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Tour de Ski 2008/09

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Skilanglauf

Tour de Ski 2008/09

Fédération Internationale de Ski Logo.svg

Herren Damen
Sieger
Toursieger SchweizSchweiz Dario Cologna FinnlandFinnland Virpi Kuitunen
Prolog DeutschlandDeutschland Axel Teichmann DeutschlandDeutschland Claudia Nystad
Verfolgung NorwegenNorwegen Martin Johnsrud Sundby FinnlandFinnland Virpi Kuitunen
1. Sprint NorwegenNorwegen Tor Arne Hetland ItalienItalien Arianna Follis
Distanzrennen DeutschlandDeutschland Axel Teichmann FinnlandFinnland Virpi Kuitunen
2. Sprint NorwegenNorwegen Petter Northug ItalienItalien Arianna Follis
Massenstart DeutschlandDeutschland Axel Teichmann FinnlandFinnland Virpi Kuitunen
Bergverfolgung KanadaKanada Ivan Babikov NorwegenNorwegen Therese Johaug
Wettbewerbe
Austragungsorte 4 4
Einzelwettbewerbe 7 7
Teilnehmer
Nationen 19 16
Sportler 66 51

Die Tour de Ski 2008/09 (Sponsorenname: Viessmann FIS Tour de Ski performance by Craft Sportswear) war ein im Rahmen des Skilanglauf-Weltcups 2008/09 veranstaltetes Etappenrennen. Es fand zwischen dem 27. Dezember 2008 und dem 4. Januar 2009 an vier verschiedenen Orten in drei Ländern statt.

Bei den Frauen siegte die Finnin Virpi Kuitunen, die schon Siegerin der ersten Tour de Ski gewesen war, vor ihrer Landsfrau Aino-Kaisa Saarinen und der Slowenin Petra Majdič. Bei den Herren gewann der Schweizer Dario Cologna ohne einen einzigen Etappensieg – ausgenommen Handicapstarts – vor Petter Northug aus Norwegen und Axel Teichmann, der bei drei Einzeletappen siegte.

Zum ersten Mal fand die Tour de Ski tatsächlich in drei Ländern statt. Bei den ersten beiden Austragungen hatten jeweils einmal Nové Město na Moravě und Oberstdorf die Organisation kurzfristig absagen müssen. Während der gesamten Tour de Ski legten die Frauen eine Distanz von 60 Kilometern zurück, die Männer liefen insgesamt 102 Kilometer.

Vorfeld

Absagen

Vorjahressiegerin Charlotte Kalla (hier während der Tour de Ski 2007/2008 abgebildet) sagte die Teilnahme wegen einer Erkältung ab.

Schon direkt nach der Austragung 2007/08 kritisierten schwedische Trainer den ungünstigen Zeitplan der Tour de Ski ein Jahr darauf. Nur wenige Tage nach dieser sollten in Vancouver die Testläufe für die Olympischen Winterspiele 2010 stattfinden, sodass den Athleten kaum Zeit zum Erholen bliebe.[1]

Im Dezember 2008 mehrten sich die Absagen von einigen prominenten Skilangläufern. Johan Olsson, der schon ein Weltcuprennen gewonnen hatte, wollte sich intensiver auf die Nordische Skiweltmeisterschaft 2009 vorbereiten, Odd-Bjørn Hjelmeset ging aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Start. Simen Østensen, der bei den ersten beiden Austragungen erfolgreich teilgenommen hatte, wurde ebenso wie Betty-Ann Bjerkreim Nilsen nicht nominiert.[2] Der Österreicher Christian Hoffmann konnte wegen eines grippalen Infektes ebenfalls nicht starten und wurde durch Martin Stockinger ersetzt.[3]

Im Gegensatz zu Tobias Angerer, der sich von seiner Grippe rechtzeitig erholte,[4] musste auch die Schweizerin Laurence Rochat wegen eines Virus absagen[5]. Freiwillig verzichtete Sprintspezialist Ola Vigen Hattestad, bis dahin Gesamtweltcupsführender, auf die Teilnahme, da er die Tour de Ski als zu anstrengend betrachtete.[6] Letzter prominenter Ausfall war die Vorjahressiegerin Charlotte Kalla, die kurz vor dem Start die Tour de Ski wegen einer Erkältung endgültig absagte.[7]

Prognosen

Da bereits vor der Tour de Ski sieben Weltcuprennen stattgefunden hatten, handelte die FIS diese Athleten vor der Tour als Favoriten.[8] Dabei sind die ausgewählten Top-Favoriten mit einem Sternchen (*) markiert, die Favoriten mit einer hochgestellten Eins (1). Alle nicht markierten Athleten wurden als Herausforderer angesehen. Außerdem ist in der letzten Spalte angegeben, welche Platzierung der Läufer tatsächlich erreichte.

Favoriten für die Gesamtwertung
Frauen
Virpi Kuitunen1 FinnlandFinnland Finnland 1.
Marit Bjørgen1 NorwegenNorwegen Norwegen 10.
Justyna Kowalczyk1 PolenPolen Polen 4.
Aino-Kaisa Saarinen1 FinnlandFinnland Finnland 2.
Arianna Follis1 ItalienItalien Italien 8.
Therese Johaug NorwegenNorwegen Norwegen 6.
Petra Majdič SlowenienSlowenien Slowenien 3.
Walentyna Schewtschenko UkraineUkraine Ukraine 14.
Kristin Størmer Steira NorwegenNorwegen Norwegen 9.
Marianna Longa ItalienItalien Italien 5.
Favoriten für die Gesamtwertung
Männer
Lukáš Bauer* TschechienTschechien Tschechien 11.
Martin Johnsrud Sundby1 NorwegenNorwegen Norwegen 8.
Alexander Legkow1 RusslandRussland Russland 34.
Giorgio Di Centa1 ItalienItalien Italien 4.
Petter Northug1 NorwegenNorwegen Norwegen 2.
Pietro Piller Cottrer1 ItalienItalien Italien 7.
Tor Arne Hetland NorwegenNorwegen Norwegen 43.
Marcus Hellner SchwedenSchweden Schweden -
René Sommerfeldt DeutschlandDeutschland Deutschland -
Sami Jauhojärvi FinnlandFinnland Finnland 10.
Tord Asle Gjerdalen NorwegenNorwegen Norwegen 23.

Während sich bei den Frauen die meisten Prognosen bewahrheiteten, stimmten viele Vor-Favoriten bei den Herren nicht mit den Top-10-Athleten überein. Besonders Titelverteidiger Lukáš Bauer erfüllte nicht die in ihn gesteckten Erwartungen, er konzentrierte sich jedoch auch besonders auf die Nordische Ski-WM, die 2009 mit Liberec in seinem Heimatland stattfand.[9] Auch der spätere Tour-Sieger Dario Cologna galt vor dem Etappenrennen als ein möglicher Favorit, da er sich bereits in den ersten Weltcup-Wettbewerben als Allrounder profiliert hatte und auf dem zweiten Rang im Gesamtweltcup lag.[10] Axel Teichmann selbst sah sich vor der Tour de Ski nicht als Favorit,[11] übernahm aber nach guten Ergebnissen bei den ersten Rennen diese Rolle.[12]

Weltcup

In den sieben Weltcuprennen vor der Tour de Ski hatten sich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern einige Athleten hervorgetan, darunter auch solche, die bis dahin kaum in Erscheinung getreten waren.

Bei den Frauen war Aino-Kaisa Saarinen zwar schon 2007 Staffelweltmeisterin geworden, sie hatte jedoch erst einen Einzelweltcupsieg gefeiert. Im November und Dezember 2008 trat sie jedoch stärker auf als in den Vorjahren und sicherte sich mit vier Podiumsplatzierungen in den ersten fünf Rennen sowie zwei weiteren Top-Ten-Resultaten die Führung im Gesamtweltcup. Nur acht Punkte dahinter folgte die Slowenin Petra Majdič, die schon in den Vorjahren stark gewesen war, jedoch eher als Sprintspezialistin. Auch in dieser Saison hatte sie alle drei bis zum Tourbeginn ausgetragenen Sprints für sich entschieden, was sie in die Favoritenstellung besonders für die Sprintwertung brachte. Auf den Rängen drei und vier befanden sich mit Marit Bjørgen und Virpi Kuitunen zwei etablierte Athletinnen.

Das Gesamtklassement der Herren führte mit Ola Vigen Hattestad ein Skilangläufer an, der seine Punkte ausschließlich in Sprints holte, wo er dafür in allen drei Rennen gesiegt hatte. Hattestad nahm als reiner Sprintspezialist jedoch nicht an der Tour de Ski teil, sodass sich dem jungen Schweizer Dario Cologna die Chance auf die Führung im Gesamtweltcup bot. Der U23-Weltmeister hatte in der Vorsaison nur wenige Punkte gesammelt und galt daher als Überraschung. Zu seiner guten Position im Gesamtweltcup verhalfen ihm besonders die Allrounder-Qualitäten; obwohl er nur einen Podiumsplatz erreicht hatte, standen schon 208 Punkte auf seinem Konto. Mit Tor Arne Hetland auf dem dritten Rang folgte ein weiterer Sprinter, der Distanzläufer und Viertklassierte Johan Olsson verzichtete auf den Tourstart. Petter Northug auf dem fünften Rang hatte sich in der Saison besonders in den Distanzrennen stark gezeigt, in den Vorwintern war er aber auch im Sprint erfolgreich gewesen.

Gesamtweltcupstände vor der Tour de Ski[13]

Frauen
1. Aino-Kaisa Saarinen FinnlandFinnland Finnland 397 Punkte
2. Petra Majdič SlowenienSlowenien Slowenien 389 Punkte
3. Marit Bjørgen NorwegenNorwegen Norwegen 280 Punkte
4. Virpi Kuitunen FinnlandFinnland Finnland 271 Punkte
5. Justyna Kowalczyk PolenPolen Polen 263 Punkte
Männer
1. Ola Vigen Hattestad NorwegenNorwegen Norwegen 300 Punkte
2. Dario Cologna SchweizSchweiz Schweiz 208 Punkte
3. Tor Arne Hetland NorwegenNorwegen Norwegen 191 Punkte
4. Johan Olsson SchwedenSchweden Schweden 186 Punkte
5. Petter Northug NorwegenNorwegen Norwegen 172 Punkte

Austragungsorte und Rennen

Tour de Ski 2008/09 (Mitteleuropa)
Oberhof
Oberhof
Nové Město na Moravě
Nové Město na Moravě
Prag
Prag
Val di Fiemme
Val di Fiemme
Lage der Austragungsorte

DeutschlandDeutschland Oberhof:

  • 27. Dezember: Prolog, freie Technik, Einzelstart, 2,5 km (Frauen) und 3,75 km (Männer).
  • 28. Dezember: Verfolgung, klassisch, Handicapstart*, 10 km (Frauen) und 15 km (Männer).

