Wuslowe (Radechiw)

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Wuslowe
Вузлове
Wappen von Wuslowe
Wuslowe (Ukraine)
Wuslowe
Wuslowe
Basisdaten
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Radechiw
Höhe: keine Angabe
Fläche: 3,178 km²
Einwohner: 1.604 (2004)
Bevölkerungsdichte: 505 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 80252
Vorwahl: +380 03255
Geographische Lage: 50° 13′ N, 24° 33′ OKoordinaten: 50° 13′ 28″ N, 24° 32′ 57″ O
KOATUU: 4623987201
Verwaltungsgliederung: 5 Dörfer
Bürgermeister: Anatolij Petrowytsch Blysnjuk
Adresse: вул. Львівська 14
80252 с. Вузлове
Statistische Informationen
Wuslowe (Oblast Lwiw)
Wuslowe
Wuslowe
i1

Wuslowe (ukrainisch Вузлове; russisch Узловое/Uslowoje; polnisch Chołojów) ist ein Dorf im Norden der ukrainischen Oblast Lwiw mit etwa 1600 Einwohnern (2004).[1]

Das Dorf ist das administrative Zentrum der gleichnamigen Landratsgemeinde im Rajon Radechiw, zu der noch die Dörfer Babytschi (Бабичі), Nestanytschi (Нестаничіі), Rakowyschtsche (Раковищеі) und Schajnohy (Шайногиі) gehören.

Geschichte

Der Ort wurde 1462 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und lag zunächst in der Woiwodschaft Bełz als Teil der Adelsrepublik Polen.[2] Von 1772 bis 1918 gehörte er unter seinem polnischen Namen Chołojów zum österreichischen Galizien.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zu Polen (in die Woiwodschaft Tarnopol, Powiat Radziechów, Gmina Chołojów), wurde im Zweiten Weltkrieg ab September 1939 von der Sowjetunion und dann ab Sommer 1941 bis 1944 von Deutschland besetzt, hier wurde der Ort in den Distrikt Galizien eingegliedert.

Nach dem Ende des Krieges wurde der Ort der Sowjetunion zugeschlagen, dort kam das Dorf zur Ukrainischen SSR und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine. Bereits 1946 wurde der Ort in Wuslowe umbenannt.

Geographie

Wuslowe liegt am Ufer der Cholojiwka (Холоївка), einem 18 km langen Nebenfluss des Bug, der dem Dorf seinen ursprünglichen Namen gab, sowie an der Fernstraße N 17 und der Bahnstrecke Lwiw–Kiwerzi 10 km südwestlich vom Rajonzentrum Radechiw und etwa 65 km nordöstlich von der Oblasthauptstadt Lwiw.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada, abgerufen am 11. Oktober 2015
  2. Rizzi Zannoni, Woiewodztwo Ruskie, Część Krakowskiego, Sędomirskiego y Bełzkiego z granicami Węgier, y Polski, ktore gory Karpackie nakształt łańcucha wyciągnione, od góry Wolska aż do Talabry, wyznaczaią.; 1772 (Memento des Originals vom 20. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mapywig.org