Wikipedia:Review/Naturwissenschaft und Technik

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Inhaltsverzeichnis

Plantarfasziitis

Plantarfasziitis ist eine Erkrankung der Aponeurosis plantaris (auch Plantarfaszie genannt), die mit Schmerzen an der Fußsohle am Übergang zur Ferse einhergeht.

Die Endung -itis legt zwar nahe, dass es sich um eine entzündliche Erkrankung handelt; allerdings wird häufig auch eine Überbeanspruchung der Aponeurosis plantaris als Ursache angenommen, die zu Mikroverletzungen in dieser Aponeurose führt. Daher wird das Krankheitsbild auch als Plantarfasziosis oder Plantarfasziopathie bezeichnet.

Anno 2015 hatte ich im Rahmen des Schreibwettbewerbes mich um diesen Artikel gekümmert, aber dann aus Zeitnot das Projekt fallen gelassen. Vor einigen Monaten habe ich mich beruflich wieder mit dem Thema intensiv beschafft und habe nun auch die Zeit, diesen Artikel zu einem würdigen Abschluss zu verhelfen. Lesenswert ist das Ziel. Über Anregungen, Korrektur und alles, was dem Artikel und seine Leser hilft, würde ich mich freuen. -- Mme Mim 08:11, 5. Okt. 2018 (CEST)

Ahoi. Die Quellen sind solide. Die Struktur ist sinnvoll. Der Artikel fasst kurz und prägnant die wichtigen Dinge zum Krankheitsbild zusammen und ist IMHO Lesenswert im Sinne unserer Kriterien. Einige Dinge sind mir aufgefallen :

> Weniger Apothekerlatein wäre vielleicht drin : z.B. Bindegewebswucherung statt Fibromatose u.a.

Yes check.svg Ok Mme Mim 06:07, 6. Okt. 2018 (CEST)

> Die Studien zu PRP, Botulinumtoxin sind von 2012. Hat sich in den sechs Jahren da was getan?

Yes check.svg Ok Mme Mim 06:07, 6. Okt. 2018 (CEST)

> Welchen Wirkmechanismus wird bei Botulinum postuliert?

Yes check.svg Ok Mme Mim 06:07, 6. Okt. 2018 (CEST)

> Wenn einer der Mechanimen der Erkrankung Mikrorisse sind, warum bringt dann Dehnung nachgewiesen Verbesserung?

Yes check.svg Ok, ich habe noch einen Satz dazu spendiert - es ist nicht unbedingt einsichtig, aber die kurzzeitige Dehnung bringt so viel Entspannung, dass insgesamt weniger Zug drauf ist. Mme Mim 09:26, 6. Okt. 2018 (CEST)

> Glucocorticoide sind eine Untergruppe von Corticosteroiden. Kann man hier nicht Wirkstoffe statt Substanzgruppen nennen?

Yes check.svg OkMme Mim 06:07, 6. Okt. 2018 (CEST)

> Die Wirkmechanismen der Iontophorese und der Proliferationstherapie könnte man kurz nennen, damit man nicht immer auf die Links angewiesen ist.

Yes check.svg Ok

Gruß -- Nasir Ha? RM 20:10, 5. Okt. 2018 (CEST)

Vielen Dank für diese Anregungen, die ich angefangen habe umzusetzen. Mme Mim 06:07, 6. Okt. 2018 (CEST)
Yes check.svg Ok Mme Mim 09:26, 6. Okt. 2018 (CEST)

Also ich finde, Du recht angenehm lesbaren und die üblichen Frage beantwortenden Artikel erstellt, der auf dem besten weg zu "lesenswert" ist. Was mich ein bißchen stört/ IMHO erhebliches Verbesserungspotenzial besteht, das sind die Bilder, die Du bei "Entstehung" eingefügt hast - die zeigen zwar die Anatomie, aber nicht die Funktionalität. Warum verwendest Du im gleichen Abschnitt den Begriff "Seilwinde", wäre es nicht besser zu sagen "... wirkt nun wie eine vorgespannte Feder/Gummi ..."? Seilwinde assoziiere ich zumindest mit Drehung und das ist möglicherweise irreführend. Viele Grüße Redlinux···RM 17:04, 17. Okt. 2018 (CEST)