TschechienTschechien Prag:

  • 29. Dezember: Sprint, freie Technik, 1 km (Frauen und Männer).

TschechienTschechien Nové Město na Moravě:

  • 31. Dezember: Distanzrennen, klassisch, 10 km (Frauen) und 15 km (Männer).
  • 1. Januar: Sprint, freie Technik, 1 km (Frauen und Männer)..

ItalienItalien Val di Fiemme:

  • 3. Januar: Distanzrennen, klassisch, Massenstart, 10 km (Frauen) und 20 km (Männer).
  • 4. Januar: Bergverfolgung, freie Technik, Handicapstart*, 9 km (Frauen) und 10 km (Männer).

(*) Handicapstart: Bei diesem Rennen wird in der Reihenfolge des aktuellen Gesamtklassements gestartet, das heißt die/der Führende zuerst. Der Startabstand ergibt sich aus der Differenz der Gesamtzeiten zwischen den Startern aller bis dahin absolvierten Rennen.

Ergebnisse

Gesamt

Die Siegerin der Damen, Virpi Kuitunen im Jahr 2007
Dario Cologna (hier beim Saisonfinale in Trondheim abgebildet) übernahm nach der zweiten Etappe die Führung in der Gesamtwertung und entschied die Tour de Ski letztlich für sich.

Die Gesamtwertung basiert auf den kumulierten Zeiten aller sieben Tour-Etappen. Bei Sprintwettbewerben wird dabei die Qualifikationszeit gewertet. Des Weiteren werden Bonussekunden von der Endzeit abgezogen, bevor diese zur Gesamtzeit addiert wurde. Bonussekunden werden sowohl bei Sprint-Etappen als auch bei Distanz-Etappen vergeben.

Für die Gesamtwertung der Tour de Ski wird die vierfache Anzahl an Punkten gemäß FIS-Punktesystem an die besten 30 Athleten vergeben. Diese Punkte werden nur für den Gesamtweltcup gewertet.

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Tour de Ski 400 320 240 200 180 160 144 128 116 104 96 88 80 72 64
Platz 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Tour de Ski 60 56 52 48 44 40 36 32 28 24 20 16 12 8 4

Zunächst eroberten die Deutschen Axel Teichmann und Claudia Nystad als Prologsieger das Führungstrikot. Nystad verlor dieses auf der zweiten Etappe, einem Verfolgungsrennen nach der Prologzeit, schon auf den ersten Kilometern. Aus der sechsköpfigen führenden Favoritengruppe konnte sich nun die Finnin Virpi Kuitunen an die Spitze des Gesamtklassements setzen. Bei den Herren gelang dies dem Schweizer Dario Cologna, der wenige Sekunden vor Teichmann die Führung übernahm. Während Cologna als guter Sprinter das Trikot auch beim ersten Sprintrennen in Prag verteidigte, fiel Kuitunen weit zurück und überließ die Gesamtführung der Italienerin Arianna Follis. Diese wiederum büßte erneut auf Kuitunen beim Distanzrennen in Nové Město na Moravě viel Zeit ein, sodass die Finnin und Siegerin der Tour de Ski 2006/07 sich wieder an die Spitze setzte. Cologna dagegen gelang es auch diesmal seine Führung zu behaupten, obwohl er eine halbe Minute auf Axel Teichmann verlor.

Beim zweiten Sprint konnte Aino-Kaisa Saarinen das Trikot bei den Frauen erobern, da sie sich besser als Kuitunen platzierte. Cologna verteidigte die Spitze abermals, indem er auch in diesem Wettkampf das Finale erreichte. Auch beim Massenstartrennen im Val di Fiemme behielt der Schweizer die Gesamtführung inne, er hatte jedoch nur noch eine gute halbe Minute Vorsprung auf seinen dichtesten Verfolger Axel Teichmann. Zum dritten Mal ging Virpi Kuitunen bei den Damen wieder in Front, nachdem sie sich einige Bonussekunden gesichert hatte. Auf der letzten Etappe schließlich behaupteten sich beide Führenden an der Spitze, wobei Cologna deutlich, Kuitunen eher knapp gewann.

Gesamtstand nach sieben Rennen:

Frauen[14]
Platz Name Zeit
1 FinnlandFinnland Virpi Kuitunen 2:06:41,4 h
2 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen + 7,2 s
3 SlowenienSlowenien Petra Majdič + 34,5 s
4 PolenPolen Justyna Kowalczyk + 1:21,1 min
5 ItalienItalien Marianna Longa + 1:36,5 min
6 NorwegenNorwegen Therese Johaug + 2:20,0 min
7 SchwedenSchweden Anna Haag + 2:26,5 min
8 ItalienItalien Arianna Follis + 2:35,6 min
9 NorwegenNorwegen Kristin Størmer Steira + 2:51,8 min
10 NorwegenNorwegen Marit Bjørgen + 3:12,4 min
11 FinnlandFinnland Riitta-Liisa Roponen + 3:24,6 min
12 FinnlandFinnland Pirjo Muranen + 3:42,3 min
13 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler + 4:04,5 min
14 UkraineUkraine Walentyna Schewtschenko + 4:06,6 min
15 KanadaKanada Sara Renner + 4:51,7 min
16 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad + 5:06,5 min
17 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller + 5:23,3 min
18 RusslandRussland Jewgenija Medwedewa + 5:27,6 min
19 RusslandRussland Olga Rotschewa + 6:31,4 min
20 RusslandRussland Larissa Kurkina + 6:37,2 min
21 RusslandRussland Olga Sawjalowa + 6:58,6 min
22 TschechienTschechien Kamila Rajdlová + 7:18,3 min
23 RusslandRussland Julija Tschepalowa + 7:32,6 min
24 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná + 7:45,9 min
25 SchwedenSchweden Sara Lindborg + 8:17,7 min
26 RusslandRussland Olga Tiagai + 8:30,5 min
27 SlowakeiSlowakei Alena Procházková + 9:01,1 min
28 KasachstanKasachstan Swetlana Malahowa + 9:04,1 min
29 ItalienItalien Antonella Confortola + 9:35,8 min
30 ItalienItalien Magda Genuin + 9:54,9 min
31 RusslandRussland Natalja Iljina + 10:17,0 min
32 RusslandRussland Julija Iwanowa + 10:50,0 min
33 ItalienItalien Karin Moroder + 11:43,7 min
34 SlowenienSlowenien Vesna Fabjan + 12:27,6 min
35 KasachstanKasachstan Oxana Jatskaja + 13:17,2 min
36 UkraineUkraine Lada Nesterenko + 13:25,0 min
37 EstlandEstland Tatjana Mannima + 13:28,3 min
Dazu stiegen folgende 14 Athletinnen vorzeitig aus dem Rennen aus:
SchweizSchweiz Seraina Mischol DNS, 2. Etappe
KasachstanKasachstan Jelena Antonowa DNF, 2. Etappe
KasachstanKasachstan Tatjana Roschina DSQ, 3. Etappe
TschechienTschechien Eliska Hajkovà DNS, 4. Etappe
DeutschlandDeutschland Nicole Fessel DNS, 4. Etappe
DeutschlandDeutschland Manuela Henkel DNS, 4. Etappe
TschechienTschechien Eva Skalníková DNS, 5. Etappe
SchwedenSchweden Jenny Hansson DNS, 6. Etappe
SchweizSchweiz Seraina Boner DNS, 6. Etappe
SchwedenSchweden Maria Rydqvist DNS, 6. Etappe
NorwegenNorwegen Marthe Kristoffersen DNS, 7. Etappe
NorwegenNorwegen Astrid Jacobsen DNS, 7. Etappe
DeutschlandDeutschland Evi Sachenbacher-Stehle DNS, 7. Etappe
Männer[15]
Platz Name Zeit
1 SchweizSchweiz Dario Cologna 2:56:05,4 h
2 NorwegenNorwegen Petter Northug + 59,0 s
3 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann + 1:02,8 min
4 ItalienItalien Giorgio Di Centa + 1:22,2 min
5 RusslandRussland Wassili Rotschew + 1:31,0 min
6 FrankreichFrankreich Jean-Marc Gaillard + 1:39,1 min
7 ItalienItalien Pietro Piller Cottrer + 1:52,7 min
8 NorwegenNorwegen Martin Johnsrud Sundby + 2:06,3 min
9 FinnlandFinnland Sami Jauhojärvi + 2:16,4 min
10 TschechienTschechien Lukáš Bauer + 2:20,8 min
11 EstlandEstland Jaak Mae + 2:21,6 min
12 DeutschlandDeutschland Jens Filbrich + 2:41,5 min
13 NorwegenNorwegen Eldar Rønning + 2:47,7 min
14 SchweizSchweiz Toni Livers + 2:49,3 min
15 RusslandRussland Maxim Wylegschanin + 3:05,2 min
16 EstlandEstland Aivar Rehemaa + 3:07,2 min
17 FrankreichFrankreich Vincent Vittoz + 3:11,0 min
18 KasachstanKasachstan Nikolai Tschebotko + 3:40,8 min
19 EstlandEstland Andrus Veerpalu + 3:45,2 min
20 KanadaKanada Devon Kershaw + 3:55,3 min
21 NorwegenNorwegen John Kristian Dahl + 4:14,4 min
22 NorwegenNorwegen Tord Asle Gjerdalen + 4:20,7 min
23 SchwedenSchweden Daniel Richardsson + 4:26,2 min
24 ItalienItalien David Hofer + 4:33,7 min
25 FrankreichFrankreich Emmanuel Jonnier + 4:37,9 min
26 FinnlandFinnland Matti Heikkinen + 4:40,7 min
27 ItalienItalien Roland Clara + 4:52,4 min
28 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt + 4:59,5 min
29 SchweizSchweiz Curdin Perl + 5:16,1 min
30 FrankreichFrankreich Alexandre Rousselet + 5:18,9 min
31 RusslandRussland Nikolai Pankratow + 5:24,9 min
32 ItalienItalien Valerio Checchi + 5:28,5 min
33 RusslandRussland Alexander Legkow + 5:37,4 min
34 ItalienItalien Fabio Pasini + 6:29,8 min
35 KanadaKanada Ivan Babikov + 7:05,1 min
36 TschechienTschechien Jiří Magál + 7:30,5 min
37 RusslandRussland Alexander Kusnezow + 7:45,1 min
38 KasachstanKasachstan Jewgeni Welitschko + 7:51,3 min
39 SlowakeiSlowakei Ivan Bátory + 7:53,6 min
40 TschechienTschechien Aleš Razým + 8:20,9 min
41 EstlandEstland Algo Kärp + 8:42,4 min
42 NorwegenNorwegen Tor Arne Hetland + 9:40,1 min
43 KasachstanKasachstan Alexander Ossipow + 10:07,1 min
44 UkraineUkraine Roman Leybyuk + 10:18,4 min
45 FrankreichFrankreich Cyril Miranda + 11:45,8 min
46 PolenPolen Janusz Krężelok + 11:57,8 min
47 KasachstanKasachstan Andrej Gridin + 13:30,6 min
48 ItalienItalien Cristian Zorzi + 14:15,9 min
49 FrankreichFrankreich Damien Ambrosetti + 22:08,8 min
50 FrankreichFrankreich Roddy Darragon + 22:37,8 min
51 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger + 23:05,0 min
52 AndorraAndorra Francesc Soulié + 23:23,5 min
53 DanemarkDänemark Jonas Thor Olsen + 23:51,6 min
54 OsterreichÖsterreich Harald Wurm + 28:34,1 min
Dazu stiegen folgende elf Athleten vorzeitig aus dem Rennen aus:
DeutschlandDeutschland Philipp Marschall DNS, 2. Etappe
SlowenienSlowenien Nejc Brodar DNF, 2. Etappe
SchwedenSchweden Mathias Fredriksson DNS, 3. Etappe
DeutschlandDeutschland Tim Tscharnke DNS, 3. Etappe
DeutschlandDeutschland René Sommerfeldt DNS, 4. Etappe
SlowakeiSlowakei Martin Bajčičák DNS, 5. Etappe
SchwedenSchweden Anders Södergren DNS, 5. Etappe
KanadaKanada George Grey DNS, 6. Etappe
TschechienTschechien Milan Šperl DNS, 6. Etappe
DeutschlandDeutschland Tobias Angerer DNS, 6. Etappe
SchwedenSchweden Marcus Hellner DNS, 6. Etappe
RusslandRussland Jewgeni Dementiew Wegen Doping disqualifiziert

