Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Abkürzung: WP:ADT

Die Einbindung des Artikels des Tages erfolgt auf Wochentags-Seiten von Montag bis Sonntag. Vorgeschlagen und diskutiert werden die Artikel auf dieser Seite, die auch Fragen der Bildeinbindung und Weiteres erklärt.


Artikel des Tages am Freitag

Stadtkirche von Südwesten, südlicher Treppenturm am Kirchenschiff

Die Evange­lische Stadt­kirche in Hungen, Land­kreis Gießen in Hessen, ist eine refor­mierte Predigt­kirche, die in den ältesten Teilen auf das 12. Jahr­hundert zurück­geht und 1608 voll­endet wurde. Sie besteht aus vier Bau­körpern und ver­eint Bau­stile von der Romanik bis zur Renaissance. Der untere Turm­schaft stammt aus dem 12. Jahr­hundert und erhielt in der Mitte des 13. Jahr­hunderts die Ober­geschosse. Der spät­gotische Chor ent­stand zwischen 1514 und 1518, das Kirchen­schiff im Stil der Renaissance zwischen 1596 und 1608. Eine Welsche Haube bekrönt das Wendel­treppen­haus („Schnecken­turm“) an der Süd­seite. Das Gebäude lehnt sich an die Schloss­architek­tur um 1600 an. Im Jahr 1907 wurde die Sakris­tei an der Nord­seite ange­baut; ansons­ten blieb der bau­liche Zustand seit 1608 unver­ändert. Der Innen­raum wird von einer Stuck­decke, umlaufen­den Emporen und einer steiner­nen Kanzel geprägt. Die Kirche ist das älteste Gebäude der Stadt, prägt ihr Bild und ist hessi­sches Kulturdenkmal.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed

Artikel des Tages am Samstag

Romerolagus diazi

Das Vulkankaninchen (Romerolagus diazi), in Mexiko bekannt als Zacatuche oder Teporingo, ist eine Säuge­tier­art aus der Familie der Hasen (Leporidae). Es gehört zu den kleinsten Arten der Familie und kommt endemisch aus­schließ­lich in der Gebirgs­region im zentra­len Teil Mexikos vor. Dabei lebt es vorwie­gend im Gebiet der Vulkane Popo­catépetl und Iztaccí­huatl, woher auch sein deutscher und englischer Trivial­name stammt. Die Tiere sind einheit­lich gelb­braun bis schwarz gefärbt, sie haben ver­gleichs­weise kurze Ohren und der Schwanz ist äußer­lich nicht sicht­bar. Sie leben im Unter­wuchs von Kiefern- und Erlen­wäldern in Höhen von 2800 bis 4250 Metern, wobei die Lebens­räume stark von dicht wachsen­den Büschel­gräsern und von steini­gem bis felsi­gem Unter­grund geprägt sind. Die Tiere bilden Gruppen von zwei bis fünf Indivi­duen und ernäh­ren sich von Gräsern und Kräu­tern. Sie graben Baue in den Wald­boden oder nutzen die verlasse­nen Höhlen anderer Tier­arten. Vor allem in der Zeit zwischen April und Septem­ber gebären die Weib­chen durch­schnitt­lich zwei Jung­tiere. Die Art steht unter strengem Schutz und wird auf­grund des sehr kleinen Ver­breitungs­gebietes als bedroht eingestuft.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed

Artikel des Tages am Sonntag

Pz.Kfw. VI „Tiger“ der Schweren Panzerabteilung 502 nahe Mga (August 1943). Die wenigen Panzer wurden als „Feuerwehr“ an den Brennpunkten der Front eingesetzt.

Die Dritte Ladoga-Schlacht, auch „Schlacht um die Sin­jawi­no-Höhen“, war eine militä­rische Aus­einan­der­setzung süd­lich des Ladoga-Sees an der deutsch-so­wjeti­schen Ost­front wäh­rend des Zwei­ten Welt­krieges. In der sowjeti­schen Hi­storio­gra­phie wird sie auch Mgaer Opera­tion (Мгин­ская опера­ция), sel­tener Opera­tion Brus­silow (Опера­ция Бру­силов) ge­nannt. Die Rote Armee begann dabei am 22. Juli 1943 eine Of­fen­sive zum voll­ständi­gen Ent­satz des land­seitig einge­schlos­se­nen Lenin­grads gegen die deut­sche Hee­res­gruppe Nord. Ziel war es, die Schie­nen­verbin­dung zur Metro­pole, beson­ders aber den Eisen­bahn­knoten­punkt Mga mit den vor­gela­gerten Sin­ja­wino-Höhen einzu­neh­men. Bis zum Ende der Ope­ratio­nen am 25. Sep­tem­ber 1943 konnte sie nur geringe Teil­erfol­ge er­rin­gen, er­litt je­doch, wie auch die deut­sche Seite, hohe Ver­luste. Das ope­ra­tive Ziel der so­wjeti­schen Armee­füh­rung wurde mit der Be­haup­tung sowohl des strate­gisch wichti­gen Höhen­zuges als auch der Sied­lung Mga durch die deut­schen Wehr­macht­ver­bände nicht er­reicht.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed