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St. Josef (Essen-Kupferdreh)

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St. Josef Kupferdreh (2012), Westseite mit der vorgebauten Eingangshalle
St. Josef Kupferdreh (2013), Ansicht der 1958 angebauten Erweiterung von Nordosten

Sankt Josef war eine römisch-katholische Pfarr- und Gemeindekirche[1] in Essen. Sie stand auf einer Erhebung im Essener Stadtteil Kupferdreh. Das von 1902 bis 1904 erbaute Gotteshaus wurde 1951 umgestaltet, 1958 modern erweitert, 2013 profaniert und 2015[2] abgerissen. Die dem heiligen Josef geweihte Kirche gehörte zuletzt zur Kirchengemeinde St. Josef auf der Essener Ruhrhalbinsel.

Bevor der Bischof das Gotteshaus St. Josef 1904 konsekrierte, wurde es vorerst in einer Benediktion eingesegnet. Dies geschah am Nachmittag des 26. Oktober 1902.[3]

Vieles in der Kirche und um sie herum wurde mit der Zeit schadhaft. Es begann mit der übernommenen Orgel aus Paderborn, die gegen eine andere Orgel ausgetauscht werden musste. Anfang der 2010er Jahre untersagten Glockensachverständige das Läuten der Glocken. Erhebliche Rostschäden ließen befürchten, die Glocken könnten sich aus ihrer Halterung lösen. Eine Reparatur wurde nicht mehr durchgeführt, da zu dieser Zeit der Abriss der Kirche zur Diskussion stand. Als Letztes kamen Schäden am äußeren Klinkermauerwerk sowie Betonschäden am Querschiff und am Chorraum hinzu usw. Durch die Verkettung dieser Umstände blieb dem Bistum und der Pfarrei nichts anderes übrig, als die Kirche zu schließen.

Zur Debatte stand damals die Schließung der denkmalgeschützten Kirche in Dilldorf oder der in Kupferdreh. Die Entscheidung des Kirchenvorstandes fiel auf die Kirche in Kupferdreh. Sie war sanierungsbedürftiger und eine Renovierung hätte unüberschaubare Kosten verursacht.

Das Kirchengrundstück ist heute im Besitz der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel. Auf dem Grundstück soll ein Gesundheitszentrum entstehen.[4]

Geschichte

Vorgeschichte

Die komplexe Vorgeschichte der Kirche beginnt in der ehemaligen Abtei Werden. Der Abt war dort mehr als 900 Jahre lang geistliches Oberhaupt wie auch Landesherr. Die 1875 zur Gemeinde Kupferdreh zusammengeschlossenen Honnschaften Hinsbeck und Rodberg gehörten bis 1802 dazu.

Bei Dilldorf, das 1895 nach Kupferdreh eingemeindet wurde, war die Situation jedoch anders. Aus politischer Sicht gehörte Dilldorf zur Herrschaft Hardenberg. Allerdings fühlten sich die Dilldorfer Katholiken zur Abtei hingezogen. Mit den nahen Hinsbeckern und Rodbergern waren viele verwandt und die Ländereien, die sie bewirtschafteten, waren nicht an politische Grenzen gebunden. In gewisser Weise lebten die Menschen grenzübergreifend. Eine Kirche in ihrer Nähe hatten sie allerdings nicht. Aus diesem Grund besuchten die Gläubigen zunächst den Gottesdienst in der entfernt liegenden Werdener Pfarrkirche. Schließlich erwirkten die Hinsbecker und Rottberger beim Reichsabt Beda Savels von Werden die Genehmigung eines Kapellenbaus,[5] der im Herbst 1801 fertiggestellt wurde. Der erste Gottesdienst fand am 1. November 1801 statt. Die Kapelle stand in Hinsbeck.[6]

Nach der Auflösung der Abtei Werden kam das Gebiet zu Preußen, was sich aber nicht lange hielt. Napoleon veränderte Europa und vereinnahmte auch die Region um Essen. Er löste zunächst das Erzbistum Köln auf und gründete stattdessen das Bistum Aachen, das andere Grenzen hatte. Nach Napoleons Tod änderte sich das wieder. Mit der päpstlichen Bulle De salute animarum 1821 wurde das Bistum Aachen aufgelöst und das Erzbistum Köln wiederbelebt. Die ehemals Aachener kirchlichen Gebiete teilten sich Köln und Münster auf eine Art und Weise, die nun mehr Preußens administrativen Bedürfnissen als den kirchengeschichtlichen Traditionen entsprach.