Gesamtstand Sprintwertung

Für die Sprintwertung wurden alle vergebenen Bonussekunden gewertet. Da diese auch bei Zwischensprints während des Massenstartrennens errungen werden konnten, hatten nicht nur reine Sprinter die Chance auf den Sieg in dieser Wertung. Insgesamt waren maximal 225 Bonussekunden bei vier Rennen erreichbar. Dazu siehe auch die folgende Tabelle:

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Prolog 15 10 5
Sprints (zweimal) 60 56 52 48 44 42 40 38 36 34 32 30 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
Zwischensprints
bei Massenstart
(sechsmal)
15 10 5

Im Prolog übernahmen mit Claudia Nystad und Axel Teichmann die Sieger ihrer jeweiligen Rennen die Spitze. Da sich im Frauenwettbewerb Petra Majdič und Justyna Kowalczyk zeitgleich auf dem dritten Platz klassierten, erhielten beide fünf Bonussekunden. Nach dem ersten Sprint von Prag gingen die Trikots der Führenden an die beiden Sieger Arianna Follis und Tor Arne Hetland, die jeweils 60 Sekunden gutgeschrieben bekommen hatten. Während Hetland dennoch im Gesamtklassement weiter hinten blieb, übernahm Follis auch dort die Spitze, sodass Claudia Nystad, die mit insgesamt 57 Bonussekunden am zweitmeisten gesammelt hatte, das Trikot auf der vierten Etappe tragen durfte.

Follis gewann auch den zweiten Sprint in Nové Město na Moravě und verteidigte die Führung deutlich, ebenso Hetland mit seinem zweiten Platz. Trotz des Doppelerfolgs bei den Sprints gelang der Italienerin nicht der Sieg in der Sprintwertung, weil Petra Majdič sich auf der vorletzten Etappe bei den Zwischensprints noch 35 Bonussekunden sicherte und Follis so um achtzehn Sekunden im Klassement auf Abstand hielt. Hetland dagegen schaffte auch auf der letzten Etappe mit Zeitbonifikationen die Verteidigung seines Trikots, indem er selbst noch fünfzehn Sekunden dazugewann. Zweiter wurde hier der Schweizer Dario Cologna.

Gesamtstand nach vier Rennen:

Frauen[16]
Platz Name Zeit
1 SlowenienSlowenien Petra Majdič 148 s
2 ItalienItalien Arianna Follis 130 s
3 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen 123 s
4 FinnlandFinnland Virpi Kuitunen 92 s
5 NorwegenNorwegen Marit Bjørgen 74 s
6 NorwegenNorwegen Marthe Kristoffersen 74 s
7 ItalienItalien Marianna Longa 72 s
8 SlowenienSlowenien Vesna Fabjan 72 s
9 FinnlandFinnland Riitta-Liisa Roponen 70 s
10 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad 67 s
15 DeutschlandDeutschland Evi Sachenbacher-Stehle 45 s
17 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler 37 s
22 DeutschlandDeutschland Nicole Fessel 17 s
24 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller 15 s
25 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná 10 s
27 DeutschlandDeutschland Manuela Henkel 7 s
Männer[17]
Platz Name Zeit
1 NorwegenNorwegen Tor Arne Hetland 131 s
2 SchweizSchweiz Dario Cologna 122 s
3 NorwegenNorwegen Petter Northug 105 s
4 NorwegenNorwegen John Kristian Dahl 102 s
5 RusslandRussland Wassili Rotschew 101 s
6 NorwegenNorwegen Eldar Rønning 88 s
7 ItalienItalien Cristian Zorzi 86 s
8 FrankreichFrankreich Jean-Marc Gaillard 74 s
9 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann 73 s
10 FinnlandFinnland Sami Jauhojärvi 70 s
20 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger 22 s
26 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt 14 s
31 OsterreichÖsterreich Harald Wurm 9 s

Nationenwertung

Für die Nationenwertung werden pro Etappe die jeweils zwei besten männlichen und weiblichen Athleten einer Nation gewertet.

Gesamtstand nach sieben Rennen:

Frauen und Männer [18]
Platz Nation Zeit
1 NorwegenNorwegen Norwegen 10:08:44,8 h
2 ItalienItalien Italien + 7:40,5 min
3 DeutschlandDeutschland Deutschland + 8:55,5 min
4 FinnlandFinnland Finnland + 10:18,1 min
5 RusslandRussland Russland + 11:38,1 min
6 KasachstanKasachstan Kasachstan + 40:24,9 min
Da insgesamt vier Athleten in die Teamwertung eingehen, schieden die folgenden Nationen aus der Wertung aus, weil durch Ausstiege einzelner Athleten diese Minimalanzahl von Sportlern unterschritten wurde.
SchweizSchweiz Schweiz 1. Etappe
TschechienTschechien Tschechien 4. Etappe
SchwedenSchweden Schweden 7. Etappe

Etappen

Bei Verfolgungwettbewerben mit Handicap-Start wird jeweils die reine Laufzeit zur Ermittlung des Etappenergebnisses herangezogen, sodass der Zieleinlauf nicht mit dem Etappenergebnis identisch sein muss. Bei jeder Etappe wurden für die besten 30 Teilnehmer Weltcuppunkte vergeben. Diese Punkte gingen sowohl in die Weltcup-Gesamtwertung als auch in die Disziplinenwertungen ein. Voraussetzung für den Erhalt der Weltcuppunkte war die Beendigung aller Etappen der Tour de Ski.

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Etappe Tour de Ski 50 46 43 40 37 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

Oberhof (Prolog)

Der Auftakt der Tour de Ski 2008/2009 wurde vor heimischer Kulisse durch die deutschen Starter geprägt. Claudia Nystad gelang nach mäßigem Saisonauftakt völlig unerwartet ihr dritter Sieg in einem Weltcupwettbewerb. Dabei verwies sie die italienische Sprintspezialistin Arianna Follis auf den zweiten Platz. Den dritten Platz teilten sich die Mitfavoritinnen für den diesjährigen Gesamtsieg Petra Majdič und Justyna Kowalczyk.

Bei den Herren wurde das Rennen durch Axel Teichmann dominiert. Der Oberhofer verwies mit einem Vorsprung von acht Sekunden den Schweizer Dario Cologna deutlich auf den zweiten Platz. Der Norweger Petter Northug, der wie Cologna einer der Sieganwärter dieser Tour war, kam auf den dritten Rang.

