St. Josef (Essen-Kupferdreh)

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St. Josef Kupferdreh (2013), Ansicht der 1958 angebauten Erweiterung von Nordosten
St. Josef Kupferdreh (2008), Westseite mit der vorgebauten Eingangshalle

Sankt Josef war eine römisch-katholische Pfarr- und Gemeindekirche in Essen. Sie stand auf einer Erhebung im Essener Stadtteil Kupferdreh an der Schwermannstraße.

Das von 1902 bis 1904 im neugotischen Stil erbaute Gotteshaus wurde nach mehrfacher Umgestaltung und Erweiterung 2013 profaniert und 2015 abgerissen. Die dem heiligen Josef geweihte Kirche gehörte zuletzt zur Kirchengemeinde St. Josef auf der Essener Ruhrhalbinsel. Das Kirchengrundstück ist heute im Besitz eines Krankenhauses, der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel. Auf dem Grundstück soll in naher Zukunft ein Gesundheitszentrum entstehen.

Geschichte

Vorgeschichte

Die Vorgeschichte der Kirche ist komplex, da der heutige Essener Stadtteil Kupferdreh keine historisch gewachsene Gemeinde ist, sondern im 19. Jahrhundert aus drei Orten unterschiedlicher kirchlicher Zugehörigkeit gebildet worden war. Die Honnschaften Hinsbeck und Rodberg, die 1875 zur Gemeinde Kupferdreh zusammengeschlossen wurden, gehörten politisch wie kirchlich bis zu deren Auflösung 1802 zur Reichsabtei Werden. Die Bauerschaft Dilldorf, die 1895 nach Kupferdreh eingemeindet wurde, hatte in den vorangegangenen Jahrhunderten zur Herrschaft Hardenberg gehört. Kirchlich lag auch Dilldorf in der Pfarrei der Abteikirche St. Ludgerus in Werden. Da die Ludgeruskirche weitab lag, erwirkten die Hinsbecker und Rottberger beim Abt von Werden die Genehmigung zum Bau einer Kapelle in Hinsbeck, die 1801 fertiggestellt wurde.[1]

Nach der Auflösung der Abtei Werden infolge der Säkularisation kam das Gebiet zu Preußen, fiel jedoch 1806 an das neu gegründete Großherzogtum Berg, bevor es 1815 wieder an Preußen kam. Kirchlich hatte das Gebiet bisher zum Erzbistum Köln gehört; nach dessen Auflösung unter Napoleon ging es 1802 an das kurzlebige Bistum Aachen, das 1821 schon wieder aufgelöst wurde. Das wiedererrichtete Erzbistum Köln erhielt den Großteil des Gebietes mit den Orten Dilldorf und Rodberg, der östliche Teil mit der Ortschaft Hinsbeck fiel jedoch an das Bistum Paderborn, so dass der durch Kupferdreh fließende Deilbach zur Diözesangrenze wurde. Entsprechend gehörte Hinsbeck von nun an zum Pfarrsprengel von Niederwenigern, Dilldorf und Rodberg weiter zur Pfarrei Werden. Dilldorf bekam mit der Kirche Mariä Geburt in den 1870er-Jahren eine eigene Pfarrkirche.[2]

Die Hinsbecker Katholiken zeigten sich mit dieser Lösung nicht einverstanden. Durch die von ihnen mitgenutzte Kirche in Dilldorf blieb ihnen zwar ein weiter Weg zum Kirchgang erspart, aber kirchenrechtlich gehörte die Bevölkerung zur Pfarre in Niederwenigern.

Anfangs wehrten sich auch viele Hinsbecker gegen den Vorschlag, Kupferdreh mit der katholischen Gemeinde in Dilldorf zu verbinden. Dazu äußerte sich ein Gemeindemitglied in den 1890er-Jahren wie folgt:

„Die Kirche in Dilldorf genügte den derzeitigen Ansprüchen, den heutigen nicht mehr. Ungeheuer, ungeahnt ist der Aufschwung von Kupferdreh seit 11 Jahren. Wir rechnen mit der Gegenwart und blicken in die Zukunft. Kupferdreh muß eine auf die Zukunft berechnete Pfarrkirche haben, deshalb ist der Anschluß an Dilldorf überlebt. Betrachten wir aber auch die Kirche in Dilldorf und die Verhältnisse genauer: Das Gebäude trägt die Spuren des Verfalls, ist einer Reperatur bedürftig und zeigt verschmierte Risse auf; die Nähe eines alten Bergwerksstollens ist mindestens unangenehm. Die Kirche ist nicht schuldenfrei und liegt abseits des Ortes.“[3]

Bau der Kirche und Entstehung der Pfarrei St. Josef Kupferdreh

Der Wunsch nach einer eigenen Kirche stand besonders zur Debatte, als durch die voranschreitende Industrialisierung die Bevölkerungszahl stark anstieg. Für die Katholiken in Hinsbeck beschloss das bischöfliche Generalvikariat in Paderborn 1893, eine Filialkirche Niederwenigerns in Kupferdreh zu bauen. Dazu kam es jedoch nicht, weil sich abzeichnete, dass die Kupferdreher Kirchengemeinde nun doch selbstständig werden sollte.[4]

Da die neue Kirchengemeinde ein Kirchengebäude brauchte, gründete sich am 14. Mai 1900 ein Kirchenbauverein. Als Bauplatz wählte man den auf einer Erhebung liegenden Feldmannskotten im Zentrum von Kupferdreh. Der Kirchbauverein erwarb das Grundstück; der Voreigentümer, der der Gemeinde einen Teil des Grundstücks unentgeltlich überließ bescheinigte am 26. Juni 1901, den Kaufpreis bar erhalten zu haben.[5]

Die bischöfliche Genehmigung des Kirchbaus erhielt die Gemeinde im März 1901, die Zulassung von Seiten der Behörden im September 1901. Bereits ab Juli 1901 begannen Bauarbeiter, den Bauplatz zu planieren. Der Gemeindebaumeister Heinrich Wassermann zeichnete die Pläne für Kirche und Pfarrhaus. Im März 1902 fiel die Wahl des Kirchenpatronats auf den heiligen Josef von Nazaret.[6] Am 13. April 1902 folgte die Grundsteinlegung, bereits am Nachmittag des 26. Oktober 1902 wurde das Gotteshaus benediziert.[7] In den Sommermonaten des Jahres 1903 lieferte eine Düsseldorfer Werkstatt die Chorfenster.[8] Am 6. Mai 1904 konsekrierte der Bischof von Paderborn, Wilhelm Schneider, das fertige Kirchengebäude. Parallel zum Gotteshaus wurde das Pfarrhaus in direkter Nachbarschaft errichtet. 1909 erhielt die Pfarrgemeinde St. Josef ihre Selbstständigkeit.[9]