Danke für die Rückmeldung und sorry für mein langes Fernbleiben, aber hier war so wenig los, dass ich nicht mehr jeden Tag herein schaute....
Also ich finde das Bild "Geometrische Veränderung..." illustriert doch die Funktionalität: nämlich wie das Fußgewölbe von der Seilwinde angehoben wird.
Und obwohl die Plantar Faszia auch etwas gedehnt wird durch das Auftreten, die hauptsächliche Veränderung des Fußgewölbes entsteht durch das dorsiflexen der Zehen (das ist hier die von Dir assoziierte Drehung), ein unelastischer Vorgang. Feder/Gummi spielt eine untergeordnete Rolle. (Sonderlich elastisch sind Faszien ja nun wirklich nicht.) Ich werde nochmal nachdenken, wie ich das deutlicher rüber bringe.
Im grossen und ganzen wäre es allerdings wünschenswert, wenn die Funktion der Plantar Faszia in der Fussmechanik ausführlicher unter Aponeurosis plantaris beschrieben wäre.
Vielen Dank noch mal! Mme Mim 11:22, 22. Okt. 2018 (CEST)
Nochmal, ich hab mich vielleicht falsch ausgedrückt. Eine Seilwinde ist bildlich eine Rolle auf die ein Seil aufgewickelt wird (beispielsweise mittels angebrachter Hebel) - etwa so [1], aber Du meinst eher, die Spannung, die dadurch ausgeübt wird ... ? Aber wie auch immer, den (im Wesentlichen einzigen) Schwachpunkt des Artikels sehe ich bei der Erklärung der Krankheitsentstehung.
Ich geb Dir da mal das Beispiel aus dem Artikel: "Die Aponeurosis plantaris wirkt nun wie eine Seilwinde und verringert den Abstand zwischen Fersenbein und Mittelfußgewölbe, womit das Längsgewölbe wieder angehoben wird" - wie kann sie wie eine Seilwinde wirken, sie wickelt sich ja nirgendwo auf, sondern die "Elastizitätskräfte" (s.o.) bewirken das. Viele Grüße Redlinux···RM 14:54, 25. Okt. 2018 (CEST) ja, wie es nicht anders sein konnte: "A “windlass” is the tightening of a rope or cable." (Zitat aus https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC385265/) so wird das definiert und ich würde vorschlagen, das im Artikel auch so zu definieren. - Es hat eben nichts mit "Winde", als aufwickeln zu tun.

Radiotherapie ist zwar genannt, aber im Ggs. zu den anderen Therapien nicht erläutert.--Hnsjrgnweis (Diskussion) 08:03, 25. Okt. 2018 (CEST)

Unimog

Der Unimog (Universal-Motor-Gerät) ist eine Fahrzeugbaureihe von Mercedes-Benz, die von Daimler Trucks, einem Geschäftsfeld der Daimler AG, hergestellt wird. Erfunden wurde er von Albert Friedrich. Konstruiert ist der Unimog als allradgetriebener Geräteträger und Klein-Lkw mit Portalachsen und wird vor allem in Land- und Forstwirtschaft, beim Militär und für kommunale Aufgaben eingesetzt. Einige Unimogmodelle sind klassische Dual-Use-Güter und werden auch für andere Aufgaben in unwegsamem Gelände, z. B. als Bohrfahrzeug oder bei der Katastrophenhilfe verwendet. Die Fahrzeuge sind als „Frontsitztraktor mit Allradantrieb“ klassifiziert. Die seit 1945 entwickelten Fahrzeuge wurden ab 1949 serienmäßig zunächst in Göppingen bei der Gebr. Boehringer GmbH gefertigt. Nach der Übernahme der Produktion durch den bisherigen Motorenlieferanten Daimler-Benz im Jahr 1950 wurde der Unimog ab 1951 im Werk Gaggenau gefertigt, bevor 2002 die Produktion ins Mercedes-Benz-Werk Wörth wechselte.

