Bernhard Voß

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Bernhard Voß, auch Bernhard Voss, (* 29. Juni 1892 in Elberfeld; † 4. Februar 1947 in Prag) war ein deutscher Offizier, zuletzt SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS.

Biografie

Voß war in den 1920er Jahren im Polizeidienst. Er war Mitglied der NSDAP und der SS. Er wurde 1935 SS-Obersturmbannführer und SS-Standartenführer, 1938 SS-Oberführer und im November 1942 SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS. Er war von 1935 bis 1938 Kommandeur der SS-Junkerschule in Bad Tölz und vom November 1939 bis zum Anfang 1941 der SS-Totenkopf-Standarte VI, die eine Stärke von 2400 Soldaten hatte. Er kommandierte vom November 1941 bis Juli 1942 den SS-Truppenübungsplatz Böhmen in Beneschau in der besetzten Tschechoslowakei und von um Juli 1942 bis September 1944 den SS-Truppenübungsplatz Heidelager in Debica (Polen).

Voß wurde 1947 auf Grund seiner Verbrechen in Böhmen zum Tode verurteilt und in Prag hingerichtet.

Quellen

  • Michael D. Miller, Gareth Collins: SS Brigadier und Generalmajor der Polizei (O-S) (auf Englisch). In: Axis Biographische Forschung. Aus dem Original vom 14. April 2014.
  • Peter Witte: Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1941/42. Christians, 1999, ISBN 3-7672-1329-X, S. 725.