Entwicklung bis zur Profanierung (1904–2012)

1913 wurde beschlossen, die Gasbeleuchtung in der Kirche durch elektrisches Licht zu ersetzen.[10] 1923 brachte die Gemeinde unter der Orgelempore Gedenktafeln zur Erinnerung an die im Ersten Weltkrieg gestorbenen Soldaten aus Kupferdreh an. Den Entwurf für eine Ehrentafel hatte das damals in Essen-Steele ansässige Unternehmen Weber und Eberling am 19. Juli 1922 vorgelegt und wegen der steigenden Inflation umgehend umgesetzt. Die Tafeln stehen mittlerweile im Archiv der Bürgerschaft Kupferdreh.[11]

Die St.-Josef-Kirche um 1928

Die politische Gemeinde Kupferdreh war am 1. August 1929 der Stadt Essen eingegliedert worden, und Essen gehörte zum Erzbistum Köln. 1930 wechselte auch die bischöfliche Zuständigkeit für Kirche und Gemeinde St. Josef vom Erzbistum Paderborn zum Erzbistum Köln, als das Bistum Paderborn durch das Preußenkonkordat und die Bulle Pastoralis officii nostri von Papst Pius XI. zum Erzbistum erhoben und sein Gebiet neu umschrieben wurde.[12] Zu Ehren des ersten Pfarrers an St. Josef wurde am 5. Juni 1934 die an die Kirche angrenzende Kirchstraße in Schwermannstraße umbenannt.[13]

Bereits 1931 gab es erste Überlegungen, das Gotteshaus zu erweitern, die sich jedoch zu dieser Zeit nicht verwirklichen ließen. Ende der 1930er-Jahre kamen anstelle der Windfänge neue Türen hinzu. Die Fenster wurden im Zweiten Weltkrieg zum Teil beschädigt, insgesamt trug die Kirche St. Josef jedoch nur geringe Schäden durch Artilleriebeschüsse oder Bombeneinschläge davon.

Anfang der 1950er-Jahre erfolgte ein Umbau des Chorraums. Dabei wurde dessen Fußboden angehoben und das farbige Mittelfenster an die Rückwand der Kirche versetzt; die Chorfenster wurden zugemauert und die Seitenfenster erhielten eine neue Gestaltung in kleinparzelliger Bleiverglasung.[14]

1957 fasste der Kirchenvorstand den Beschluss, die Kirche um- und auszubauen. Das Projekt kostete 400.000 DM und die Pläne für die Erweiterung fertigte der Architekt Emil Jung an. Die Baugenehmigung erteilte die erzbischöfliche Behörde in Köln am 12. August 1957.[15] Eigentlich war geplant, eine völlig neue Kirche zu bauen, wie es zu dieser Zeit vielerorts geschah. Dieses Vorhaben wurde jedoch nicht umgesetzt.[16] Das Richtfest des Erweiterungsbaus war am 16. Januar 1958. Am 1. Oktober 1958 fügte die Gemeinde einen Grundstein für den Umbau ein.[17] Durch den Umbau erhielt die Kirche in den Jahren 1957 und 1958 ein neues, weites Querschiff und einen daran anschließenden neuen Chor, außerdem wurden in dieser Zeit die Hauptportale neu gestaltet. Das linke zeigte den heiligen Christopherus und das rechte den heiligen Erzengel Michael. Die flachen Figuren stammten von dem Essener Bildhauer Karl Zangerle und schmückten die Außenflächen der Aus- und Eingangstüren.[18]

1965 folgte eine Neugestaltung des Innenraums mit einer Holzfaltdecke aus nordamerikanischen Kiefernhölzern, da das alte Kreuzrippengewölbe im Laufe der Jahrzehnte in einen maroden Zustand gekommen war. Den Entwurf für die Holzfaltdecke lieferte der Dortmunder Architekt Moritz Gastreich.[19] Die Rückwand des erst 1958 gebauten Chorraumes musste 1969 saniert werden, wozu vor der alten Wand auf einem 1,80 Meter tiefen Fundament eine Sandsteinwand hochgezogen wurde. Um den Altarraum den neuen liturgischen Erfordernissen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil anzupassen, wurden die alten Altarstufen entfernt und der Altar drei bis vier Meter vorgezogen. Die Kosten dieser Bauarbeiten beliefen sich auf 108.000 DM.[20]

Mittelschiff der Kirche St. Josef (nach 1965)

1976 bekam die Kirchengemeinde St. Josef ein Gemeindeheim, das am 3. Juli eingeweiht wurde. Eine vollständige Innenrenovierung der Kirche, bei der der Innenraum hell gestrichen wurde, erfolgte 1982. In den darauffolgenden Jahren wurden die nötigen Instandsetzungsarbeiten vollzogen. Eine neue Orgel wurde 1995 angeschafft, zwei Jahre später wurde die Heizungsanlage erneuert.[21]

In den letzten Jahren vor der Profanierung übertrug das Patientenfernsehen Gottesdienste aus der Pfarrkirche in das benachbarte Krankenhaus.[22]

Profanierung und Abriss

Abriss der Pfarrkirche St. Josef
Abbruch der Westseite

Im Jahr 2006 entschied der Bischof von Essen, Felix Genn, die sechs Pfarreien St. Josef, St. Mariä Geburt, St. Barbara, St. Mariä Heimsuchung, St. Georg und Herz Jesu zum 31. März 2008 aufzulösen und zur Pfarrei St. Josef Essen Ruhrhalbinsel zusammenzuschließen.[23] Das Fortbestehen der Pfarrkirche St. Josef galt in diesem Zusammenhang aber als gesichert, bis einige Jahre später ein massiver Sanierungsbedarf deutlich wurde.[24] Dieser sorgte dafür, dass Anfang der 2010er-Jahre über eine umfangreiche Restaurierung der Kirche diskutiert wurde. Die Gesamtkosten dafür hätten laut dem Gutachten eines Dormagener Ingenieurbüros etwa 833.000 Euro betragen. Davon wären rund 462.000 Euro auf die Pfarrkirche selbst entfallen, 50.000 auf den Neubau des Glockenstuhls und etwa 89.000 Euro auf die Bruchsteinstützwand.[25] Zusammengerechnet hätten die Renovierungsarbeiten am Kirchberg St. Josef durch weitere Instandsetzungskosten weit über eine Million Euro gekostet. In Anbetracht der „untragbaren wirtschaftlichen“ Lage entschieden sich die zuständigen Gremien daher 2012, St. Josef zeitnah zu schließen und als „Gottesdienst-Standort“ aufzugeben.[26][27][28]