Den Artikel habe ich schon vor längerer Zeit auf seinen jetzigen Stand gebracht, mich würde interessieren, ob er allgemeinverständlich ist und welche Formulierungen man vielleicht verbessern könnte. Grüße, --Johannes (Diskussion) (Aktivität) (Schwerpunkte) 11:44, 15. Okt. 2018 (CEST)

Total süßer kleiner weißer Unimog, dem sie eine monströse Schneefräse angeflanscht haben, die separat über einem Motor auf der Ladefläche angetrieben wird.
Hallo, Johannes, zunächst einmal vielen Dank für die Anregung den Artikel zu lesen. Ich finde Unimogs zwar von ihrem sehr spezifischen Charakter her interessant, habe aber keine detaillierte Fachkenntnis. Aber vielleicht bin ich gerade deshalb der ideale Leser ;-) . Während ich mich durch den Artikel arbeite, ein paar Anmerkungen:
  • Mein laienhafter Eindruck war immer, daß es Portalachsen vor dem Unimog nicht gab. Dazu ist allerdinges auch der Portalachse-Artikel nicht aufschlussreich. Weißt Du da Näheres?
  • Du schreibst im Abschnitt Konzeption Nutzmasse, ist nicht Nutzlast der gängigere Ausdruck dafür? Gesamtmasse/Gesamtgewicht?
  • geschütztes zweisitziges Fahrerhaus - inwiefern geschützt, einen Überrollbügel, wie er später bei Treckern Vorschrift wurde, hatten die Cabrios ja nicht
  • eine Definition von mittelschwer/schwer etc. im Wandel der Zeiten wird wiederholt erwähnt, aber nicht erläutert
  • Im Abschnitt Baumuster ziehen bereits erste Gewitterwolken auf, spätestens im Abschnitt Modellbezeichnungen ist der Laie nachhaltig desorientiert. Natürlich kommt Dir dabei die eigenartige Unsystematik nicht zu Hilfe, aber vielleicht kann man das doch etwas nachvollziehbarer formulieren
  • Mit der Tabelle wird es dann wieder sonnig, die ist sehr schön für die Übersicht
  • Böhringer/Boehringer?
  • Daß man sich an älteren Unimogs durch den benachbarten Abgaskrümmer böse den Gasfuss verbrennen kann, ist sicher keine enzyklopädische Betrachtung ;-)
  • Es gibt übrigens in der Fahrzeughalle des Berliner Technikmuseums, die leider nur an den September-Wochenenden öffentlich zugänglich ist, einen . Das illustriert recht eindrucksvoll, was für kuriose Spezialfahrzeuge daraus gelegentlich gebaut wurden. Wo doch die WMDE ganz in der Nähe ist, kannst Du ja vielleicht jemanden ein Foto organisieren lassen... - Gerade entdeckt, den gibts schon, siehe Bild.

Vielen Dank für das Lesevergnügen an diesem extrem kompakt und gehaltvoll formulierten Artikel ohne Schnörkel und fancruft. Mit freundlichen Grüßen vom Eloquenzministerium (Diskussion) 17:50, 4. Nov. 2018 (CET)