Der durch Kupferdreh fließende Deilbach entwickelte sich zur Diözesangrenze zwischen Köln und Paderborn. Hinsbeck gehörte von nun an zur Diözese Paderborn, Dilldorf und Rodberg zur Erzdiözese Köln. So entwickelte sich der Deilbach zur kirchlichen Grenze, nicht aber zur politischen, weil Hinsbeck zur Landbürgermeisterei Werden gehörte. In Dilldorf wurde am Ende der 1870er Jahre die Kirche St. Mariä Geburt gebaut. Nach dem Bau der Kirche galt sie aber immer noch als katholische Pfarrkirche zu Kupferdreh.[7]

Die Hinsbecker Katholiken waren mit dieser Lösung nicht einverstanden. Es gab zwar eine Kirche in Dilldorf und der weite Weg nach Werden blieb erspart, doch trotzdem gehörte die Bevölkerung kirchenrechtlich zur Pfarre in Niederwenigern. Anfangs wehrten sich auch viele Hinsbecker gegen den Vorschlag, Kupferdreh mit der katholischen Gemeinde in Dilldorf zu verbinden.[8] Das erzbischöfliche Generalvikariat in Paderborn beschloss 1893, eine Filialkirche Niederwenigerns in Kupferdreh zu bauen. Zu dieser Filialkirche Niederwenigerns kam es jedoch nicht, da die Kupferdreher Gemeinde letztlich 1898 selbstständig wurde.[9]

Der Bau der Kirche

Da die selbstständig gewordene Gemeinde ein Kirchengebäude brauchte, gründete sich am 14. Mai 1900 ein Kirchenbauverein. Als Bauplatz wählte man den auf einer Erhebung liegenden Feldmannskotten im Zentrum von Kupferdreh.[10] Der Kirchbauverein erwarb das Grundstück; der Voreigentümer, der der Gemeinde einen Teil des Grundstücks unentgeltlich überließ und für den restlichen Teil der Gemeinde im Preis entgegenkam, bescheinigte am 26. Juni 1901, den Kaufpreis bar erhalten zu haben.

Der Text der Bescheinigung lautete wie folgt:

„Der Katholische Kirchbau Verein zu Kupferdreh kaufte von mir ein Grundstück in Größe von 1 Morgen 45 QR zur Erbauung einer Kirche und einer Wohnung für den Geistlichen. Ich bestätige hiermit, dass mir das Kaufgeld für dieses Grundstück bar bezahlt wurde. Kupferdreh. den 26. Juni 1901. Joh. Priem gent. Feldmann“[11]

Die bischöfliche Genehmigung des Kirchbaus erhielt die Gemeinde im März 1901, die Genehmigung der Behörden im September 1901. Bereits ab Juli 1901 begannen Bauarbeiter, den Bauplatz zu planieren. Der Gemeindebaumeister Heinrich Wassermann zeichnete die Pläne zu der Kirche und dem Pfarrhaus. Im März 1902 fiel die Wahl des Kirchenpatronats auf den heiligen Josef.[12] Am 13. April 1902 folgte die Grundsteinlegung. In den Sommermonaten des Jahres 1903 lieferte eine Düsseldorfer Werkstatt die Chorfenster.[13] Am 6. Mai 1904 konsekrierte der Bischof von Paderborn das fertige Kirchengebäude und weihte es dem heiligen Josef.

Die Jahre 1904 bis 2015

Die Gemeindevertretung und der Kirchenvorstand gaben am 30. September 1912 ihre Zusage für Anstreicherarbeiten in der Kirche. Diese Arbeiten kosteten 750 Mark.[14]

1923 brachte die Gemeinde unter der Orgelempore Gedenktafeln zur Erinnerung an die im Ersten Weltkrieg verstorbenen Soldaten aus Kupferdreh an. Den Entwurf für eine Ehrentafel hatte das damals in Essen-Steele ansässige Unternehmen Weber und Eberling am 19. Juli 1922 vorgelegt und wegen der steigenden Inflation umgehend umgesetzt.[15]

Die St.-Josef-Kirche um 1928

1930 wechselte die bischöfliche Zuständigkeit für Kirche und Gemeinde vom Erzbistum Paderborn zum Erzbistum Köln, weil die politische Gemeinde Kupferdreh der Stadt Essen eingegliedert worden war und Essen zum Erzbistum Köln zählte.[16] Ein weiterer Wechsel der Diözesanzugehörigkeit erfolgte 1957 mit der Gründung des Ruhrbistums.

1931 gab es erste Überlegungen, das Gotteshaus zu erweitern, die sich jedoch zu dieser Zeit nicht verwirklichen ließen. So kam es erst 1938 zu einer Umgestaltung. Der Chorraum wurde neu verputzt und der gesamte Innenraum mit einer hellen Farbe überstrichen. Die Windfänge wurden entfernt und neue Türen kamen hinzu. Die Fenster wurden im Zweiten Weltkrieg zum Teil beschädigt. Insgesamt trug die Kirche St. Josef jedoch nur geringe Schäden durch Artilleriebeschüsse oder Bombeneinschläge davon. Schwerwiegende Probleme blieben damit aus.