Frauen [19]
Platz Name Zeit BS
1 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad 6:17,2 min 15
2 ItalienItalien Arianna Follis + 1,1 s 10
3 SlowenienSlowenien Petra Majdič + 2,3 s 5
3 PolenPolen Justyna Kowalczyk + 2,3 s 5
5 NorwegenNorwegen Marit Bjørgen + 7,6 s
6 FinnlandFinnland Pirjo Muranen + 8,1 s
7 FinnlandFinnland Virpi Kuitunen + 9,3 s
8 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen + 9,6 s
9 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler + 13,2 s
10 NorwegenNorwegen Astrid Jacobsen + 13,5 s
11 SchwedenSchweden Anna Haag + 14,6 s
12 DeutschlandDeutschland Evi Sachenbacher-Stehle + 15,0 s
16 DeutschlandDeutschland Nicole Fessel + 17,0 s
20 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller + 17,7 s
28 DeutschlandDeutschland Manuela Henkel + 22,6 s
33 SchweizSchweiz Seraina Boner + 27,8 s
39 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná + 33,1 s
42 SchweizSchweiz Seraina Mischol + 38,0 s
Männer[20]
Platz Name Zeit BS
1 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann 7:11,8 min 15
2 SchweizSchweiz Dario Cologna + 8,2 s 10
3 NorwegenNorwegen Petter Northug + 13,0 s 5
4 EstlandEstland Aivar Rehemaa + 13,3 s
5 KanadaKanada Devon Kershaw + 13,8 s
6 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt + 14,9 s
7 SchwedenSchweden Marcus Hellner + 15,0 s
8 RusslandRussland Wassili Rotschew + 15,1 s
9 KanadaKanada George Grey + 15,4 s
10 FrankreichFrankreich Vincent Vittoz + 16,6 s
11 ItalienItalien Pietro Piller Cottrer + 17,2 s
12 DeutschlandDeutschland Tobias Angerer + 17,8 s
16 DeutschlandDeutschland René Sommerfeldt + 19,3 s
17 SchweizSchweiz Curdin Perl + 20,5 s
18 DeutschlandDeutschland Jens Filbrich + 21,5 s
34 DeutschlandDeutschland Tim Tscharnke + 29,3 s
42 SchweizSchweiz Toni Livers + 31,2 s
53 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger + 37,7 s
59 DeutschlandDeutschland Philipp Marschall + 48,0 s
59 OsterreichÖsterreich Harald Wurm + 60,0 s

Anmerkung: BS = Bonussekunden

Oberhof (Verfolgung)

Athleten während des Wettkampfes am 28. Dezember 2008 in der DKB-Ski-Arena Oberhof

Das Rennen wurde in den Abständen gestartet, die im Prolog entstanden waren (Handicapstart), wobei auch die Bonussekunden berücksichtigt wurden. Bei den Damen bildeten sich mehrere Gruppen, in der vorderen befanden sich die meisten Favoritinnen. Claudia Nystad fiel rasch von der Spitze zurück und konnte auch nicht mit der Favoritengruppe mithalten. Vorne blieb die Sechsergruppe um Virpi Kuitunen, Marit Bjørgen, Justyna Kowalczyk, Arianna Follis, Aino-Kaisa Saarinen sowie Petra Majdič lange Zeit recht kompakt, ehe Majdič wenige Kilometer vor dem Ziel abreißen lassen musste. Kurz vor dem Ziel bekamen auch Kowalczyk, Follis und Saarinen leichten Rückstand von wenigen Sekunden. Virpi Kuitunen übernahm knapp die Führung im Gesamtklassement vor Marit Bjørgen, weniger als zehn Sekunden dahinter noch die drei abgefallenen Athletinnen. Lediglich Majdič erhielt einen größeren Rückstand, der knapp eine halbe Minute betrug.

Bei den Männern lief Dario Cologna seinen 13-Sekunden-Rückstand auf Axel Teichmann bereits wenige Kilometer nach dem Start zu. Diese beiden Skilangläufer bildeten nun eine Führungsgruppe, die den Abstand auf das sehr große Verfolgerfeld immer bei ungefähr 25 Sekunden hielt. Vor dem Ziel setzte sich Cologna knappe fünf Sekunden von Teichmann ab und eroberte damit die Spitze des Gesamtklassements. Dahinter platzierten sich Sami Jauhojärvi und Devon Kershaw auf den Rängen drei und vier.

Hinweis: In dieser Tabelle wird nur die Zeit genannt, die der jeweilige Athlet auf der Verfolgungsstrecke erreichte, nicht die Zeiten des Zieleinlaufs. Da die Resultate im Prolog jedoch recht dicht beieinander lagen, ist die Differenz zwischen diesen beiden Ergebnissen nicht sehr deutlich.

Frauen[21]
Platz Name Zeit
1 FinnlandFinnland Virpi Kuitunen 23:56,7 min
2 NorwegenNorwegen Marit Bjørgen + 3,9 s
3 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen + 10,4 s
4 PolenPolen Justyna Kowalczyk + 18,2 s
5 ItalienItalien Arianna Follis + 26,9 s
6 ItalienItalien Marianna Longa + 34,4 s
7 FinnlandFinnland Riitta-Liisa Roponen + 35,1 s
8 DeutschlandDeutschland Evi Sachenbacher-Stehle + 38,4 s
9 SlowenienSlowenien Petra Majdič + 41,4 s
10 SchwedenSchweden Anna Haag + 41,5 s
11 FinnlandFinnland Pirjo Muranen + 41,6 s
12 NorwegenNorwegen Astrid Jacobsen + 43,5 s
18 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller + 1:10,6 min
19 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná + 1:13,8 min
23 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad + 1:32,1 min
30 DeutschlandDeutschland Manuela Henkel + 1:45,7 min
33 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler + 1:53,2 min
35 DeutschlandDeutschland Nicole Fessel + 2:01,6 min
43 SchweizSchweiz Seraina Boner + 2:41,6 min
Männer[22]
Platz Name Zeit
1 NorwegenNorwegen Martin Johnsrud Sundby 35:47,9 min
2 EstlandEstland Andrus Veerpalu + 2,9 s
3 SchweizSchweiz Toni Livers + 3,5 s
4 SchwedenSchweden Daniel Richardsson + 4,4 s
5 FinnlandFinnland Sami Jauhojärvi + 6,6 s
6 SchweizSchweiz Dario Cologna + 7,2 s
7 EstlandEstland Jaak Mae + 9,6 s
8 TschechienTschechien Lukáš Bauer + 9,7 s
9 SlowakeiSlowakei Ivan Bátory + 11,2 s
10 ItalienItalien Giorgio Di Centa + 11,8 s
11 DeutschlandDeutschland Tobias Angerer + 16,5 s
12 FrankreichFrankreich Jean-Marc Gaillard + 16,6 s
14 SchweizSchweiz Curdin Perl + 18,1 s
17 DeutschlandDeutschland Jens Filbrich + 19,3 s
25 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann + 26,1 s
31 DeutschlandDeutschland René Sommerfeldt + 41,2 s
34 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt + 54,2 s
40 DeutschlandDeutschland Tim Tscharnke + 1:20,1 min
61 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger + 5:34,8 min
62 OsterreichÖsterreich Harald Wurm + 6:05,0 min

Prag (Sprint)

Wie bei Weltcup-Sprints starteten zunächst alle Läufer in einem individuell gelaufenen Prolog. Die dreißig Athleten, die dort die kürzeste Zeit benötigt hatten, qualifizierten sich für fünf Viertelfinals à sechs Starter. So ging es im K.-o.-System weiter bis zum Finale, wo bei Frauen und Männern jeweils sechs Skilangläufer an den Start gingen. Die Plätze 7 bis 12 wurden im B-Finale festgelegt. Danach erhielten die Athleten gemäß ihren Endergebnissen Bonussekunden, die von der Gesamtzeit abgezogen wurden.

Bereits im Prolog der Männer schied mit Axel Teichmann der Zweite in der Gesamtwertung bis dahin aus. Auch bei den Frauen scheiterte mit der Trägerin des roten Trikots, Virpi Kuitunen, eine Favoritin frühzeitig im Viertelfinale. Nachdem auch Dario Cologna bei den Herren ausgeschieden war, qualifizierte sich kein Athlet aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz für das Männer-Finale. Bei den Frauen gelang dies der Deutschen Claudia Nystad, die allerdings dort stürzte und so die Führung in der Sprintwertung nicht verteidigen konnte, die von der Siegerin Arianna Follis übernommen wurde. Auch bei den Herren setzte sich mit Tor Arne Hetland der Sieger des Sprints an die Spitze. Im Gesamtklassement der Damen fiel Kuitunen weit zurück, auch hier übernahm Follis die Führung. Trotz des Halbfinal-Aus ganz vorne behauptete sich Dario Cologna dagegen bei den Herren.

Hinweis: Die Liste ist nach dem Endresultat im Sprint, also den erreichten Bonussekunden, sortiert. Zusätzlich geht auch die Prologzeit in die Gesamtwertung ein, diese ist in der Spalte Zeit vermerkt.

Frauen[23]
Platz Name Zeit BS
1 ItalienItalien Arianna Follis 2:52,3 min 60
2 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen 2:54,8 min 56
3 SlowenienSlowenien Petra Majdič 2:58,3 min 52
4 FinnlandFinnland Pirjo Muranen 2:56,8 min 48
5 NorwegenNorwegen Marthe Kristoffersen 2:54,9 min 44
6 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad 2:58,7 min 42
10 DeutschlandDeutschland Evi Sachenbacher-Stehle 2:57,6 min 34
13 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler 2:55,6 min 18
14 DeutschlandDeutschland Nicole Fessel 2:56,6 min 17
19 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller 3:01,2 min 12
24 DeutschlandDeutschland Manuela Henkel 3:00,4 min 7
25 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná 3:01,8 min 6
44 SchweizSchweiz Seraina Boner 3:08,0 min
Männer[24]
Platz Name Zeit BS
1 NorwegenNorwegen Tor Arne Hetland 2:34,3 min 60
2 RusslandRussland Wassili Rotschew 2:33,8 min 56
3 FrankreichFrankreich Jean-Marc Gaillard 2:38,0 min 52
4 FinnlandFinnland Sami Jauhojärvi 2:39,0 min 48
5 NorwegenNorwegen John Kristian Dahl 2:36,2 min 44
6 NorwegenNorwegen Eldar Rønning 2:37,5 min 42
8 SchweizSchweiz Dario Cologna 2:34,3 min 38
17 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt 2:36,7 min 14
18 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger 2:37,3 min 13
20 DeutschlandDeutschland Tobias Angerer 2:38,8 min 11
29 OsterreichÖsterreich Harald Wurm 2:37,4 min 2
35 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann 2:39,8 min
38 SchweizSchweiz Toni Livers 2:40,0 min
39 DeutschlandDeutschland René Sommerfeldt 2:40,0 min
43 DeutschlandDeutschland Jens Filbrich 2:40,8 min
47 SchweizSchweiz Curdin Perl 2:42,2 min

Anmerkung: BS = Bonussekunden

Nové Město na Moravě (Distanzrennen)

Das Distanzrennen war das einzige neben dem Prolog, das einzeln gelaufen wurde, das heißt, in festgelegten Abständen von einer halben beziehungsweise einer Minute.

