Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages

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Abkürzung: WP:ADT

Die Einbindung des Artikels des Tages erfolgt auf Wochentags-Seiten von Montag bis Sonntag. Vorgeschlagen und diskutiert werden die Artikel auf dieser Seite, die auch Fragen der Bildeinbindung und Weiteres erklärt.


Artikel des Tages am Freitag

Gewöhnliches Stachelschwein (Hystrix cristata)

Die Stachelschweine (Hystricidae) sind eine Familie von Nage­tieren mit 11 Arten, die in Teilen Asiens, Afrikas und auch in Süd­europa vorkom­men. Die Tiere gehö­ren mit Körper­längen von bis über einen Meter zu den größ­ten Vertre­tern der Nage­tiere welt­weit. Sie zeich­nen sich durch Stacheln auf dem Rücken und am Schwanz aus, die sich aus umge­wandel­ten Haaren ent­wickelt haben und ent­sprechend aus Keratin beste­hen. Diese Stacheln werden passiv und auch aktiv gegen poten­zielle Feinde einge­setzt. Die Stachel­schweine haben mit Stacheln von bis zu 30 Zenti­metern Länge die längs­ten Stacheln aller Säuge­tiere. Die meis­ten Arten sind in der Körper­färbung braun bis schwarz, bei eini­gen Arten sind die Stacheln weiß und schwarz gebän­dert und geben den Tieren ent­sprechend eine schwarz-weiße Färbung. Die Tiere sind gene­rell nacht­aktiv und ernäh­ren sich von Pflan­zen­teilen. Anders als die meisten Säuge­tiere bilden Stachel­schweine mono­game Paare, die mit ihrem gemein­samen Nach­wuchs Familien­gruppen bilden. Der gele­gent­lich anzu­treffende Name „Alt­welt­liche Stachel­schweine“ eben­so wie die engli­sche Bezeich­nung „old world porcupines“ soll die Tiere von den amerika­nischen Baum­stachlern oder „Baum­stachel­schweinen“ abgrenzen.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Samstag

USS Cowpens auf See (1945)

Die USS Cowpens (CVL-25) (ur­sprüng­lich CV-25) war ein US-ame­ri­kani­scher Leich­ter Flug­zeug­trä­ger und das vier­te Schiff der Inde­pen­dence-Klasse, die durch Um­bau­ten von vor­han­denen Kreu­zer­rümp­fen der Cleve­land-Klas­se ent­stand. Als erstes Schiff mit die­sem Namen in der Uni­ted States Navy ver­sah es sei­nen Dienst auf dem pazi­fi­schen Kriegs­schau­platz des Zwei­ten Welt­krie­ges und wurde nach Kriegs­ende der Re­ser­ve­flot­te über­stellt. Im Krieg lief die Cow­pens am 10. Ja­nuar 1945 als erster US-Flug­zeug­trä­ger in das Süd­chi­nesi­sche Meer und am 27. Au­gust des­sel­ben Jah­res als ers­ter US-Flug­zeug­trä­ger in die Bucht von Tokio ein. Nach dem 2. Welt­krieg führte die USS Cow­pens zwi­schen dem 8. Novem­ber 1945 und dem 28. Januar 1946 meh­rere Fahrten über den Pazi­fik durch, um im Rah­men der Opera­tion Magic Car­pet US-Sol­daten zu­rück in die Hei­mat zu trans­por­tie­ren. Am 3. Dezem­ber 1946 wurde der Leich­te Flug­zeug­trä­ger am Mare Is­land Naval Ship­yard in die Re­serve­flot­te ver­setzt und weni­ge Wo­chen spä­ter am 13. Ja­nuar 1947 außer Dienst ge­stellt. In ihrer drei­ein­halb­jäh­rigen Dienst­zeit er­hielt die USS Cow­pens 12 Battle Stars und eine Navy Unit Com­men­da­tion, die am 11. Juni 1946 vom US-Ma­rine­minis­ter James For­res­tal ver­lie­hen wurde.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Sonntag

Walchensee

Der Walchensee ist einer der tief­sten (maxi­male Tiefe: 190 m) und zu­gleich mit 16,40 km² auch einer der größ­ten Alpen­seen Deutsch­lands. Der See liegt auf 800 m Mee­res­höhe 75 km süd­lich von Mün­chen in­mit­ten der Baye­ri­schen Vor­alpen. Er ge­hört mit sei­ner ge­samten Flä­che ein­schließ­lich der Insel Sas­sau zur Ge­mein­de Ko­chel am See. Im Osten und Süden grenzt er mit sei­nem Ufer an die Ge­mein­de Ja­che­nau. Grund­eigen­tümer von See- und Insel­flä­che sind die Baye­ri­schen Staats­fors­ten. Damit unter­liegt der See im Un­ter­schied zu den meis­ten an­deren größe­ren Seen Bayerns nicht der Bayeri­schen Ver­wal­tung der staat­li­chen Schlös­ser, Gär­ten und Seen. Der na­tür­liche See dient seit 1924 als Spei­cher des 200 m tie­fer am Ko­chel­see gele­genen Wal­chen­see­kraft­werks. Das klare Ge­wäs­ser mit einer durch­schnitt­li­chen Sicht­tiefe von 8 bis 10 m ver­dankt seine tür­kis-grüne Fär­bung dem rela­tiv hohen An­teil an Kal­zium­kar­bonat. Wohl auch auf­grund des Motor­boot­ver­bots ent­spricht das Was­ser des Wal­chen­sees der Ge­wäs­ser­güte­klas­se I (= un­belas­tet). Die Was­ser­tem­pera­turen sind, wie für einen Berg­see ty­pisch, rela­tiv nie­drig.  – Zum Artikel …

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