Am 4. Oktober 2012 beschloss der Kirchenvorstand, den Antrag auf Profanierung zu stellen.[29] Der Bischof unterzeichnete das Profanierungsdekret am 11. März 2013.[30] Die Entscheidung zum Abriss der Kirche stieß bei vielen Gemeindemitgliedern auf Unverständnis, vor allem, weil erst 1995 eine neue Orgel angeschafft worden war. Zweifel an den Kalkulationen zur Höhe der nötigen Renovierungskosten ließen Bistum und Kirchenvorstand, dem seit 2009 kein Kupferdreher mehr angehörte, unbeachtet. Pläne, das Krankenhaus in unmittelbarer Nähe zu erweitern, könnten die Entscheidung für den Abriss begünstigt haben.[27]

In einer Gebetswoche unmittelbar vor der Profanierung konnten die Gläubigen tagsüber sowie an den Werktagen zu drei besonderen Andachten von ihrem Gotteshaus Abschied nehmen.[31] Am Abend des 23. November 2013 fand das Pontifikalamt zur Profanierung der Pfarrkirche St. Josef statt. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck leitete das Hochamt.[32] Danach erfolgte die Schließung der Kirche. Seitdem ist die Herz-Jesu-Kirche in Burgaltendorf die neue Hauptkirche der Pfarrei St. Josef. Das Kirchengrundstück wurde am 30. September 2014 zu einem Preis von 925.000 Euro an die Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel verkauft.[33] Auf dem Gelände soll ein Gesundheitszentrum entstehen.[34]

Das Kirchengrundstück, drei Jahre nach dem Abriss von St. Josef

Im Dezember 2015 erfolgte der Abriss der Kirche. Die Abrissarbeiten begannen auf der Westseite und endeten nach einigen Tagen an der Nordseite. Vom Abriss ausgenommen wurde lediglich das 1976 gebaute Pfarrheim, das eine umfangreiche Renovierung erhielt und am 6. Dezember 2015 neu eingeweiht wurde. Es dient der katholischen Gemeinde Kupferdreh als Begegnungsstätte.[35] Die Finanzierung der Renovierung erfolgte durch den Verkauf des Kirchengrundstückes.[36]

Architektur

Ursprungsbau

Die geostete dreischiffige Staffelkirche befand sich im Ortszentrum östlich der Ruhr und der Autobahn 44, nördlich des Kupferdreher Krankenhauses zwischen der Schwermannstraße und dem Heidbergweg. Die Kirche war im Stil der Neugotik aus rotem Backstein errichtet und ursprünglich mit einer dreiseitigen Apsis im Osten abgeschlossen. Auf die Errichtung eines Kirchturms hatte die Gemeinde verzichtet. Dafür war neben dem Haupteingang ursprünglich eine Fläche von 6 × 6 Metern vorgesehen. Stattdessen wurde an dieser Stelle in den 1940er-Jahren der Glockenstuhl errichtet.[15]

Die etwas niedrigeren Dächer der Seitenschiffe endeten unter der Dachtraufe des Mittelschiffes, sodass die drei Schiffe auch von außen gut zu erkennen waren. Dem Mittelschiff war ein zierlicher Dachreiter mit oktogonalem Spitzhelm aufgesetzt, der von einem schlichten Kreuz bekrönt war. Vor und nach dem Umbau stand auf dem Westgiebel eine Zeit lang ein weiteres Kreuz.[37] An der Decke der Nordseite schmückten vor dem großen Umbau drei andere Kreuze das Kircheninnere.[38] Die Kirche wurde von spitzbogigen Maßwerkfenstern mit Nonnenköpfen und Dreipassen im Bogenfeld belichtet. An den Langseiten waren je fünf zweibahnige Fenster eingelassen. Ein Drillingsfenster mit einem überhöhten zweibahnigen Fenster, das von zwei schmalen Fenstern flankiert war, prägte die Westseite des Mittelschiffs. Die schmalen Westfenster in den Seitenschiffen hatten dieselbe Höhe wie die Fenster der Längsseiten. Im Giebeldreieck hatte ein kleines Rundfenster ebenfalls einen Dreipass. Abgetreppte Strebepfeiler gliederten die Außenwände und endeten an den Längsseiten unterhalb eines Frieses, der sich an der Westseite der Seitenschiffe fortsetzte, aber nicht im Mittelschiff.

Erweiterung 1958

Für die Erweiterung wurde der bisherige Chorraum abgebrochen und an seiner Stelle ein Querschiff mit 200 Sitzplätzen von 27 × 11 Metern Größe errichtet.[39] Daran wurde ein neuer Chor angeschlossen, sodass die Kirche insgesamt eine kreuzförmige Gestalt erhielt. Der neu entstandene Anbau war außen mit rotem und innen mit einem hellen, großflächig strukturierten Klinkermauerwerk verkleidet. Die Querhausgiebel waren in Beton-Glas-Wabenraster mit einzelnen Farbakzenten aufgelöst.[40] Ursprünglich waren die dreieckigen Öffnungen in den 50 cm dicken Stahlbetonwänden der Querhausgiebel mit Spiegel-Rohglas versehen. Die großen Dreiecke hatten jeweils eine Seitenlänge von 80 cm. Dadurch entstand eine Glasfläche von 70 m² auf jeder Giebelseite. Nun wurde jede der großen Öffnungen mit vier dreieckigen Glasbausteinen von je 40 cm Kantenlänge ausgefüllt. Die kleinen Öffnungen erhielten farbige Bausteine, die auf der linken Seite rot und auf der rechten blau sowie gelb leuchteten. Auf den Glasbausteinen waren auf der rechten Seite zwei farbige Fensterbilder und auf der linken Seite eins aufgesetzt.[41] Die drei farbigen Glasbausteine stellten zusammen die Dreifaltigkeit dar und kamen nach dem Kirchenabriss in den Meditationsraum des Gemeindeheims in Kupferdreh.[42] Der Ostgiebel war fenster- und schmucklos. Die querschiffartige Erweiterung hatte höhere Außenmauern als das Mittelschiff, schloss aber in derselben Firsthöhe mit dem Mittelschiff ab.