Bei den Frauen gab es zunächst häufige Wechsel bei den schnellsten Zeiten, ehe die Favoritinnen kamen. Virpi Kuitunen, durch den Sprint im Gesamtklassement zurückgefallen, setzte bei jedem Zwischenmesspunkt eine neue Bestzeit, die schließlich mehr als eine Minute unter der bisherigen lag. Ihre Konkurrentinnen verloren ebenfalls viel Zeit auf die Finnin, hielten aber den Rest des Feldes ebenfalls deutlich auf Abstand. Kuitunens Landsfrau Aino-Kaisa Saarinen, Gesamtweltcupführende, hatte im Ziel fast 40 Sekunden Rückstand, die bisher führende Italierin Arianna Follis sogar über eine Minute und 45 Sekunden. Kuitunen übernahm trotz ihres Rückstandes vor dem Rennen deutlich die Gesamtführung zurück.

Im Gegensatz zum Frauenwettkampf verlief das Männerrennen knapper. Überraschend ging zunächst der international wenig erfolgreiche Kasache Nikolai Tschebotko in Führung, die er lange hielt. Erst Axel Teichmann, der bereits den Prolog gewonnen hatte und wie Kuitunen im Sprint zurückgefallen war, unterbot als erster Favorit Tschebotkos Vorgabe. Zuvor hatte bereits Martin Johnsrud Sundby Tschebotkos Zeit verbessert, der Norweger fiel jedoch fünf Sekunden hinter Teichmann zurück. Nachdem sich weitere Favoriten Rückstand eingehandelt hatten, konnte der Russe Wassili Rotschew beim letzten Messpunkt eine Zwischenbestzeit setzten. Rotschew, der lange Zeit gemeinsam mit Teichmann unterwegs gewesen war, verlor allerdings auf der letzten Drei-Kilometer-Runde noch über eine halbe Minute auf den Deutschen. Auch Dario Cologna kam nicht an dessen Zeit heran, verteidigte aber die Gesamtführung. Für den Kasachen Tschebotko war der letztlich erreichte dritte Rang sein bestes bis dahin gelungenes Weltcupergebnis.

Frauen[25]
Platz Name Zeit
1 FinnlandFinnland Virpi Kuitunen 24:45,4 min
2 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen + 37,6 s
3 NorwegenNorwegen Marit Bjørgen + 49,9 s
4 PolenPolen Justyna Kowalczyk + 55,1 s
5 SlowenienSlowenien Petra Majdič + 59,5 s
6 ItalienItalien Marianna Longa + 1:15,0 min
7 NorwegenNorwegen Therese Johaug + 1:22,4 min
8 NorwegenNorwegen Kristin Størmer Steira + 1:25,9 min
9 UkraineUkraine Walentyna Schewtschenko + 1:29,5 min
10 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná + 1:31,6 min
11 KanadaKanada Sara Renner + 1:36,3 min
12 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller + 1:38,2 min
15 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler + 1:38,2 min
19 DeutschlandDeutschland Evi Sachenbacher-Stehle + 1:54,2 min
30 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad + 2:28,0 min
38 SchweizSchweiz Seraina Boner + 2:59,1 min
Männer[26]
Platz Name Zeit
1 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann 39:03,7 min
2 NorwegenNorwegen Martin Johnsrud Sundby + 5,0 s
3 KasachstanKasachstan Nikolai Tschebotko + 10,5 s
4 EstlandEstland Jaak Mae + 11,3 s
5 TschechienTschechien Lukáš Bauer + 13,4 s
6 NorwegenNorwegen Eldar Rønning + 14,7 s
7 RusslandRussland Alexander Legkow + 15,0 s
8 RusslandRussland Nikolai Pankratow + 18,8 s
9 EstlandEstland Andrus Veerpalu + 23,1 s
10 ItalienItalien Pietro Piller Cottrer + 24,1 s
11 DeutschlandDeutschland Jens Filbrich + 25,0 s
12 FrankreichFrankreich Vincent Vittoz + 26,5 s
15 SchweizSchweiz Dario Cologna + 31,5 s
19 SchweizSchweiz Toni Livers + 43,3 s
26 SchweizSchweiz Curdin Perl + 1:01,5 min
38 DeutschlandDeutschland Tobias Angerer + 1:26,0 min
45 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt + 2:03,9 min
60 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger + 5:09,8 min
61 OsterreichÖsterreich Harald Wurm + 5:35,3 min

Nové Město na Moravě (Sprint)

Beim zweiten Sprint galten die Regeln des ersten. Da der Kurs in Nové Město viel schwerer eingeschätzt wurde als die Stadtstrecke von Prag und zudem zwischen den beiden Sprints das Distanzrennen über 9 beziehungsweise 15 Kilometer lag, rechneten sich auch die Distanzläufer Chancen auf eine vordere Platzierung aus. Tatsächlich qualifizierten sich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren alle Favoriten für die Viertelfinals. Auch dieses fand bei den Frauen mit Ausnahme Justyna Kowalczyks ohne Favoritenausfälle statt, während bei den Männern Axel Teichmann sein Rennen beenden musste, ebenfalls der Finne Sami Jauhojärvi.

Im Halbfinale scheiterte bei den Frauen die Gesamtführende Virpi Kuitunen, sodass sich vor allem ihrer Landsfrau Aino-Kaisa Saarinen die Gelegenheit bot, die Spitze zu übernehmen. Bei den Männern scheiterten Wassili Rotschew und Eldar Rønning in der Vorschlussrunde, Dario Cologna gelang dagegen der Sprung ins Finale, sodass er seine Führung weiter ausbauen konnte. Im B-Finale siegten die Schwedin Anna Haag und Rotschew. Das Finale der Damen begann damit, dass Magda Genuin mit ihren für besonders gut erklärten Skiern die Führung übernahm. Auf der Ziellinie wurde sie schließlich von ihrer Teamkollegin Arianna Follis passiert, die so auch im zweiten Sprint triumphierte. Genuin fiel auch noch hinter die neue Gesamtführende Saarinen sowie die Slowenin Petra Majdič zurück und wurde Vierte.

Im Finale der Herren waren drei der sechs Starter Norweger. Petter Northug, sonst dafür bekannt, in den meisten Rennen erst auf der Zielgerade zu attackieren, fuhr den Sprint wie auch die vorherigen Runden von vorne. Nikolai Tschebotko, der sich nach seinem ersten Podestrang am Vortag erneut für das Finale qualifiziert hatte, fiel ebenso wie Dario Cologna ein wenig zurück. Einen Dreifachtriumph der Norweger verhinderte nur Cristian Zorzi, der sich beim Sieg Northugs auf dem dritten Rang platzierte. Tor Arne Hetland behielt dank seines zweiten Platzes die Führung in der Sprintwertung, genauso Arianna Follis.

Frauen[27]
Platz Name BS
1 ItalienItalien Arianna Follis 60
2 SlowenienSlowenien Petra Majdič 56
3 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen 52
4 ItalienItalien Magda Genuin 48
5 SlowakeiSlowakei Alena Procházková 44
6 ItalienItalien Marianna Longa 40
14 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler 17
20 DeutschlandDeutschland Evi Sachenbacher-Stehle 11
21 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad 10
27 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná 4
28 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller 3
32 SchweizSchweiz Seraina Boner
Männer[28]
Platz Name BS
1 NorwegenNorwegen Petter Northug 60
2 NorwegenNorwegen Tor Arne Hetland 56
3 ItalienItalien Cristian Zorzi 52
4 NorwegenNorwegen John Kristian Dahl 48
5 SchweizSchweiz Dario Cologna 44
6 KasachstanKasachstan Nikolai Tschebotko 40
22 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger 9
23 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann 8
24 OsterreichÖsterreich Harald Wurm 7
33 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt
37 SchweizSchweiz Curdin Perl
39 DeutschlandDeutschland Jens Filbrich
41 DeutschlandDeutschland Tobias Angerer
45 SchweizSchweiz Toni Livers

Anmerkung: BS = Bonussekunden

Val di Fiemme (Distanzrennen)

Dieser Wettkampf war der einzige Massenstart der gesamten Tour de Ski, das heißt, alle Teilnehmer starteten gleichzeitig und die Abstände im Ziel wurden zu der Gesamtzeit addiert. Dazu gab es drei beziehungsweise sechs Punkte, an denen jeweils die ersten drei Athleten 15, 10 und 5 Bonussekunden erhielten. Diese gingen auch in die Sprintwertung ein.

Beim Frauenrennen über 10 Kilometer gelang Virpi Kuitunen der Sieg, die Finnin setzte sich so zum dritten Mal wieder an die Spitze des Gesamtklassements. Außerdem sicherte sich Kuitunen noch zusätzlich 40 Bonussekunden, mit denen sie den Vorsprung auf ihre härteste Verfolgerin Aino-Kaisa Saarinen auf 32 Sekunden ausbaute. Petra Majdič, die bei diesem Rennen Zweite und in der Gesamtwertung Dritte wurde, sammelte ebenfalls 35 Bonussekunden. Damit gewann sie die Sprintwertung vor Arianna Follis, die zwar bei beiden Spezialsprints triumphiert hatte, auf der vorletzten Etappe jedoch leer ausging.

Die ersten Runden im 20-Kilometer-Männerrennen waren von ständigen Attacken geprägt, sodass sich die Bonussekunden auf viele Athleten verteilten, die teilweise in der Gesamtwertung schon weiter zurücklagen. Nachdem diese Angriffe vom großen Hauptfeld abgewehrt worden waren, sprinteten besonders die beiden Spitzenreiter Dario Cologna und Axel Teichmann um Zeitgutschriften. Auf der letzten Runde versuchte Cologna noch einmal sich von Teichmann abzusetzen, der Deutsche wurde von seinem Teamkameraden Jens Filbrich jedoch wieder an die vordere Gruppe herangeführt und holte im Zielsprint schließlich seinen dritten Tagessieg. Dahinter platzierten sich der Finne Sami Jauhojärvi und der Kasache Nikolai Tschebotko, welcher schon sein zweites Podestergebnis bei der Tour de Ski erreichte. Cologna wurde zwei Sekunden hinter Teichmann Vierter, verlor zwar durch die Zwischensprints zwanzig Bonussekunden auf den Deutschen, behielt aber die Führung in der Gesamtwertung. Auch in der Sprintwertung änderte sich an der Spitze nichts, diese verteidigte Tor Arne Hetland.

