Wikipedia:Review/Geschichte

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Auf dieser Seite sollen Artikel, die sich im weiten Sinne auf Geschichte beziehen, eingestellt werden. Bitte beachte auch die Hinweise auf Wikipedia:Review sowie den Kritik-Knigge.

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Frank Rizzo

Frank Rizzo (* 23. Oktober 1920 in Philadelphia, Pennsylvania; † 16. Juli 1991 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1972 bis 1980 Bürgermeister von Philadelphia.

War mal auf SG? und im Gegensatz zur Version auf en.WP wurde von mir größtenteils auf Fachliteratur zugegriffen. Das Review erfolgt mit dem Ziel, eine erfolgreiche Kandidatur für die blaue Fleißbiene bzw. Lesenswert erreichen zu können. -- Arabsalam (Diskussion) 19:13, 13. Jul. 2018 (CEST)

Hallo Arabsalam, mir gefällt der Artikel vom Sprachlichen her sehr gut. Verbesserungspotenzial sehe ich bei folgenden Punkten:
  • Der erste Satz zu seiner Herkunft hängt etwas mager in der Luft. Kann man das vielleicht noch etwas ausbauen, z.B. mit Infos zu seiner Mutter, möglichen Geschwistern oder seiner Schulzeit?
  • Auch vermisse ich Informationen zu seinem späteren Privatleben. Im Abschnitt "Bürgermeisterkandidaturen" ist plötzlich von seiner Witwe die Rede – Ist ihr Name bekannt, wie lange waren sie verheiratet und hatten sie Kinder?
  • Weiß man woher seine Ansichten und sein harter Politikstil bzw. seine brutale Vorgehensweise herrührten?
Gruß, --Seesternschnuppe (Diskussion) 17:32, 28. Jul. 2018 (CEST)
Danke für die wichtigen Hinweise! Ich komme wohl nicht umhin, die maßgebliche Biographie S. A. Paolantonio: Frank Rizzo: The Last Big Man in Big City America zu bestellen, was ich soeben nachgeholt habe. Allerdings wird das Buch erst in drei bis vier Wochen eintreffen. Grüße, --Arabsalam (Diskussion) 17:49, 28. Jul. 2018 (CEST)
Sehr gerne. Bin gespannt, was Du in Erfahrung bringen kannst. Und Lob für Deinen Einsatz! :-) Viele Grüße, --Seesternschnuppe (Diskussion) 17:55, 28. Jul. 2018 (CEST)
Auch von mir vielen Dank für den interessanten Artikel über einen ja doch eher unsympathischen Politiker. Ich habe ein paar Vorschläge beim Lesen gemacht und bitte die kritisch durchzugehen. Ansonsten würde ich darüber nachdenken, das Wort liberal hier distanziert oder mit Hinweis auf die unterschiedliche Terminologie in den USA zu machen; ich verweise da gern auf Geschichte liberaler Parteien#Vereinigte Staaten, wo meines Wissens die einzige Stelle ist, die das heutige, abwertende liberal als links bei uns behandelt. Noch zwei Google-Funde: Hier Endnote 52 werden noch ein paar Literaturhinweise gegeben, in denen Rizzo als Beispiel für die Änderung der Einstellung gegenüber Italoamerikanern gewählt wird. Überhaupt fehlt mir der familiäre und sonstige Hintergrund noch etwas; was hat seine Sozialisation geprägt, welche Figuren und Ideen waren wichtig. Und hier Endnote 44 wird berichtet, dass Tricky Dicky schon 1968 versucht hatte, Rizzo für die Republikaner als Bürgermeisterkandidat zu gewinnen, weil er genau in Nixons en:Southern strategy (bzw. deren nördliche Fortsetzung :) passte. Fände ich auch interessant, darauf hinzuweisen. Für eine Auszeichnung ist mir der Artikel im Moment noch zu glatt, weil ich glaube, dass bei so einer polarisierenden Figur noch mehr zu holen ist, auch in Bezug auf politische Nachahmer (gerade in diesen Zeiten) und weitere Rezeption, etwa unter Afroamerikanern. Die Überschrift Amtierender Bürgermeister gefällt mir nicht so richtig, vielleicht eher Amtszeit als Bürgermeister oder so? Thanks a lot otherwise, --Andropov (Diskussion) 18:34, 28. Jul. 2018 (CEST)
Jede Menge Input heute, vielen Dank dafür! Dass mit liberal ist etwas vertrackt, die amerikanischen Quellen bezeichnen es so, aber es ist nicht deckungsgleich mit unserem Verständnis. Mein Lösungsansatz wäre, bei der ersten Erwähnung dieser Bezeichnung, es , wie von dir angegeben, mit liberal zu verlinken. Was besseres fällt mir derzeit nicht ein. Möglicherweise bin ich hier schlauer, wenn ich den Paolantonio in Händen habe. Grüße, --Arabsalam (Diskussion) 21:01, 28. Jul. 2018 (CEST)
Gut gelöst, danke, dann bin ich gespannt auf deine Lektüre. --Andropov (Diskussion) 13:08, 29. Jul. 2018 (CEST)