Auf der Nordseite führte eine Treppe mit fünf Stufen zu zwei aufeinanderfolgenden Glastüren, durch die die Besucher die Kirche betraten. Die Seitenschiffe öffneten sich zur Erweiterung, weshalb die beiden Seitenaltäre wegfielen. Der alte Haupteingang in der Mitte der Westseite der Kirche entfiel und wurde von zwei gleichrangigen Eingängen ersetzt, die eine Vorhalle mit einem von vier Säulen gestützten Flachdach über die ganze Breite der Westseite erhielten. Aus der Vorhalle gelangten die Besucher durch zwei nach Norden beziehungsweise Süden gerichtete Portale in Windfänge mit Fenstern und von dort durch durchsichtige Türen ins Kircheninnere. An der Stelle der alten Eingangshalle entstand eine Marienkapelle als Ersatz für den Marienaltar. Der 1982 erbaute Taufkapellenraum lag direkt hinter dem südlichen Eingang der Westseite im rechten Seitenschiff. Links hinter dem nördlichen Eingang befand sich innerhalb der Kirche ein weiterer kleiner Raum, der von einem nach Nordwesten gerichteten Fenster belichtet wurde. An der Südseite war die niedrige Sakristei mit einem Flachdach angebaut. Die alte Sakristei und der Eingang an der Südseite mussten wegen des Baus des neuen Querschiffes abgerissen werden.[39]

Innen öffneten spitzbogige Arkaden auf je fünf mächtigen rosafarbenen Rundsäulen die Seitenschiffe zum Hauptschiff. Die Säulen hatten achtseitige profilierte Kapitelle, die in den Farben Blau, Gelb und Rot gefasst waren. Unterhalb der Kapitelle schlossen sich blaue, wellenförmige Ecken an. Darunter umkreiste jeweils ein goldener Ring die Säulen.[19] Die steile Spitzdecke des Mittelschiffs war ab 1965 mit Holz verkleidet, die Seitenschiffe waren mit einer Holzfaltendecke überwölbt, die vor dem Anbau in einem spitzbogigen Chorbogen endete. Eine flache Kassettendecke am Altarraum erreichte die Spitzenhöhe des alten Mittelschiffs.[39]

Im Altarraum stand an der rückwärtigen Klinkerwand in der Mitte der goldene Tabernakel, links und rechts daneben waren die Sitze für die Messdiener. Vor dem Tabernakel stand der Hauptaltar. Vorne stand auf der rechten Seite der Ambo, an dem die Lektoren die Lesungen hielten und der Priester das Evangelium verkündete.

Der Boden der Kirche war hellbraun gefliest.

Marienkapelle

An der Stelle der früheren Eingangshalle an der Westseite der Kirche wurde im Sommer 1958 die Marienkapelle fertiggestellt. Der Marienaltar mit zwei Säulen war aus Stein gefertigt. Beim Umbau des Gotteshauses wurde er durch einen Holzaltar ersetzt. Der kleine goldene Tabernakel mit der reliefartigen Darstellung von Wein und Brot als Symbole für Blut und Leib Christi war ein Geschenk der Spielschar des Mütter- und Frauenvereins. Eine Kupferplatte zeigte ein Marienbild, die sogenannte Immerwährende Hilfe, das der Künstler Karl Zangerle nach Jahren neu gestaltete. Das Bild kam nach der Profanierung nach Polen.[43]

In der Kapelle fanden auch heilige Messen statt.[39]

Die Pfarrei stellte 1982 den Marienaltar, das Marienbild und den Tabernakel in das linke Seitenschiff, schloss die Marienkapelle[44] und ließ den zugehörigen Eingang zumauern.[45]

Ausstattung

Altarraum der Kirche St. Josef

Hochaltar

Im Jahr 1904 erhielt die Kirche einen Hochaltar mit einem etwa 8 Meter hohen neugotischen Aufbau[46] von der Altarbauwerkstatt Diedrichs & Knoche in Wiedenbrück.[47] 1938 wurde der Aufsatz vom Hochaltar entfernt, weil das Bild des mittleren Chorfensters sichtbar werden sollte. Dargestellt waren die Huldigung Jesu und die Jonasgeschichte. Auf dem linken Fenster war St. Josef im Kreise seiner Familie dargestellt, am rechten Fenster das Sterben des heiligen Josef.[8]

Hinter den Blumenbänken auf der Epistel- und der Evangelienseite waren in zwei Rechtecken die Brustbilder der vier Kirchenväter Gregor der Große, Hieronymus, Augustinus und Ambrosius angebracht. Neben dem Expositorium für die Ausstellung der Monstranz befand sich links ein Relief der Geburt Christi, rechts eines mit der Herabkunft des Heiligen Geistes. Auf beiden Seiten des Altars standen auf kleinen Podesten die Apostel Paulus und Petrus. Die Apostelfiguren stehen heute in der Kapelle des St. Josef Seniorenzentrums Kupferdreh.[48] Direkt über dem Expositorium war früher eine Halbplastik der Trinität angebracht. Darüber erhob sich das Altarkreuz, neben dem die etwa einen halben Meter hohen Holzfiguren der Muttergottes und des heiligen Johannes standen.[49]

Beim Umbau des Chorraums im Jahr 1951 erhielt die Kirche St. Josef ihren zweiten aus Travertin-Marmor geschaffenen Altar, der vom Bildhauer Winkelmann gestaltet war. Der Altar bestand aus einer Altarplatte und drei Säulen.[14]

Bei der Erweiterung 1958 bekam die Kirche erneut einen neuen Hauptaltar, den der Essener Weihbischof Julius Angerhausen am 31. Mai 1959 konsekrierte. Er bezeichnete ihn als „Quellgrund aller Ströme der Gnade“. Der Altar bestand aus zwei Marmorteilen mit einem Gewicht von 100 Zentnern. Der Wallenfels-Marmor stammte aus Köstenberg in Oberfranken.[17] Im Altar waren Reliquien des heiligen Apostels Matthias und der heiligen Märtyrerin Theodora eingelassen. Der Altar war bei den Westdeutschen Marmorwerken in Dortmund hergestellt worden und hatte 7500 DM gekostet.[17]

In späteren Jahren stand links neben dem Hochaltar die Herz-Jesu-Figur und rechts die Statue der Muttergottes. Über den Verbleib der Herz-Jesu-Statue ist nichts bekannt. Die Marienfigur stand noch bis zuletzt in der Kirche. Allerdings wurde sie von 1951 bis 1982 im Keller der Sakristei aufbewahrt. Nach der Restaurierung schmückte sie wieder den Marienaltar. Inzwischen befindet sie sich im Konvent der Karmelitenschwestern am Kupferdreher Krankenhaus.[50]

Einige vermögende Privatleute stifteten zwei Nebenaltäre. Die Figuren dieser Altäre beschaffte die Gemeinde. Auf dem Marienaltar stand in der Mitte die Statue Maria unbefleckte Empfängnis, eine Mondsichelmadonna mit einem Strahlenkranz und einer Mondsichel und der Schlange als Symbol des Bösen, deren Kopf Maria zertrat. Der Typ der Mondsichelmadonna wandelte sich im 17. und 18. Jahrhundert in den Typ der Maria Immaculata. Links stand die heilige Barbara, Schutzheilige der Bergleute, rechts die heilige Elisabeth, die Patronin christlicher Nächstenliebe. Diese Figuren wurden nach der Aufhebung des Altares im Zuge der Erweiterung 1958 bis zur Entwidmung der Kirche an die Stirnwand des Altarraumes versetzt.[51]