Vielen Dank für deine Rückmeldung! Zu deinen Punkten:
  • Zur Portalachse kann ich dir nichts genaueres sagen. Bevor ich da schreibe, der Unimog sei das erste Fahrzeug überhaupt mit Portalachsen gewesen, wäre ich lieber vorsichtig. Bei Ackerschleppern der 1950er-Jahre waren Portalachsen nichts ungewöhnliches, es könnte sogar gut sein, dass es noch vor dem Unimog Fahrzeuge mit Portalachsen gab. Zum Beispiel Bei diesem Wesseler WL 12 aus 1954 kann man die Portalachse sehr gut erkennen.
  • Ob man Nutzlast oder Nutzmasse schreibt, ist vom inhaltlichen Standpunkt egal, weil es inhaltlich dasselbe ist. Mit Masse kann immer nur Masse gemeint sein, während Gewicht sich auch auf eine Kraft beziehen könnte. Um es 100 % unmissverständlich zu schreiben, schreibt man besser Masse statt Gewicht. Gerade im landwirtschaftlichen Bereich gibt es da sehr lustige Dinge, die dabei herauskommen können, wie dieses Typenschild sehr gut verdeutlicht: Gemeint ist natürlich bei jeder Position die Masse, weil man aber umgangssprachlich von Gewicht sprechen wollte, ohne dabei inhaltlich falsch zu liegen, wurde tatsächlich richtig die durch die Fahrzeugmasse auf den Boden wirkende Gewichtskraft anstelle der Fahrzeugmasse angegeben und als Gewicht bezeichnet. Das ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders; ich verwende deshalb wenn möglich den Begriff Masse, wenn ich ausdrücken möchte, dass eine Masse thematisiert wird.
  • Mit geschützt ist wettergeschützt gemeint, ich habe es korrigiert. (Special:Diff/182460617)
  • Die Definition von schwer und mittelschwer ist abhängig vom Zeitpunkt, zu dem man es betrachtet. Aus Sicht der 1960er-Jahre gehört der 406 und dessen Abkömmlinge zur schweren Reihe, aus heutiger Sicht ist das nur die mittlere Reihe. Ich habe mal versucht, mit kleinen Mitteln das etwas verständlicher zu machen. (Special:Diff/182460771)
  • Der Abschnitt zur Erklärung der Modellfamilien / Reihen / Baureihen / Baumuster / Modelle gestaltet sich aufgrund der zahlreichen Änderungen und großen Unübersichtlichkeit als sehr schwierig. Viele Begriffe sind doppelt belegt und machen das Ganze noch schwieriger. Ich habe es mal versucht (Special:Diff/182461805), ist das so verständlicher? Vielleicht mache ich auch nochmal ein Schaubild, damit man sich das einfacher vorstellen kann.
  • Die Firma heißt Boehringer. Habe es korrigiert. (Special:Diff/182460841)
  • Den Gasfuß kann man sich nicht nur beim Unimog böse am Abgaskrümmer verbrennen, ich hatte im Kindesalter immer mit dem Porscheauspuff zu kämpfen. Die mit Abstand beste Auspuffkonstruktion der 1950er-Jahre (nur meine subjektive Meinung) gibt es bei Wesseler, wo der Auspuff unter dem Trittbrett geführt wird, sodass man sich nicht verbrennen kann. Dafür sitzt man aber etwas höher auf dem Schlepper. Für die enzyklopädische Betrachtung hier aber, wie du schon erkannt hast, nicht geeignet.
  • Man kann auf einem Unimog fast alles aufbauen. Ich habe schon Unimogs mit Gleisketten gesehen, das Konzept Schneefräse mit eigenem Motor ist auch nicht nur auf den Unimog beschränkt, schaue mal beim D-470 vorbei ;-)
Viele Grüße und einen schönen Abend noch, --Johannes (Diskussion) (Aktivität) (Schwerpunkte) 22:55, 4. Nov. 2018 (CET)

Danke, daß Du meine Anregungen umgesetzt oder kommentiert hast.