Was man auch rausarbeiten sollte: Wie sah sein Programm abseits von Repressionspolitik aus? Gab es da Erfolge? Am Ende des Artikels wird von Misswirtschaft gesprochen. In welchen Projekten hat sich das ausgedrückt? Atomiccocktail (Diskussion) 20:19, 19. Aug. 2018 (CEST)

Jüdischer Parasit

Der „jüdische Parasit“ ist ein antisemitisches Stereotyp. Dahinter steht die Vorstellung, die Juden der Diaspora wären zu eigener Staatsbildung unfähig und würden daher Staaten und Völker, die biologistisch als Organismen bzw. Volkskörper imaginiert werden, parasitär befallen und ausnutzen. Es tritt oft verbunden mit dem Vorwurf des Wuchers und der Trennung von „schaffendem“, also produktivem, und „raffendem“, nichtproduktivem (Finanz-) Kapital auf. Das Stereotyp ist seit dem späten 18. Jahrhundert nachweisbar. In der Zeit des Nationalsozialismus diente es zur Legitimation des Holocaust.

Ein Artikel, den ich vor zwei Jahren angelegt habe, und jüngst meinte ein Benutzer, er hätte das Potenzial zum Lesenswerten. Hatte er recht? Fehlt noch was? Für Anregungen bedankt sich im Voraus herzlich --Φ (Diskussion) 11:54, 3. Okt. 2018 (CEST)

Ich fände es gut, wenn das Herder-Zitat im originalen Kontext nachgewiesen würde. Unter der Überschrift "Entstehung" erwarte ich auch etwas anderes als diese im Artikel rätselhaft bleibende Entgleisung des als Philosemiten bezeichneten Herder. Gruß:--Ktiv (Diskussion) 11:08, 4. Okt. 2018 (CEST)

Qsicon lesenswert.svg Lesenswert Der Artikel gewinnt außerordentlich durch seine Beschränkung. Im Unterschied zu dem völlig zu Unrecht (im heutigen Zustand) als "exzellent" ausgezeichneten Artikel Judensau verzichtet der Autor hier auf geradezu peinliche (weil falsche) Zeichnungen historischer Zusammenhänge (abgesehen von denen die wirklich hierhin gehören). Und er verzichtet dankenswerterweise darauf, jeden belanglosen Neonazi-Furz zu erwähnen und zum Orkan aufzuwerten (womit zum Beispiel im Artikel Judensau ganz nebenbei den Neonazis virtuelle Orden umgehängt werden).

Mir missfällt allerdings das Herder-Zitat. Es ist authentisch, aber es steht bei Herder (nur) als Schluss-Satz am Ende einer ausführlichen Betrachtung über die "Hebräer". Zudem habe ich Zweifel, ob aus dem Zusammenhang heraus und in der Zeit des Verfassers der Begriff "Parasit" - auf ein "Volk" oder eine Glaubensgemeinschaft angewandt - mit dem heutigen Verständnis vergleichbar negativ konnotiert war. Ohnehin empfinde ich diesen Abschnitt als überaus dünn. Es könnte vielleicht helfen, sich mit einer kommentierten Herder-Ausgabe und mit der von Alexander Bein in seinen Fußnoten angegebenen Literatur zu befassen. Gegenwärtig hänge ich mental in anderen Themenbereichen, und Philosophie ist eh' nicht mein Ding. Vielleicht fühlt sich jemand dazu berufen, ansonsten bleibt es in meinen Augen beim "lesenswert". :-) , --Scorpion insignia black.png Cimbail (Palaver) 13:00, 4. Okt. 2018 (CEST)