Auf dem Josefsaltar stand mittig die Statue des heiligen Josef, links daneben der heilige Isidor von Madrid, der Patron der Bauern. Die Gemeinde wollte mit diesem Heiligen ihre enge Verbundenheit mit dem Land und den Bauern ausdrücken. Ganz rechts stand die Statue des heiligen Antonius von Padua.[52] Auch diese Figuren fanden nach der Aufhebung des Seitenaltars einen neuen Platz an der Stirnwand des Altarraumes. Die Josefsfigur ging nach der Profanierung an die Kirche in Dilldorf.[43]

Andere Ausstattungsstücke

Ein Jahr vor der Anschaffung des Hochaltars gab die Gemeinde eine Kanzel in Auftrag, sie hing an einer Rundsäule im Mittelschiff, hatte vier Brustbilder der vier Evangelisten und wurde beim Umbau 1957 entfernt.[53] Sie galt als „derb und kernig“. Eine Renovierung kurz vor dem Zweiten Weltkrieg veränderte ihr Aussehen. Seitdem waren die vorher farbigen Reliefs und Plastiken holzfarben überstrichen und vergoldet.[54]

Nach der Fertigstellung erhielt die Kirche nach und nach Kirchenbänke. 1906 waren die Bänke für das Mittelschiff vorhanden. Die aus Mahagoni[55] erbauten Kirchenbänke hatten geschnitzte Vorder- und Seitenteile, die auch Jahre später nach der Restaurierung und dem Austausch der Sitzteile erhalten blieben. Später folgten einige Kinderbänke und die Bänke für die Seitenschiffe.[56] Der Kunstschreiner Victor Böll fertigte in den 1900er-Jahren Kommunionbänke für die Kirche. Fünfzig Jahre später ließ sie die Gemeinde im Zuge der größeren Umbaumaßnahmen aus der Kirche entfernen.[57] Sie wurden durch vier neue Bänke ersetzt, die jedoch nicht bis zur Profanierung in der Kirche waren.[17]

Das 1908 angeschaffte Taufbecken[57] aus grau-weißem Sandstein stützten schwarze Mini-Rundsäulen. Es stand nach dem Umbau vor dem alten Eingang an der Rückwand der Kirche. Später kam es in die 1982 eingerichtete Taufkapelle und nach der Schließung der Pfarrkirche als Weihwasserbecken ohne Deckel in die Kirche St. Mariä Geburt in Dilldorf. Den Deckel erhielt eine Kirche in Polen.[58]

Die vier Fenster in der Taufkapelle von 1959 zeigten die Erzengel Gabriel, Michael, Raphael und Uriel. 2014, ein Jahr nach der Profanierung, wurden die Fenster ausgebaut und kamen in die Kapelle des katholischen Friedhofs in Kupferdreh.[59]

Das Dreifaltigkeitsrelief aus dem Aufbau des Hochaltars stand bis zuletzt auf einem Sockel in der Taufkapelle.[48]

Im Jahr 1912 stiftete der örtliche Lourdesverein eine Nachbildung der Marienstatue der Grotte von Lourdes. Nach der Segnung der Figur in einer Feier mit Lichterprozession, Andacht und Festpredigt stand sie auf der Epistelseite der Kirche. Ihr späterer Verbleib ist unbekannt.[60]

Im Jahr 1951 kam ein neuer goldfarbener Tabernakel hinzu. Auf der Vorderseite symbolisierten unten links drei ineinander verschlungene Ringe die Heilige Dreifaltigkeit. Rechts unten war als Symbol für Jesus das Lamm Gottes abgebildet, das ein Kreuz hielt und im linken oberen Teil die Taube als Symbol des Heiligen Geistes. Von rechts oben deutete die Hand Gottvaters auf die Vierung des Kreuzes. An der Oberkante des Tabernakels waren sieben Edelsteine angebracht.[61]

Der Tabernakel gelangte zu einer kleinen Kirche im polnischen Koschmider.[43]

Bis 1957 hatte die Kirche zwei Beichtstühle, die durch neue ersetzt wurden.[62] Sie standen an der Wand des linken und rechten Kirchenschiffes.

Die Benediktinerin Lioba Munz schuf einen modernen Flügelaltar, ein Triptychon mit einer Darstellung der Beweinung Christi im mittleren Teil.[63] Der linke Flügel zeigt die heilige Elisabeth, der rechte die heilige Gertrud. Die Künstlerin schuf es mit zwölf brasilianischen Edelsteinen und Email in Senkschmelztechnik.[64] Heute steht das Kunstwerk in der Krankenhauskapelle in Kupferdreh.

Ein Kupferdreher Geschäftsmann stiftete ein großes braunes Kreuz, das über dem Altar aufgehängt war. Den Corpus schuf der Osnabrücker Künstler Gerhard Phillipp.[14]

Am 1. Mai 2014 wurden der Altar, das Taufbecken und 18 Bänke aus der profanierten Kirche abtransportiert. Sie waren für die neugebaute St.-Johannes-Paul-II.-Kirche der Pfarrei St. Katharina in Kośmidry in Polen vorgesehen.[65] Die Pietà im Eingangsbereich war während des Abrisses der Kirche zerstört worden.

Der ehemalige Archäologe Wilhelm Winkelmann gestaltete damals die Kreuzwegstationen.[63] Die Tafeln gehörten zum letzten Inventar in der ausgeräumten Kirche und befinden sich jetzt im Fundus der Gemeinde St. Josef in Essen-Kupferdreh.[66]

Orgeln

Die alte Feith-Orgel mit der alten Orgelbühne

Harmonium und Feith-Orgeln

Anfänglich befand sich in St. Josef lediglich ein Harmonium zur Liedbegleitung.[67] Es stammte aus dem Katholischen Gesellenhaus Essen und war für 600 Mark erworben worden.[47]

Im Herbst 1920 wurde die 1919 geplante und von der Firma Eggert Orgelbau-Anstalt gebaute Orgel eingebaut. Die Kosten betrugen insgesamt 40.000 Mark. Die Einweihung fand im Rahmen eines Kirchenkonzertes statt.[10] Für die Orgel musste eine elektrische Leitung gelegt werden. Ein vorgesehener Blasebalg entfiel damit. Die Erweiterung der angebauten Orgelbühne auf beiden Seiten schuf mehr Raum für die Kirchenbesucher.[68] In den Jahren 1949, 1959 und 1968 musste die Orgel repariert oder umgebaut werden, weil sie in einem schlechten Zustand war. Die Mängel ließen sich auf Dauer nicht beheben.