  • Schade, wo ich schonmal einen Experten treffe ;-) .
  • Diese Physiker-Perspektive kann ich zwar nachvollziehen, aber angesichts unseres Leserkreises, wie auch der Tatsache, daß -gewicht die weit überwiegend verwendete Bezeichnung im Kfz-Bereich ist, sind wir da nicht einer Meinung.
  • Prima.
  • Verstehe ich es richtig, daß es sich dabei um eine Mercedes-interne Definition handelt und die sich mit einer Erweiterung des Angebots entsprechend verschiebt? Es wäre schön, das in geeigneter Weise zu verdeutlichen.
  • Das knappe Extra-kB im Abschnitt Unimogfamilien, -baureihen und Modelle ist eine deutliche Verbesserung. Ich habe jetzt versuchsweise mal gliedernde Absätze im Abschnitt Modellbezeichnungen eingefügt, das scheint mir deutlich zum besseren Leseverständnis beizutragen und wäre vielleicht auch in anderen Abschnitten sinnvoll. Aber gerade dieser Bereich, der ja nicht durch eine aufschlussreiche Tabelle dekodiert wird, könnte vielleicht noch etwas klärenden Ausbau vertragen.
  • Ich habe gerade nochmal ein paar Ausflüge in die sehr detaillierten Artikel einzelner Baureihen gemacht. Da Du ja auch der Autor des Artikels über den 404 bist: In diesem Satz vermag ich den kausalen Zusammenhang nicht zu erkennen: Wegen der Zugehörigkeit Frankreichs zur NATO war ein Ottomotor vorgesehen.

Abermals, es sind ja bezogen auf die Gesamtheit des Artikels eher Kleinigkeiten, über die ich gestolpert bin. Wie ich schon sagte, insgesamt ist der Artikel extrem kompakt und gehaltvoll formuliert und wenn die letzten Kleinigkeiten begradigt sind, wäre ich bei einer Lesenswert-Abstimmung definitiv auf der Pro-Seite zu finden. Viele Grüße zurück vom Eloquenzministerium (Diskussion) 20:17, 5. Nov. 2018 (CET)

Gerne doch. Ich würde mich nicht als „Experten“ bezeichnen, aber danke für das Kompliment. Mir ist es letztlich egal, ob man Masse oder Gewicht schreibt, einen Unimog außerhalb der Erde habe ich noch nicht feststellen können. Die Definition der Reihen ist eher in der Literatur zu finden, aber auch Daimler nutzt das Konzept der Einteilung. Zum Ottomotor beim 404: Die Franzosen gelten laut Literatur als Ideengeber bzw. Auftraggeber für den Unimog 404. Der ursprüngliche Unimog war nicht als Militärfahrzeug, sondern landwirtschaftliches Fahrzeug gedacht und hat dementsprechend einen Dieselmotor; bei der NATO (wo Frankreich Mitglied ist) war es aus logistischen Gründen vorgesehen, dass Ottokraftstoff F-46 verwendet werden kann. Deshalb hat der Unimog 404, der als militärisches Nfz konzipiert wurde, einen Motor, der für diesen Kraftstoff ausgelegt ist. Beim normalen Vorkammermotor wäre es der Reiheneinspritzpumpe und den niedrigen Anforderungen an die Zündwilligkeit wegen theoretisch möglich, den Motor für Benzin auszulegen, das hat man aber bei Daimler-Benz nur beim LG 315 gemacht. Ich vermute, dass es zu aufwändig gewesen wäre und es schlichtweg einfacher war, von Anfang an einen Ottomotor zu verwenden. Frühe Bundeswehrfahrzeuge (Leopard I, MAN 630, Mercedes-Benz LG 315, usw.) haben hingegen Dieselmotoren, die alle mit Benzin betrieben werden können. Den Artikel für lesenswert kandidieren lassen hatte ich geplant, ich möchte aber ungern zwei Artikel gleichzeitig in der Kandidatur haben. Viele Grüße, --Johannes (Diskussion) (Aktivität) (Schwerpunkte) 21:30, 5. Nov. 2018 (CET)