Frauen[29]
Platz Name Zeit BS
1 FinnlandFinnland Virpi Kuitunen 30:10,3 min 40
2 SlowenienSlowenien Petra Majdič + 13,8 s 35
3 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen + 20,5 s 15
4 ItalienItalien Marianna Longa + 24,6 s
5 NorwegenNorwegen Marit Bjørgen + 33,0 s
6 FinnlandFinnland Pirjo Muranen + 34,7 s
7 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler + 35,6 s
8 SchwedenSchweden Anna Haag + 36,5 s
9 NorwegenNorwegen Therese Johaug + 37,1 s
10 NorwegenNorwegen Kristin Størmer Steira + 39,0 s
11 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller + 47,5 s
12 KanadaKanada Sara Renner + 48,6 s
16 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná + 1:07,5 min
17 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad + 1:17,4 min
26 DeutschlandDeutschland Evi Sachenbacher-Stehle + 1:47,1 min
Männer[30]
Platz Name Zeit BS
1 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann 55:19,2 min 50
2 FinnlandFinnland Sami Jauhojärvi + 0,3 s 10
3 KasachstanKasachstan Nikolai Tschebotko + 1,3 s 5
4 SchweizSchweiz Dario Cologna +1,8 s 30
5 NorwegenNorwegen Martin Johnsrud Sundby + 2,5 s 10
6 RusslandRussland Maxim Wylegschanin + 3,9 s 5
7 DeutschlandDeutschland Jens Filbrich + 4,0 s
8 NorwegenNorwegen Petter Northug + 6,7 s
9 EstlandEstland Jaak Mae + 8,2 s
10 EstlandEstland Aivar Rehemaa + 13,8 s
11 EstlandEstland Andrus Veerpalu + 14,2 s
12 NorwegenNorwegen Eldar Rønning + 14,5 s 10
25 SchweizSchweiz Toni Livers + 53,5 s
32 SchweizSchweiz Curdin Perl + 1:54,8 min
37 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt + 2:00,2 min
51 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger + 7:19,5 min
55 OsterreichÖsterreich Harald Wurm + 9:41,7 min

Anmerkung: BS = Bonussekunden

Val di Fiemme (Bergverfolgung)

Wie in den Vorjahren fiel die Entscheidung der Tour de Ski auf dem Final Climb im Val di Fiemme. Das Handicap-Damenrennen über neun Kilometer begann auf dem anfänglich flacheren Terrain damit, dass Virpi Kuitunen ihren Vorsprung auf die Verfolgerin Aino-Kaisa Saarinen bis Kilometer sechs auf über 50 Sekunden ausbaute. Die drittplatzierte Petra Majdič verlor anfangs auch Zeit auf Kuitunen, tat sich dann jedoch mit Saarinen zusammen. Gemeinsam holten die beiden Verfolgerinnen mehr als eine halbe Minute auf die Finnin an der Spitze auf, ehe wiederum Majdič Saarinens Tempo nicht halten konnte und von ihr abfiel. Dennoch gelang Kuitunens Landsfrau das Ein- und Überholen der Führenden, bei der letzten Zwischenzeit 900 Meter vor dem Ziel lag Saarinen 3,4 Sekunden vor der Vorjahreszweiten. Anders als im letzten Jahr, wo Kuitunen ihre Konkurrentin Charlotte Kalla gewinnen lassen musste, schaffte sie dieses Mal noch die Rückkehr an die Spitze. Nun gelang es Saarinen nicht mehr, Kuitunen zu halten, sodass diese zum zweiten Mal bei der Tour de Ski triumphierte. Über eine halbe Minute nach der Siegerin kam Petra Majdič ins Ziel, danach Justyna Kowalczyk aus Polen, die Italienerin Marianna Longa sowie die Norwegerin Therese Johaug, die sich mit der besten Laufzeit des Tages von Rang 11 auf den sechsten Platz vorschub. Einen schlechten Tag erwischte dagegen Johaugs Teamgefährtin Marit Bjørgen, welche sechs Plätze verlor und vom vierten auf den zehnten Rang zurückfiel. Insgesamt hatte sie auf den neun Kilometern fast vier Minuten auf Johaug verloren. Ebenfalls ein starkes Rennen absolvierte Kristin Størmer Steira, die sich dadurch wie Johaug noch in den Top-10 klassierte.

Bei den Männern ging der Führende Dario Cologna das Rennen wie Kuitunen schnell an, der Abstand auf Axel Teichmann wuchs bis zu Beginn des Anstiegs von 35 Sekunden auf eine Minute an. Dahinter hatte sich eine dreiköpfige Gruppe zusammengefunden, die aus dem Russen Wassili Rotschew sowie den beiden Norwegern Eldar Rønning und Petter Northug bestand. Diese Gruppe wiederum hatte mehr als eine Minute Vorsprung auf das eine große Verfolgergruppe von zehn Athleten. Schon während der ersten 500 Meter des Anstiegs fiel Rønning von Rotschew und Northug ab und wurde von der dahinterliegenden Gruppe überholt. Aus dieser setzte sich Giorgio Di Centa ab, der bis dahin ein starkes Rennen gelaufen war und auch Cologna einige Sekunden abgenommen hatte. Teichmann hatte 1,5 Kilometer vor dem Ziel auf der Alpe Cermis anderthalb Minuten Rückstand auf Cologna und noch zehn Sekunden Vorsprung auf Rotschew und Northug. Während der führende Schweizer auf dem letzten Kilometer einen beruhigenden Vorsprung hatte, hielt Teichmann sein knappes Zeitpolster von zehn Sekunden auf die beiden Verfolger. Mit nur zehn bis zwanzig Sekunden hinter diesen folgten die beiden Italiener di Centa und Pietro Piller Cottrer sowie der Franzose Jean-Marc Gaillard. Kurz nach dem letzten Zeitmesspunkt hielt Rotschew Northug nicht mehr, obwohl letzterer eher als Sprinter erfolgreich startete. Während Rotschew schnell von Giorgio Di Centa überholt wurde, kam Northug an Axel Teichmann heran und überspurtete diesen auf der Zielgeraden. Der Norweger hatte schließlich 59 Sekunden Rückstand auf Dario Cologna, der souverän die Tour de Ski gewann ohne dabei bei einer einzigen Etappe Schnellster gewesen zu sein. Di Centa kam als Vierter ins Ziel, dahinter Rotschew, Gaillard sowie Piller Cottrer. Vorjahressieger Lukáš Bauer aus Tschechien lief zwar noch von Rang 19 auf den elften Platz vor, verpasste aber dennoch mit mehr als zwei Minuten Rückstand auf Cologna die Top-10. Der Schnellste des Tages war jedoch überraschend der Kanadier Ivan Babikov, der dadurch allerdings im Gesamtklassement kaum profitierte und sich mit gut sieben Minuten Rückstand auf dem 36. Platz einreihte. Nur 1,5 Sekunden langsamer als Babikov war Tom Reichelt, welcher die Tour de Ski als 29. beendete.

Hinweis: In dieser Tabelle wird nur die Zeit genannt, die der jeweilige Athlet auf der Verfolgungsstrecke erreichte, nicht die Zeiten des Zieleinlaufs. Der Zieleinlauf ist entsprechend dem Endresultat der Tour de Ski.

Frauen[31]
Platz Name Zeit
1 NorwegenNorwegen Therese Johaug 35:07,7 min
2 NorwegenNorwegen Kristin Størmer Steira + 8,7 s
3 UkraineUkraine Walentyna Schewtschenko + 44,3 s
4 PolenPolen Justyna Kowalczyk + 47,1 s
5 RusslandRussland Jewgenija Medwedewa + 54,6 s
6 SchwedenSchweden Anna Haag + 58,4 s
7 FinnlandFinnland Riitta-Liisa Roponen + 1:07,9 min
8 DeutschlandDeutschland Stefanie Böhler + 1:10,8 min
9 ItalienItalien Marianna Longa + 1:13,7 min
10 RusslandRussland Julija Tschepalowa + 1:28,9 min
11 RusslandRussland Larissa Kurkina + 1:35,3 min
12 DeutschlandDeutschland Claudia Nystad + 1:48,7 min
14 ItalienItalien Arianna Follis + 1:50,2 min
15 FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen + 1:54,7 min
16 SlowenienSlowenien Petra Majdič + 2:04,6 min
21 FinnlandFinnland Virpi Kuitunen + 2:19,2 min
25 DeutschlandDeutschland Katrin Zeller + 2:32,8 min
29 NorwegenNorwegen Marit Bjørgen + 3:55,4 min
29 OsterreichÖsterreich Kateřina Smutná + 4:18,8 min
Männer[32]
Platz Name Zeit
1 KanadaKanada Ivan Babikov 33:51,2 min
2 DeutschlandDeutschland Tom Reichelt + 1,5 s
3 ItalienItalien Giorgio Di Centa + 3,2 s
4 FinnlandFinnland Matti Heikkinen + 12,0 s
5 TschechienTschechien Lukáš Bauer + 15,2 s
6 FrankreichFrankreich Jean-Marc Gaillard + 21,7 s
7 FrankreichFrankreich Vincent Vittoz + 29,1 s
8 ItalienItalien Roland Clara + 31,4 s
9 RusslandRussland Maxim Wylegschanin + 32,6 s
10 SchweizSchweiz Toni Livers + 32,9 s
11 TschechienTschechien Jiří Magál + 48,1 s
12 ItalienItalien Pietro Piller Cottrer + 48,7 s
13 NorwegenNorwegen Petter Northug + 56,4 s
15 RusslandRussland Jewgeni Dementjew + 1:08,5 min
19 FinnlandFinnland Sami Jauhojärvi + 1:17,0 min
23 SchweizSchweiz Dario Cologna + 1:20,8 min
27 DeutschlandDeutschland Jens Filbrich + 1:27,6 min
28 NorwegenNorwegen Martin Johnsrud Sundby + 1:29,5 min
29 RusslandRussland Wassili Rotschew + 1:32,7 min
31 SchweizSchweiz Curdin Perl + 1:35,9 min
34 DeutschlandDeutschland Axel Teichmann + 1:49,5 min
52 OsterreichÖsterreich Martin Stockinger + 4:48,1 min
55 OsterreichÖsterreich Harald Wurm + 6:30,6 min

Anmerkung: BS = Bonussekunden

Weltcuppunkte

In dieser Liste werden die Athleten verzeichnet, die nach der Tour de Ski 2008/2009 auf den ersten zehn Rängen im Gesamtklassement lagen. Dazu werden die Punkte vor und nach der Tour de Ski sowie die Platzierungen bei den einzelnen Etappen genannt. Bei letzteren wurden Punkte nach dem folgenden Muster vergeben.