Eine Aufnahme der abgenutzten Feith-Orgel

1969 kam es zum Kauf einer gebrauchten Orgel aus der Gaukirche in Paderborn, die vom Orgelbauer Anton Feith stammte, dem Leiter der Eggert Orgelbau-Anstalt. Beim Umbau dieses Instruments für seine neue Bestimmung konnten noch funktionierende Teile der alten Orgel verwendet werden. Die am 14. Dezember 1969 geweihte Feith-Orgel hatte 24 Register, zwei Manuale und Pedal und kostete 45.000 DM. Auch sie war nach verhältnismäßig kurzer Zeit in einem schlechten Zustand.

Im Oktober 1987 stellte ein Orgelsachverständiger des Bistums Essen in einem Gutachten fest, dass erhebliche Verschleißerscheinungen aufgetreten waren, die ein präzises Spiel unmöglich machten. Eine Generalüberholung der Orgel hätte sich aus Sicht des Kirchenvorstandes nicht gelohnt, weil das Ergebnis in keinem vertretbaren Verhältnis zu den voraussehbaren Kosten gestanden hätte.[67] Der Orgelbauer Hubert Sandtner riet der Kupferdreher Gemeinde, die Orgel der Lubliner Josephspfarrei zu übergeben. Daraufhin wurde das Instrument im April 1994 abgebaut und nach Lublin überführt und dort in einer Kirche nach der Instandsetzung und der Neugestaltung des Orgelprospekts und dessen Bemalung durch einen Künstler am 15. Juni 1997 wieder geweiht.[69]

Sandtnerorgel von 1994

Die Sandtnerorgel

Als Ersatz für das alte Instrument wurde am 5. März 1992 eine Orgel von Orgelbau Sandtner gekauft, die 1.115.000 DM kostete und durch Spenden finanziert wurde.[70] Die im Jahr 1994 erbaute Orgel wurde am 19. März 1995 eingeweiht. Sie war für das Unternehmen die erste in Nordrhein-Westfalen. Die Orgelbühne musste dabei entfernt und durch ein neues Podest ersetzt werden, das ein örtliches Unternehmen anfertigte.[70] Die Sandtnerorgel nahm den gesamten Westteil der Kirche ein.[71]

Das Instrument hat 31 klingende Register auf zwei Manualen und ein Pedal. Die Spieltrakturen und Registertrakturen sind mechanisch.[72]

Disposition
I Hauptwerk C–g3
1. Bourdon 16′
2. Principal 8′
3. Copel 8′
4. Flǔte harmonique 8′
5. Viola da Gamba 8′
6. Octave 4′
7. Blockflöte 4′
8. Nazard 223
9. Superoctave 2′
10. Terz 135
11. Mixtur IV 2′
12. Trompete 8′
Tremulant
II Schwellwerk C–g3
13. Principal 8′
14. Rohrgedeckt 8′
15. Salicional 8′
16. Voix celèste 8′
17. Prestant 4′
18. Flǔte octaviante 4′
19. Cornet de Recit III 223
20. Waldflöte 2′
21. Larigot 113
22. Mixtur III 113
23. Trompette harmonique 8′
24. Hautbois 8′
Tremulant
Pedalwerk C–f1
25. Principal 16′
26. Subbaß 16′
27. Octavbaß 8′
28. Gedecktbaß 8′
29. Octave 4′
30. Posaune 16′
31. Trompete 8′
  • Koppeln: II/I, I/P, II/P
  • Spielhilfen: Organo-Pleno-Schaltung für Principal- und Zungenstimmen von Hauptwerk und Pedal, Einzelabsteller für Zungen und Mixturen
  • Stimmtonhöhe: 440 Hz bei 15° C
  • Stimmtonart: gleichschwebend
Sandtnerorgel in der Pfarrkirche St. Konrad Amberg (2014)

Im Hinblick auf die Profanierung der Kirche war vorgesehen, die Orgel in der Dilldorfer Kirche unterzubringen. Weil aber dafür erhebliche Umbauarbeiten notwendig gewesen wären, sollte sie in eine andere Gemeinde im Bistum Essen kommen. Trotz deutschlandweiter Ausschreibung Ende 2013 fand sich zunächst kein Käufer.[73] Im Januar 2014 kaufte die katholische Pfarrkirche St. Konrad im bayerischen Amberg das neun Tonnen schwere Instrument.[74][75] Einen Monat später begann der Abbau der Sandtnerorgel und im März 2014 transportierte sie das Orgelbauunternehmen ab. Die Weihung der Orgel fand am 13. Juli 2014 in Bayern statt.[75]

Truhen-Orgel

Neben der Sandtnerorgel besaß die St.-Josef-Kirche seit 1994 eine Truhen-Orgel, die ebenfalls von der Orgelbaufirma Sandtner stammte. Die Register- und Tastentrakturen sind mechanisch. Insgesamt gibt es vier Register auf einem Manual.[76][77] Das Instrument wird seit dem Abriss von St. Josef abwechselnd in den anderen sechs Kirchen der Kirchengemeinde St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel, benutzt.[78]

Disposition
I Manualwerk C–f3
Copel 8′
Rohrflöte 4′
Doublette 2′
Quint 113
  • Stimmtonhöhe: a′ = 440 Hz

Glocken

Dachreiter-Glocke bis 2015

Bereits 1903 wurde eine Glocke für den Dachreiter beschafft, die dort bis zum Abbruch der Kirche blieb. Die Glocke erlitt durch die Luftangriffe der beiden Weltkriege keinen Schaden.

Seit 2016 läutet sie wieder auf dem Katholischen Friedhof in Kupferdreh.[79]

Nr. Name Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Gießer Gussjahr Gussart
0 Josef (Wandlungsglocke) 750 150 Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation[47] 1903[47] Stahl[47]

Glocken von 1949 bis 1960

Ein vollständiges Geläut erhielt die Kirche erstmals 1949. Die vier Glocken waren 1939, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, bei der Glockengießerei in Gescher für die Erzdiözese Zentral-Chile in Auftrag gegeben und 1940 fertiggestellt, aber nicht mehr ausgeliefert worden. Die Gemeinde in Gescher hatte diese Glocken ab 1943 sechs Jahre lang benutzt, weil sie ihre alten für Kriegsverwendungszwecke abgeben musste. Weil der ehemalige Sekretär des Bischofs der auftraggebenden Diözese inzwischen Kaplan in Kupferdreh war, kam dieses Geläut im Frühjahr 1949 leihweise nach Kupferdreh, wo es in einem aus Stahlprofilen genieteten Glockenstuhl vor der Kirche aufgehängt wurde. Das erste Festtagsläuten gab es zur Auferstehungsfeier der Pfarrgemeinde St. Josef am Karsamstag, dem 16. April 1949. Das Geläut blieb bis 1960 in der Gemeinde. Am 27. März 1960 forderte der Bischof von Linares die Glocken für seine Diözese. Deshalb wurden sie am 4. September 1960 nach Hamburg gebracht und nach Chile verschifft. Zur gleichen Zeit plante die Gemeinde, neue Glocken anzuschaffen, was ein Jahr danach verwirklicht wurde.[80]

Die Glocken blieben im Zweiten Weltkrieg unbeschädigt.