Bei Bein gibt es keine zusätzlichen Hinweise. Beiziehen kann man Arndt Kremer: Deutsche Juden – Deutsche Sprache, Berlin 2007, S44f (spricht von „zwei Stellen“ bei Herder, 16. und 12. Buch). Bei Renate Best: Juden und Judenbilder in der gesellschaftlichen Konstruktion einer deutschen Nation (1781-1804), Frankfurt 2001, S. 204f, findet man eine zeitgenössische Rezension zu Friedrich Buchholz aus der Neuen allgemeinen deutschen Bibliothek, Bd. 92, Berlin und Stettin 1804. Best zitiert daraus (von mir gekürzt), […] dass der Jude in der Regel kein Producent ist; sondern nur die Früchte […] Er ist eine parasitische Pflanze die unaufhörlich ein edles Gesträuch umklammert, sich von dem Safte nährt […]. Das Original von 1804 ist online. Sehr ähnlich Charles Fourier, er aber später! Dann gibt es noch die Allg. Literatur Zeitung vom Juni 1815, sich beziehend auf eine dänische Schrift von 1810, hier mal der Link [1]. Sowie Karl Neimes: Alexander Müller (1784-1844): Kirchenrechtliche Positionen eines 'protestantischen Katholiken', Berlin 2010, S. 124. Neimes erwähnt aber nicht, dass derselbe Artikel gleich in zwei Publikationen Müllers erschien, nicht nur im Canonischen Wächter, sondern auch im Archiv für die Gesetzgebung aller deutscher Staaten (beide 1834). Letzteres wiederum online: [2]. Und natürlich Itzig Feitel Stern, auch wenn er „Parasit“ nicht direkt verwendet. Insbesondere das Vorwort und die Einleitung zu seinem „für seine Zeit geradezu erschreckend antisemitische(n) Pamphlet“ (Alfred Klepsch) "Linke Massematten" ([3]) lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Ich verzichte auf jeweilige Anführungszeichen, aber O-Ton Itzig Feitel Stern: Der Jude umgarnt sein Opfer, hat einen scheußlichen Charakter, saugt christliche Familien aus, Menschenforscher finden es unbegreiflich wie tief eine Creatur sinkt, die ein menschliches Antlitz zur Schau trägt, ziehe den Begriff der Menschheit ab und denke: es sind Juden. In der Einleitung geht das so weiter. Weitere Hinweise ergeben sich, wenn man mit dem Stichwort „Wucherpflanze“ arbeitet. Was fehlt ist die Sekundärliteratur, die möglichst begriffsnah vorgeht. Man muss sie aus „Splittern“ zusammentragen, das ist das Problem. Auch eine stringente Auswertung und Bewertung fehlt, denn es finden sich unter den „Benutzern“ des Begriffs oder seiner Umschreibungen radikale, gemäßigte, christlich-konservative und republikanische Gegner einer Gleichstellung oder auch „nur“ Skeptiker in der Emanzipationsdiskussion von 1800 bis zum unmittelbaren Vormärz. Diese Lücke konnte Bein für den deutschsprachigen Raum bis zum Rassenantisemitismus nicht füllen.
Das war es auf die Schnelle, da ich wieder für Tage unterwegs bin, vorher aber diese Hinweise geben wollte, denn der Artikel ist auf dem Weg zu lesenswert. --Imbarock (Diskussion) 00:50, 5. Okt. 2018 (CEST)
Danke für die Hinweise. Die Passage zu Herder hab ich erweitert und kontroverse Deutungen eingepflegt, ich hoffe, so ist dsas jetzt besser. Imbarock, deine ausführlichen Anregungen arbeite ich demnächst durch. Cimbail, du warst so gut, das Herder-Zitat direkt zu verlinken. Kriegst du das auch mit dem zweiten Zitat hin? es steht im 16. Buch des IV. Teils und betginnt mit „Die Juden betrachten wir hier nur als parasitische Pflanze …“. Beste Grüße --Φ (Diskussion) 12:47, 5. Okt. 2018 (CEST)
Hallo Benutzer:Phi: die zweite Textstelle habe ich gefunden und im Beleg verlinkt. Von einer Einfügung des Zitats habe ich Abstand genommen. Nicht weil ich es nicht lesen oder abschreiben könnte, aber in welchem Umfang ab "Die Juden betrachten wir hier nur als die parasitische Pflanze (...)" zitiert werden soll mag ich nicht entscheiden. Wie auch immer, kleine Schritte, große Schritte, es geht vorwärts. :-) , --Scorpion insignia black.png Cimbail (Palaver) 14:38, 5. Okt. 2018 (CEST)
Danke! Es ist ja verlinkt und sagt auch nicht viel anderes als das erste, deshalb muss es ja auch gar nicht wörtlich rein. Beste Grüße --Φ (Diskussion) 16:06, 5. Okt. 2018 (CEST)

Sehr lesenswert im historischen Teil.

Ausbaufähig ist der aktuelle Teil: Hier sollte erwähnt werden, dass Juden in Israel immer noch bzw. schon wieder als Parasiten bezeichnet werden, zum Beispiel im Fernsehen der Autonomiebehörde.