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Punkte 50 46 43 40 37 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

In der Gesamtwertung der Tour de Ski erhielten die besten 30 Sportler zudem noch die vierfache Anzahl der normalen Weltcup-Punkte des FIS-Punktesystems, der Sieger bekam also deren 400, der Zweite 320, usw…

Erklärung

  • Platz: Die Platzierung des Läufers im Gesamtweltcup nach der Tour de Ski
  • Name: Der Name des Athleten
  • 1-7: Die erreichte Punktzahl aus den ersten sieben normalen Weltcuprennen
  • 8-14: Die Platzierungen und Punkte bei den Tour-de-Ski-Wettbewerben mit Links auf die einzelnen Wettkämpfe
  • Ges.: Die Platzierung in der Gesamtwertung und die damit verbundene Punktzahl
  • Punkte: Die Gesamtpunktzahl im Weltcup nach der Tour de Ski
  • Anmerkungen
    • Bei der zweiten Etappe wurden Weltcuppunkte nach Zieleinlauf, nicht nach Rennergebnis vergeben.
    • Die Liste ist sortierbar: Durch Anklicken eines Spaltenkopfes wird die Liste nach dieser Spalte sortiert, zweimaliges Anklicken kehrt die Sortierung um. Durch das Anklicken mehrerer Spalten hintereinander lässt sich jede gewünschte Kombination erzielen.

Frauen

Platz Name 1–7 8 9 10 11 12 13 14 Ges. Punkte [33]
1. FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen 397 P. 000000000000008.00000000008.
(30 P.)
000000000000005.00000000005.
(37 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000015.000000000015.
(16 P.)
000000000000002.00000000002.
(320 P.)
978 P.
2. FinnlandFinnland Virpi Kuitunen 271 P. 000000000000007.00000000007.
(32 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000017.000000000017.
(14 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000008.00000000008.
(30 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000021.000000000021.
(10 P.)
000000000000001.00000000001.
(400 P.)
907 P.
3. SlowenienSlowenien Petra Majdič 389 P. 000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000006.00000000006.
(34 P.)
000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000005.00000000005.
(37 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000016.000000000016.
(15 P.)
000000000000003.00000000003.
(240 P.)
893 P.
4. PolenPolen Justyna Kowalczyk 263 P. 000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000011.000000000011.
(24 P.)
000000000000004.00000000004.
(40 P.)
000000000000026.000000000026.
(5 P.)
000000000000015.000000000015.
(16 P.)
000000000000004.00000000004.
(40 P.)
000000000000004.00000000004.
(200 P.)
674 P.
5. NorwegenNorwegen Marit Bjørgen 280 P. 000000000000005.00000000005.
(37 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000007.00000000007.
(32 P.)
000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000010.000000000010.
(26 P.)
000000000000005.00000000005.
(37 P.)
000000000000029.000000000029.
(2 P.)
000000000000010.000000000010.
(104 P.)
607 P.
6. ItalienItalien Arianna Follis 202 P. 000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000004.00000000004.
(40 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000016.000000000016.
(15 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000024.000000000024.
(7 P.)
000000000000014.000000000014.
(18 P.)
000000000000008.00000000008.
(128 P.)
556 P.
7. ItalienItalien Marianna Longa 149 P. 000000000000017.000000000017.
(14 P.)
000000000000008.00000000008.
(30 P.)
000000000000012.000000000012.
(22 P.)
000000000000006.00000000006.
(34 P.)
000000000000006.00000000006.
(34 P.)
000000000000004.00000000004.
(40 P.)
000000000000009.00000000009.
(28 P.)
000000000000005.00000000005.
(80 P.)
531 P.
8. NorwegenNorwegen Kristin Størmer Steira 200 P. 000000000000029.000000000029.
(2 P.)
000000000000017.000000000017.
(14 P.)
000000000000038.000000000038.
 
000000000000008.00000000008.
(30 P.)
000000000000031.000000000031.
 
000000000000010.000000000010.
(26 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000009.00000000009.
(116 P.)
434 P.
9. NorwegenNorwegen Therese Johaug 130 P. 000000000000026.000000000026.
(5 P.)
000000000000014.000000000014.
(18 P.)
000000000000032.000000000032.
 
000000000000007.00000000007.
(32 P.)
000000000000030.000000000030.
(1 P.)
000000000000009.00000000009.
(28 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000006.00000000006.
(160 P.)
424 P.
10. FinnlandFinnland Pirjo Muranen 118 P. 000000000000006.00000000006.
(34 P.)
000000000000007.00000000007.
(32 P.)
000000000000004.00000000004.
(40 P.)
000000000000018.000000000018.
(13 P.)
000000000000013.000000000013.
(20 P.)
000000000000006.00000000006.
(34 P.)
000000000000023.000000000023.
(8 P.)
000000000000012.000000000012.
(88 P.)
387 P.

Männer

Platz Name 1–7 8 9 10 11 12 13 14 Ges. Punkte [34]
1. SchweizSchweiz Dario Cologna 208 P. 000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000008.00000000008.
(30 P.)
000000000000015.000000000015.
(16 P.)
000000000000005.00000000005.
(37 P.)
000000000000004.00000000004.
(40 P.)
000000000000023.000000000023.
(8 P.)
000000000000001.00000000001.
(400 P.)
835 P.
2. NorwegenNorwegen Petter Northug 172 P. 000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000009.00000000009.
(28 P.)
000000000000007.00000000007.
(32 P.)
000000000000028.000000000028.
(3 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000008.00000000008.
(30 P.)
000000000000013.000000000013.
(20 P.)
000000000000002.00000000002.
(320 P.)
698 P.
3. DeutschlandDeutschland Axel Teichmann 137 P. 000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000035.000000000035.
 
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000023.000000000023.
(8 P.)
000000000000001.00000000001.
(50 P.)
000000000000034.000000000034.
 
000000000000003.00000000003.
(240 P.)
581 P.
4. FinnlandFinnland Sami Jauhojärvi 160 P. 000000000000029.000000000029.
(2 P.)
000000000000004.00000000004.
(40 P.)
000000000000004.00000000004.
(40 P.)
000000000000040.000000000040.
 
000000000000019.000000000019.
(12 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000019.000000000019.
(12 P.)
000000000000010.000000000010.
(104 P.)
416 P.
5. ItalienItalien Pietro Piller Cottrer 142 P. 000000000000011.000000000011.
(24 P.)
000000000000016.000000000016.
(15 P.)
000000000000016.000000000016.
(15 P.)
000000000000010.000000000010.
(26 P.)
000000000000026.000000000026.
(5 P.)
000000000000016.000000000016.
(15 P.)
000000000000012.000000000012.
(22 P.)
000000000000007.00000000007.
(144 P.)
408 P.
6. RusslandRussland Wassili Rotschew 70 P. 000000000000008.00000000008.
(30 P.)
000000000000020.000000000020.
(11 P.)
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000016.000000000016.
(15 P.)
000000000000007.00000000007.
(32 P.)
000000000000017.000000000017.
(14 P.)
000000000000029.000000000029.
(2 P.)
000000000000005.00000000005.
(180 P.)
400 P.
7. ItalienItalien Giorgio Di Centa 56 P. 000000000000023.000000000023.
(8 P.)
000000000000008.00000000008.
(30 P.)
000000000000011.000000000011.
(24 P.)
000000000000029.000000000029.
(2 P.)
000000000000012.000000000012.
(22 P.)
000000000000022.000000000022.
(9 P.)
000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000004.00000000004.
(200 P.)
394 P.
8. NorwegenNorwegen Martin Johnsrud Sundby 155 P. 000000000000049.000000000049.
 
000000000000014.000000000014.
(18 P.)
000000000000045.000000000045.
 
000000000000002.00000000002.
(46 P.)
000000000000034.000000000034.
 
000000000000005.00000000005.
(37 P.)
000000000000028.000000000028.
(3 P.)
000000000000008.00000000008.
(128 P.)
387 P.
9. FrankreichFrankreich Jean-Marc Gaillard 39 P. 000000000000014.000000000014.
(18 P.)
000000000000007.00000000007.
(32 P.)
000000000000003.00000000003.
(43 P.)
000000000000037.000000000037.
 
000000000000029.000000000029.
(2 P.)
000000000000018.000000000018.
(13 P.)
000000000000006.00000000006.
(34 P.)
000000000000006.00000000006.
(160 P.)
341 P.
10. TschechienTschechien Lukáš Bauer 145 P. 000000000000031.000000000031.
 
000000000000015.000000000015.
(16 P.)
000000000000048.000000000048.
 
000000000000005.00000000005.
(37 P.)
000000000000049.000000000049.
 
000000000000005.00000000005.
(37 P.)
000000000000028.000000000028.
(3 P.)
000000000000011.000000000011.
(96 P.)
336 P.

Wertungen im Tourverlauf

Die Tabelle zeigt den Führenden in der jeweiligen Wertung nach der jeweiligen Etappe an.

Gesamtwertung Sprintwertung Nationenwertung
Frauen Männer Frauen Männer
Prolog DeutschlandDeutschland Claudia Nystad DeutschlandDeutschland Axel Teichmann DeutschlandDeutschland Claudia Nystad DeutschlandDeutschland Axel Teichmann DeutschlandDeutschland Deutschland
Verfolgung FinnlandFinnland Virpi Kuitunen SchweizSchweiz Dario Cologna NorwegenNorwegen Norwegen
1. Sprint ItalienItalien Arianna Follis ItalienItalien Arianna Follis NorwegenNorwegen Tor Arne Hetland
Distanzrennen FinnlandFinnland Virpi Kuitunen
2. Sprint FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen
Massenstart FinnlandFinnland Virpi Kuitunen SlowenienSlowenien Petra Majdič
Bergverfolgung

Preisgelder

Preisgelder für die Abschlusswertungen und Tagesprämien[35]
1. 2. 3. 10. Täglich Gesamt
Gesamtwertung 131.250 CHF 87.750 CHF 43.750 CHF 2.187,50 CHF 2.500 CHF 300.000 CHF
Sprintwertung 010.000 CHF 05.000 CHF 02.500 CHF 020.000 CHF
Teamwertung 010.000 CHF 06.000 CHF 04.000 CHF 020.000 CHF
Etappe 005.000 CHF 03.000 CHF 02.000 CHF 010.000 CHF

Berichterstattung

In 59 Ländern, darunter auch in Deutschland, übernahm der Sportsender Eurosport die Liveübertragung der Tour de Ski. Dabei kommentierten Kommentator Stéphane Franke und Expertin Viola Bauer für die deutschsprachigen Zuschauer.[36] Zusätzlich zu Eurosport sendeten in Deutschland auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF abwechselnd teils Liveberichte, teils Aufzeichnungen von der Tour de Ski.[37] Beim ZDF moderierte Yorck Polus (ohne Experten), der Reporter war Peter Leissl,[38][39] bei der ARD berichtete Jens-Jörg Rieck als Reporter von den Etappen[40]. Aufgrund der guten Leistungen von Athleten aus der Schweiz wie Dario Cologna vor der Tour de Ski entschloss sich auch der Schweizer Sender SF zwei für eine Berichterstattung zur Tour de Ski. Dabei sollten einige Rennen live, andere in Aufzeichnungen übertragen werden.[41] Insgesamt wurde das Finale am Schlussanstieg zur Alpe Cermis von zwölf Fernsehanstalten live gezeigt.[42]

Nachbetrachtung

Tourverlauf

Petter Northug (hier beim Saisonfinale in Trondheim abgebildet) wurde von den Medien als einer der zukünftigen Hauptgegner Colognas ausgemacht.