Das Motiv war Salve Regina.[80]

 { \clef "petrucci-g" \override Staff.TimeSignature #'stencil = ##f \set Score.timing = ##f \override Voice.NoteHead #'style = #'harmonic-black d'1 fis'1 a'1 b'1 a'1 } \addlyrics { Sal- ve, Re- gi- na }
Nr. Name Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
(HT-1/16)
Gießer Gussjahr
1 Ambrosius 1.400 1.780 d′ Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1940
2 Hadrian 1.100 820 fis′ Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1940
3 Lioba 920 450 a′ Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1940
4 Leonore 810 310 h′ Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1940

Glocken von 1961 bis 2014

Läuten der Ludgerus- und Matthias-Glocke am 16. Juni 1990
Der Glockenstuhl am Abend der Profanierung

Ab 1961 war die St.-Josef-Kirche mit insgesamt sieben Glocken ausgestattet. Die sechs Glocken des neuen Geläuts wurden am 7. Juli 1961 in Gescher gegossen. Einen Monat später, am 13. August 1961, kamen sie in den Glockenstuhl und am 19. August ertönte das erste feierliche Geläut.[81] Das Geläut erklang eine Viertelstunde vor der Sonntagsmesse (11:15 Uhr) für ungefähr 5 bis 10 Minuten. Das Sonntageinläuten am Vorabend war immer um 18 Uhr. Das Angelusläuten um 7, 12 und 19 Uhr geschah anfangs abwechselnd mit der Ludgerus-, der Anna- und der Dachreiterglocke. Mit der Zeit machten sich bei Ludgerusglocke starke Schäden bemerkbar, dass statt ihrer die Anna-Glocke geläutet wurde. Auch sie durfte irgendwann nicht mehr benutzt werden und es musste die Dachreiterglocke eingesetzt werden.

Alle sechs Bronze-Glocken goss 1961 die Glockengießerei Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher, die auch die 1940er Glocken gegossen hatte. Außer der Ludgerus-Glocke hatten alle Glocken den gleichen Abklingverlauf. Die Angelusglocke war am Ende „glatt“ und die anderen „standen“. Die Glocken hatten „mittelschwere Rippen“.

Musikdirektor Jakob Schaeben (1905–1980) erstellte eine klangliche Beurteilung des Geläutes. Die Schlagtonstimmungslinie beurteilte er als in der vordisponierten Höhe genau getroffen und die Einzelklänge im Bereich der Prinzipaltöne als so gut geordnet, dass die in den Bewertungsrichtlinien vorgesehenen Toleranzspannen nicht in Anspruch genommen werden mussten. Die von vorlauten Störtönen freien Mixturen seien reich und mit schöner Einheitlichkeit aufgebaut gewesen. Die Nachklingwerte zeugten für eine fließende Klangentfaltung.[82]

Stilllegung der Glocken

2012 traten am Glockenstuhl gefährliche Roststellen auf. Dadurch konnte die nötige Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Infolgedessen wurde das Geläut kurze Zeit später stillgelegt.[83] Zuletzt läutete zur Messe nur noch die Dachreiter-Glocke. Da die Schäden in der Zeit kamen, als der Abriss der Kirche zur Diskussion stand, wurde auf eine Reparatur verzichtet. Als Zeichen des Abschieds erklangen die Glocken am Ende des Profanierungs-Gottesdienstes ein letztes Mal, danach wurden sie im münsterländischen Gescher für einen Gebrauch in anderen Kirchen vorläufig eingelagert. Das zum Glockenstuhl gehörende Metall ließen die Verantwortlichen verwerten.[33]

Motiv und Glockendaten

Te Deum laudamus war das Motiv dieses Geläuts.

 \relative c' { \clef "petrucci-g" \override Staff.TimeSignature #'stencil = ##f \set Score.timing = ##f \override Voice.NoteHead #'style = #'harmonic-black c1 es1( f1) f1  f1 (es1) f1 (g1 as1) g1 (f1) }\addlyrics {Te De- um lau-  da- mus}

Die Anna-Glocke wurde zusätzlich von der Spielschar eines Frauenvereins gestiftet.[81]

Nr. Name Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
(HT-1/16)
Inschrift Aufhänge-Position
(siehe obere rechte Abbildung; Nachtaufnahme)
1 Josef (Totenglocke) 1.676 3.250 h°+1 + S T . J O S E F, PFARRPATRON UND SCHUTZPATRON unten in der Mitte
2 Maria 1.397 1.800 d′+2 + M A R I A, MUTTER VOM GUTEN RAT unten links
3 Matthias 1.240 1.200 e′+2 + S T . M A T T H I A S, 2. SCHUTZ­PATRON DER PFARRGEMEINDE unten rechts
4 Ludgerus (Angelusglocke) 1.102 870 fis′+2 + S T . L U D G E R U S, HEIMATMISSIONAR oben rechts
5 Anna 1.026 700 g′+2 S T . A N N A oben links
6 Barbara 907 500 a′+2 S T . B A R B A R A oben in der Mitte

Pfarrer

Die nachstehend genannten Pfarrer wirkten an St. Josef bis zur Profanierung der Kirche 2013:[84]

  • 1909–1930: Friedrich Schwermann († 1. Juli 1930)
  • 1930–1937: Heinrich Häuser († 31. Juli 1945)
  • 1937–1945: Franz Thelen († 25. August 1945)
  • 1945–1953: Karl-Maria Hilger
  • 1953–1963: Josef Schlutz († 28. Februar 1963)
  • 1963–1985: Bruno Riepert († 8. Juni 1990)
  • 1985–1999: Jürgen Goerdt
  • 1999–2006: Hans-Werner Hegh
  • 2006–2011: Elmar Kirchner (von 2006 bis 2008 Pfarradministrator, ab 2008 erster Pfarrer der neu gegründeten Pfarrei St. Josef Essen Ruhrhalbinsel)[85][86]
  • 2011–2013: Gereon Alter (allerdings weiterhin Pfarrer der Pfarrei St. Josef Essen Ruhrhalbinsel)

Siehe auch

Literatur

  • Heinz Dohmen, Eckhard Sons: Kirchen, Kapellen, Synagogen in Essen. Hrsg.: Norbert Beleke. Nobel, Essen 1998, ISBN 3-922785-52-2.
  • Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).