Kurze Hinweise dazu:

„In another broadcast last week, Marcus said, a history professor interviewed on Palestinian television likened Israel to a parasite that kills a snail and goes and lives in its shell“ http://www.palwatch.org/main.aspx?fi=91&doc_id=1831

„Im Fernsehen der PA werden die jüdischen Gebete, die an der Klagemauer gehalten werden, als „eine Sünde und Dreck“ bezeichnet. Ein palästinensischer Beamter stellt Juden als „parasitische Würmer“ dar.“ http://www.audiatur-online.ch/2012/10/02/auch-juden-sollten-beleidigt-sein/

David Navan 08:24, 8. Okt. 2018 (CEST)

Danke für die Hinweise, lieber David Navan. Der Artikel basiert bis jetzt aussxhließlich auf wissenschaftlicher Sekundärliteratur, weshalb ich nur ungern journalistische Quellen einpflegen würde. Hast du da irgendwas zur Verwendung des Parasiten-Stereotyps im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt? Ich suche auch auch selber mal nach. Viele Grüße --Φ (Diskussion) 10:25, 8. Okt. 2018 (CEST)
Nein ich habe auf Anhieb leider keine wissenschaftlichen Quellen. Aber es ist ein Aspekt der in den Artikel sollte, um ihn noch lesenswerter zu machen. Vielleicht werden wir bei Gelegenheit fündig. Gruß David Navan 10:45, 8. Okt. 2018 (CEST)
Schon erweitert, wie ich sehe, danke! David Navan 15:56, 8. Okt. 2018 (CEST)
Sehr schöner Artikel zu einem traurigen Thema Phi! Vielleicht lässt sich noch ein Abschnitt ergänzen, wo der Kontext und die Verbindung mit anderen Tiermetaphern in der NS-Zeit (Zecke (Schimpfwort), Volksschädling, Blutegelvolk etc.) erläutert wird? Beste Grüße.--Jonski (Diskussion) 23:04, 10. Okt. 2018 (CEST)
Danke für die Ermunterung. Ich hab mal einen entsprechenden Satz formuliert: OK so? MfG --Φ (Diskussion) 23:19, 10. Okt. 2018 (CEST)
Ja, sehr gut:)--Jonski (Diskussion) 23:34, 10. Okt. 2018 (CEST)
Schon jetzt lesenswert, nur etwas zu üppig bebildert. 5 Porträts sind zuviel und der Einband von "Mein Kampf" gibt nun auch nicht viel her. Perfekt hingegendie Abbildung eines Schulungshefts der Wehrmacht.
Die historischen Einarbeitungen sind bis auf eine Kleinigkeit gelungen: Alexander Müller war Herausgeber und hat als Autor die Metapher "parasitische Pflanze" wohl nicht benutzt (auch wenn's vorstellbar ist), jedenfalls schreibt das Karl Neimes nicht so direkt.
Ergänzend Sekundärliteratur zu den Begriffen Mistel oder Mistelgewächs, die noch nicht vorkommen. Ob diese Verweise allerdings zusätzlich in den Abschnitt "Von der Aufklärung bis zum Vormärz" übernommen werden sollen - ich weiss es nicht. Wie heißt es doch, zu wenig und zuviel ... Ohnehin steht im Artikel, "[...] wandelte sich der Quellbereich der Metapher von der Botanik [...] zur Zoologie oder Infektiologie". Ich gebe sie mal an:
Patrik Süess: Die bürgerliche Gleichstellung der Juden in der Schweiz im mittleren 19. Jh., Hamburg 2014.
Süess ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für jüdische Studien, Basel, ([4]). Ein Beispiel aus dem Jahre 1861.
Peter Haberkorn: Der lange Weg zur Gleichberechtigung: Die Emanzipation der Juden im Herzogtum Nassau, 1806-1866, Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, 2004. Haberkorn ist Archivar im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden ([5]), leider nur Snippet-Ansicht. Bezieht sich aber auf den ev. Pfarrer in Nassau, Robert Haas: Das Staatsbürgerthum der Juden vom Standpunkte der inneren Politik, Frankfurt 1837, S. 207. Bei Haberkorn ist als Verlagsort Wiesbaden angegeben, hier jedoch Frankfurt (Haas: [6].
Wie verbreitet das Bildfeld, die Begriffsebene "Jüdischer Parasit" tatsächlich bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war, zeigen leider viele, jedoch für Wikipedia nicht relevante Primärquellen. Dennoch ein Beispiel, welches Ludwig Barnard (später wohl New York?) 1847 zitierte: [7]. Der Professor Kieser, den er da ab S. 493 zitiert, war natürlich niemand anderes als Dietrich Georg Kieser. S. 496 Kieser bei Barnard: "[...] schmarotzende Schlingpflanze, noch ähnlicher der Mistel". Gruß, --Imbarock (Diskussion) 19:44, 16. Okt. 2018 (CEST)