Das Ergebnis der Frauen überraschte letztlich wenig, da Virpi Kuitunen bereits bei den ersten beiden Austragungen Erste und Zweite geworden war. Die Finnin selbst meinte, dass dieser Erfolg für sie schöner war als die vorherigen, da sie mehr um den Sieg habe kämpfen müssen. Ihre Landsfrau Aino-Kaisa Saarinen zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem zweiten Rang hinter Kuitunen, wenngleich sie direkt nach der Tour „etwas enttäuscht“ war.[43]

Bei den Männern kam Dario Colognas Sieg zwar unerwartet, war aber letztlich ungefährdet. Die nationalen Medien nahmen den Erfolg eines Schweizers in der eher als Randsportart betrachteten Disziplin Skilanglauf als größten Erfolg seit mehr als 20 Jahren auf; 1988 hatte Andreas Grünenfelder die olympische Bronzemedaille über 50 Kilometer gewonnen.[44] Auch der Toursieger selbst äußerte sich zufrieden, als größeres Ziel gab er jedoch die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver aus. Petter Northug, der wie Cologna erst 22 Jahre alt war, meinte, Cologna und er werden „in Zukunft oft gegeneinander kämpfen“.[43] In den Medien war ebenfalls von einem beginnenden ewigen Duell die Rede.[45] Der Sieger der Sprintwertung, Tor Arne Hetland, zeigte sich wie Axel Teichmann erfreut über den Ausgang der Tour de Ski. Das Fazit für die deutsche Männermannschaft zog der deutsche Bundestrainer Jochen Behle, der sich zufrieden über die Leistungen der männlichen Athleten, besonders über die von Axel Teichmann, zeigte.[46]

Insgesamt bescheinigten Medien und Trainer der Tour de Ski einen positiven Verlauf, Jochen Behle kritisierte jedoch die Bevorteilung von Läufern, die im klassischen Stil und im Sprint Stärken besaßen.[46] Der Norweger Vegard Ulvang, einer der Entwickler der Tour de Ski, sah hingegen im zweiten Rang des Freistil-Läufers Petter Northug bei den Männern ein Indiz dafür, dass die Mischung zwischen den Rennen der unterschiedlichen Stile stimmte.[43] Am Schlusstag der Tour de Ski wurde zudem ihre Zukunft verkündet; da sie sich etabliert hatte und auch FIS-Präsident Gian-Franco Kasper von dem Etappenrennen überzeugt war, wird es bis mindestens 2013 fortgesetzt. In dieser Zeitdauer wird zudem immer Oberhof den Tourstart und Val di Fiemme samt Final Climb das Tourende bilden. Daneben bewarben sich Städte aus Österreich, Liechtenstein, der Schweiz, Deutschland sowie Tschechien um weitere Etappen.[47]

Auswirkungen auf den Weltcup

Wie erwartet veränderte sich durch die Vergabe der maximal erreichbaren 750 Weltcuppunkte (davon alleine 400 für den Sieg) die Gesamtwertung des Weltcups deutlich. Der bis dahin Führende bei den Männern, Ola Vigen Hattestad, fiel durch seine Nichtteilnahme auf den 13. Rang zurück, dagegen verbesserten sich Athleten wie Jean-Marc Gaillard oder Wassili Rotschew deutlich durch ihre gute Tour-Platzierung. Nicht so deutlich veränderte sich das Klassement der Damen; dort schaffte Virpi Kuitunen trotz ihres Sieges nicht die Übernahme der Spitze, an der weiterhin Aino-Kaisa Saarinen blieb. Beste Athletin ohne Tourteilnahme war zunächst Charlotte Kalla als 19.

Insgesamt bewirkten die 400 Punkte im Frauenweltcup an der Spitze wenig, hier siegte Justyna Kowalczyk (Tourvierte) vor Petra Majdič (Tourdritte). Die beiden Finninnen Saarinen und Kuitunen fielen auf die Ränge drei und vier zurück. Anders verlief es bei den Herren, wo Dario Cologna lange die Führung behielt, ehe Petter Northug beim vorletzten Weltcup wieder an die Spitze ging. Cologna sicherte sich jedoch beim Weltcup-Finale den Sieg im Gesamtweltcup, sodass bei den Männern zum dritten Mal in Folge nach Tobias Angerer und Lukáš Bauer der Tour-de-Ski-Gewinner auch zum Gesamtweltcupsieger wurde. Ola Vigen Hattestad konnte zwar noch viele Weltcuppunkte sammeln und den Sprintweltcup gewinnen, im Gesamtweltcup hatte er als guter Dritter jedoch großen Rückstand auf Cologna und Northug.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Nadine Gärtner: Tour de Ski 2008/2009 ohne Charlotte Kalla? (Nicht mehr online verfügbar.) In: xc-ski.de. 11. Januar 2008, ehemals im Original; abgerufen am 11. Januar 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.xc-ski.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Nadine Gärtner: 18 Nationen bei Tour de Ski: Kurzfristige Absagen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: xc-ski.de. 17. Dezember 2008, ehemals im Original; abgerufen am 11. Januar 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.xc-ski.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Absage wegen grippalen Infekts. In: sport.orf.at. Abgerufen am 11. Januar 2009.
  4. Grünes Licht für Tobias Angerer. In: Rheinische Post. 23. Dezember 2008, abgerufen am 11. Januar 2009.
  5. Laurence Rochat erkrankt - nicht an Tour de Ski. In: live-wintersport.com. 26. Dezember 2008, abgerufen am 11. Januar 2009.
  6. Dette er sprintkongen! In: Nettavisen. 20. Dezember 2008, abgerufen am 11. März 2009 (norwegisch).
  7. Zwei Stars sagen kurzfristig ab. In: MDR.de. 27. Dezember 2008, archiviert vom Original am 27. Dezember 2008; abgerufen am 11. Januar 2009. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mdr.de
  8. Favoriten auf tour-de-ski.com (Memento des Originals vom 27. Dezember 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tour-de-ski.com
  9. Lothar Martin: Tour de Ski: Formkurve von Lukáš Bauer zeigt nach oben. In: radio.cz. 2. Januar 2009, abgerufen am 11. Januar 2009.
  10. Gesucht wird der vielseitigste Langläufer. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. Dezember 2008, abgerufen am 11. Januar 2009.
  11. Favoriten sind Andere: Axel Teichmann hofft auf guten Tour-Auftakt. (Nicht mehr online verfügbar.) In: xc-ski.de. 22. Dezember 2008, ehemals im Original; abgerufen am 11. Januar 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.xc-ski.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. Teichmann bei Prolog Zweiter. In: Der Tagesspiegel. 28. Dezember 2008, abgerufen am 11. Januar 2009.
  13. "VIESSMANN" CROSS COUNTRY FIS WORLD CUP World Cup Cross-Country 2008/09 WORLD CUP STANDING LADIES OVERALL (PDF; 83 kB)
  14. TOUR DE SKI OVERALL STANDING LADIES (Memento des Originals vom 30. Dezember 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tour-de-ski.com
  15. TOUR DE SKI OVERALL STANDING MEN
  16. TOUR DE SKI SPRINT STANDING LADIES (PDF; 61 kB)
  17. TOUR DE SKI SPRINT STANDING MEN (PDF; 64 kB)
  18. TOUR DE SKI TEAM STANDING AFTER STAGE 7@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  19. Prologue Ladies 2.8 km Free Individual Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  20. Prologue Men 3.7 km Free Individual Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  21. Ladies 10 km Classic Pursuit 'Handicap' Start Result@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  22. Men 15 km Classic Pursuit 'Handicap' Start Result@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  23. Ladies 1.3 km Free Sprint Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  24. Men 1.3 km Free Sprint Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  25. Ladies 9 km Classic Individual Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  26. Men 15 km Classic Individual Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  27. Ladies 1.2 km Free Sprint Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  28. Men 1.2 km Free Sprint Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  29. Ladies 10 km Classic Mass Start Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  30. Men 20 km Classic Mass Start Results@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  31. Ladies 9 km Free Final Climb Pursuit 'Handicap' Start Result@1@2Vorlage:Toter Link/www.tour-de-ski.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
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  42. Benedikt Vogt: Eingelaufene Loipen. In: swiss-ski.ch. 27. Dezember 2008, abgerufen am 14. März 2009.
  43. a b c Stimmen nach der Schlussetappe: "Werde in Zukunft sicher oft gegen Cologna kämpfen". In: xc-ski.de. 5. Januar 2009, archiviert vom Original am 17. Dezember 2009; abgerufen am 22. März 2009. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.xc-ski.de
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  45. Ein episches Duell so gut wie gewonnen. In: nzz.ch. 22. März 2009, abgerufen am 22. März 2009.
  46. a b Bundestrainer Behle zieht Tour-Fazit: Licht und Schatten im deutschen Lager. In: xc-ski.de. 5. Januar 2009, archiviert vom Original am 14. Dezember 2009; abgerufen am 22. März 2009. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.xc-ski.de
  47. Tour de Ski startet weiter in Oberhof. In: focus.de. 4. Januar 2009, abgerufen am 24. März 2009.
Dieser Artikel wurde am 17. März 2009 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.