Weblinks

 Commons: St. Josef (Essen-Kupferdreh) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 5 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  2. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 7 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  3. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 8 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  4. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 9 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  5. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 11 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  6. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 14 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  7. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 19 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  8. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 22 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  9. Die Katholische Kirche St. Josef. In: media.essen.de. Abgerufen am 10. November 2018.
  10. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 32 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  11. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 54 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  12. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 33 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  13. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 21 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  14. a b c Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 42 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  15. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 46 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  16. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 15 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  17. a b c d Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 48 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  18. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 55 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  19. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 58 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  20. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 59 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  21. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 61 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  22. Gottesdienst-Übertragung St. Josef. In: contilia.de. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (Siehe Reiter Gottesdienste).
  23. Pfarrei St. Josef Essen Ruhrhalbinsel – Errichtung der Pfarrei. In: kirche-vor-ort.de. April 2008, abgerufen am 10. Dezember 2018 (PDF; 335 kB).
  24. Claudia Pospieszny: Ökumene und Pragmatismus. In: derwesten.de. Der Westen, 10. November 2013, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  25. Information zum Baugutachten für den Standort St. Josef, Kupferdreh. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. Kirchengemeinde St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel, Juni 2012, abgerufen am 10. Oktober 2018.
  26. Schließung der St. Josef-Kirche: Gemeinde gestaltet Zukunft nun selbst. In: lokalkompass.de. Westdeutsche Verlags- und Werbegesellschaft mbH, 16. April 2013, abgerufen am 10. Oktober 2018.
  27. a b Achim Hodde: Widerstand gegen Kirchen-Abriss. In: DerWesten.de. 14. November 2012, abgerufen am 3. August 2018.
  28. Niklas Cordes: Der Countdown ist angezählt – Der Abriss der St. Josef Kirche in Kupferdreh bleibt eine Option. In: lokalkompass.de. Westdeutsche Verlags- und Werbegesellschaft mbH, 19. Oktober 2011, abgerufen am 3. August 2018.
  29. Denkmalpfad St. Josef Kupferdreh. In: media.essen.de. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., abgerufen am 10. Oktober 2018 (PDF; 768 kB).
  30. Chronologie Kirchberg St. Josef. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (PDF; 340 kB).
  31. Runder Tisch Kirchberg St. Josef. Protokoll der Sitzung vom 05.09.2013. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (PDF; 110 kB).
  32. Sonntagsblatt; Ausgabe 48 im Jahr 2013. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 20. August 2018 (PDF; 339 kB).
  33. a b „St. Josef aktuell“ November 2014. In: kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (PDF; 281 kB).
  34. Abriss. Zwei Kirchen im Ort sind eine zuviel. In: WAZ.de. 25. Oktober 2016, abgerufen am 5. Oktober 2018.
  35. St. Josef Kirche. In: Essener-Ruhrperlen.de. Abgerufen am 10. Dezember 2018.
  36. Michael Heiße: St. Josef-Kirche wird bis zum Jahresende abgerissen. In: derwesten.de. Der Westen, 18. Dezember 2015, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  37. Die Katholische Kirche St. Josef. In: media.essen.de. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (PDF; 583 kB).
  38. Der ehemalige Chor der St. Josef Kirche. In: r-online.net. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., abgerufen am 10. Dezember 2018 (PDF; 762 kB).
  39. a b c d Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 47 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  40. Heinz Dohmen, Eckhard Sons: Kirchen, Kapellen, Synagogen in Essen. Nobel, Essen 1998, ISBN 3-922785-52-2, S. 109–110 (Als Jahr der Erweiterung wird 1959 angegeben).
  41. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 60 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  42. Neue Standorte Inventar St. Josef. In: kirche-vor-ort.de. Katholische Kirchengemeinde St. Josef Essen Ruhrhalbinsel, 24. März 2014, abgerufen am 10. Dezember 2018 (PDF; 1,5 MB, Siehe Überschrift Gemeindeheim St. Josef).
  43. a b c Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 70 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  44. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 50 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  45. Bild vom Innenraum der Kirche St. Josef Kupferdreh. In: traumflieger.de. Abgerufen am 10. Dezember 2018.
  46. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 23 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  47. a b c d e Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 18 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  48. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 25 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  49. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 24 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  50. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 26 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  51. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 27 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  52. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 28 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  53. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 29 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  54. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 34 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  55. Harald Landgraf: Essen: Eine Kirche in Koschmiede lebt auf - dank Kupferdreher Kircheneinrichtung. In: lokalkompass.de. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (Dritter Abschnitt des Textes).
  56. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 53 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  57. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 30 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  58. Neue Standorte Inventar St. Josef. In: kirche-vor-ort.de. Katholische Kirchengemeinde St. Josef Essen Ruhrhalbinsel, abgerufen am 10. Dezember 2018 (PDF; 1,5 MB, Siehe Überschriften Kirche St. Mariä Geburt und kleine Kirche in Koschmider, Polen).
  59. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 51 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  60. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 31 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  61. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 41 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  62. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 18; 29 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  63. a b Heinz Dohmen, Eckhard Sons: Kirchen, Kapellen, Synagogen in Essen. Nobel, Essen 1998, ISBN 3-922785-52-2, S. 110 (Sie gab als Bildtypus die Grablegung Christi an).
  64. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 71 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  65. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 69 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  66. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 37 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  67. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 62 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  68. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 52 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  69. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 63 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  70. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 64 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  71. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 110 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  72. Orgel mit 31 Registern auf zwei Manualen und Pedal. In: sandtner-orgelbau.de. Orgelbau Sandtner, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  73. Michael Heiße: Die Orgel soll in der Nähe bleiben. In: derwesten.de. Der Westen, 12. September 2013, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  74. Michael Heiße: Orgel zieht von Kupferdreh nach Bayern um. In: derwesten.de. Der Westen, 7. Juli 2014, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  75. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 68 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
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  79. Es läutet wieder eine Glocke auf dem Kath. Friedhof in Kupferdreh. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. 21. Juli 2016, abgerufen am 7. September 2018.
  80. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 40 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  81. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 56 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
  82. Gerhard Hoffs: Glocken im Stadtdekanat Essen. In: yumpu.com. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (Essen-Kupferdreh ab Seite 215).
  83. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 57 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).
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  85. Sonntagsblatt im Gebiet der neuen Pfarrei St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel. In: kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
  86. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Essen 2017, DNB 115241979X, S. 66 (Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv).

Koordinaten: 51° 23′ 32″ N, 7° 5′ 6,7″ O