Emco-Gruppe

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EMCO

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Rechtsform GesmbH
Gründung 1947
Sitz Hallein, Salzburg
Leitung Stefan Hansch, Horst Rettenbacher
Mitarbeiterzahl 730
Umsatz 177,5 Mio. EUR
Branche Werkzeugmaschinenbau
Website https://www.emco-world.com/
Stand: 2017

Emco ist ein Werkzeugmaschinenhersteller mit Sitz in Hallein in Salzburg. Seit dem Jahr 2012 gehört das Unternehmen zur österreichischen Kuhn-Gruppe. Im Geschäftsjahr 2017 konnte mit 730 Mitarbeitern ein Umsatz von 177,5 Millionen Euro erreicht werden.[1]

Seit der Gründung 1947 entwickelt und fertigt Emco Anlagen für die zerspanende Fertigung. Die Produktpalette reicht von konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen über CNC-Dreh- und vertikale Bearbeitungszentren sowie komplexen Automationsanlagen bis hin zu Hochgeschwindigkeits-Fräs-Bohr-Bearbeitungszentren. Zum Einsatz kommen die Anlagen im Formenbau, in der Automobilindustrie oder im allgemeinen Maschinenbau, um beispielsweise großvolumige Bauteile wie Hautwellen eines Windrads, Hydraulikzylinder für Baumaschinen, Schiffsschrauben oder Bohrköpfe für die Erdölförderung herzustellen. [2]

Unternehmen

Die Emco ist international tätig, wobei Zuwächse vor allem in Europa und China zu verzeichnen sind.[3] Produktionsstandorte befinden sich in Österreich, Deutschland, Italien und Russland. Eigene Vertriebsorganisationen gibt es in den USA, Deutschland, Italien, Tschechien, der Schweiz, Polen, Indien und China.[4]

Geschichte

Im Jahr 1947 gründete Karl Maier einen Handwerksbetrieb, um Drehmaschinen herzustellen. Damals noch unter der Firmierung Maier & Co. legte der Unternehmer Mitte der 1950er Jahre mit den Kleinstdrehmaschinen der Baureihe UNIMAT den Grundstein für die heutigen Werkzeugmaschinen. Nach dem Tod von Karl Maier übernahm Ende der 1970er Jahre sein Sohn Ernst Alexander das Unternehmen und benannte es in Ernst Maier Company – kurz Emco – um.

Bis Anfang der 1990er Jahre wuchs das Unternehmen und etablierte sich als Hersteller von CNC-Industrie- und CNC-Ausbildungsmaschinen, Härteprüfgeräten, Holzbearbeitungsmaschinen sowie Laserschneidgeräten. Die Geschäfte liefen bis zum Jahr 1993 gut. Als die gesamte Werkzeugmaschinenindustrie in eine ihrer schwersten Krisen stürzte, kam auch Emco in Schwierigkeiten. Die A-Tec-Industries AG, eine internationale Industrieholding mit Sitz in Wien, übernahm den Hersteller.[5] Nach der Insolvenz von A-Tec-Industries AG wurde das Unternehmen 2012 für 37,7 Mio. Euro von der Kuhn Holding gekauft, zu der es seither gehört.[6]

Einzelnachweise

  1. EMCO GmbH. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  2. https://www.emco-world.com/de/news/news-produkte/artikel/detailansicht/article/70-jahre-emco-werkzeugmaschinen-die-alles-koennen.html
  3. Baublatt 07-08/18. (baublatt.at [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  4. Konzern/Marken: EMCO Werkzeugmaschinen Drehmaschinen Fräsmaschinen zum CNC Drehen und Fräsen. Abgerufen am 15. Mai 2017.
  5. 70 Jahre Emco: Werkzeugmaschinen, die alles können.: EMCO Werkzeugmaschinen Drehmaschinen Fräsmaschinen zum CNC Drehen und Fräsen. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  6. Kuhn Holding: Emco-Gruppe erhält neuen Eigentümer aus Österreich, Maschinenmarkt, 12. Jänner 2012