Im Jahr 1951 begann der Umbau des Chorraums. Die Fenster wurden zugemauert, das größere Mittelfenster in die Rückwand der Kirche eingebaut. Die Seitenfenster erhielten eine neue Gestaltung in kleinparzelliger Bleiverglasung. Der Chorraum wurde um vier Stufen erhöht und ein neuer Altar errichtet. Ein Kupferdreher Geschäftsmann stiftete ein großes Kreuz, das über dem Altar aufgehängt war. Den Corpus schuf der Osnabrücker Künstler Gerhard Phillipp.[17]

1957 fasste der Kirchenvorstand den Beschluss, die Kirche um- und auszubauen. Das Projekt kostete 400.000 DM. Die Baugenehmigung hat die Erzbischöfliche Behörde in Köln am 12. August 1957 erteilt und die Pläne bewilligt.[18] Für den Erweiterungsbau wurde am 16. Januar 1958 ein Richtfest gefeiert.[19] Eigentlich war in diesen Jahren geplant, eine völlig neue Kirche zu bauen. Das entsprach der damaligen Zeit, da überall neue Kirchen entstanden. Dieses Vorhaben scheiterte aber aus Kostengründen.[20] Am 1. Oktober 1958 fügte die Gemeinde ohne größere Feierlichkeiten einen Grundstein für den Umbau ein.[21]

In den Jahren 1957 und 1958 wurden ein neues, weites Querschiff und ein daran anschließender neuer Chor angebaut. 1958 wurden die Hauptportale neu gestaltet. Am Hauptportal auf der linken Seite war der Schutzheilige St. Christopherus abgebildet. Das rechte Portal zeigte den heiligen Michael.[22] Für den Erweiterungsbau wurde am 16. Januar 1958 ein Richtfest gefeiert.[19]

Der ehemalige Archäologe Wilhelm Winkelmann gestaltete die Kreuzwegstationen.[23] Sie zeigten hauptsächlich eine bunte Darstellung des Leidensweges Christi.[24]

1965 folgte eine Neugestaltung des Innenraums mit einer Holzfaltdecke anstelle des alten Kreuzrippengewölbes. Den Entwurf lieferte der Dortmunder Architekt Moritz Gastreich. Gefertigt wurde die Decke aus nordamerikanischen Kiefernhölzern.[25] Die Rückwand des erst 1958 gebauten Chorraumes wurde 1969 saniert, wozu vor der alten Wand auf einem 1,80 Meter tiefen Fundament eine Sandsteinwand hochgezogen wurde. Um den Altarraum den neuen liturgischen Erfordernissen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil anzupassen, wurden die alten Altarstufen entfernt und der Altar 3 bis 4 Meter vorgezogen. Glasbausteine füllten die Fenster des Neubaus. Die Kosten dieser Bauarbeiten beliefen sich auf 108.000 DM.[26] Die Bemalung der Säulen erfolgte erst später.

Ursprünglich waren die dreieckigen Öffnungen in den 50 cm dicken Stahlbetonwänden der Querhausgiebel mit Spiegel-Rohglas versehen. Die großen Dreiecke hatten jeweils eine Seitenlänge von 80 cm. Dadurch entstand eine Glasfläche von 70 m² auf jeder Giebelseite. Nun wurde jede der großen Öffnungen mit vier dreieckigen Glasbausteinen von je 40 cm Kantenlänge ausgefüllt. Die kleinen Öffnungen erhielten farbige Bausteine, die auf der linken Seite rot und auf der rechten blau sowie gelb leuchteten. Auf den Glasbausteinen waren auf der rechten Seite zwei farbige Fensterbilder und auf der linken Seite eins aufgesetzt.[27]

1976 bekam die Kirchengemeinde St. Josef ein Gemeindeheim, am 3. Juli 1976 wurde es eingeweiht.

Einschließlich einer neuen Farbgebung wurde die Kirche 1982 innen vollständig renoviert und 1997 eine neue Heizungsanlage eingebaut.[28] 1995 wurde zudem eine neue Orgel beschafft.

Am 6. Dezember 2015 wurde das 1976 gebaute Pfarrheim nach umfangreicher Renovierung neu eingeweiht. Zur gleichen Zeit begann der Abriss der Kirche.

Profanierung und Abriss der Pfarrkirche

Das Kirchengrundstück, drei Jahre nach dem Abriss von St. Josef

Im Jahre 2006 entschied der seinerzeitige Bischof von Essen, Felix Genn, die sechs Pfarreien St. Josef, St. Mariä Geburt, St. Barbara, St. Mariä Heimsuchung, St. Georg und Herz Jesu zum 31. März 2008 aufzulösen. Dafür wurde am 1. April 2008 die neue Pfarrei St. Josef Essen Ruhrhalbinsel gegründet. Die Christen auf der Ruhrhalbinsel sollten so enger zusammenrücken.[29] Ein Jahr später wurde bekannt, dass die Kirche St. Josef aufgegeben werde.[30][31] Der Kirchenvorstand beschloss am 4. Oktober 2012, den „Antrag auf Profanierung“ zu stellen.[32] Der Bischof unterzeichnete das Profanierungsdekret am 25. Februar 2013.[33] In einer Gebetswoche unmittelbar vor der Profanierung konnten die Gläubigen in der Zeit von 10 bis 21 Uhr von ihrem Gotteshaus Abschied nehmen. Spezielle Andachten wurden an den Werktagen um 10, 15 und 19:30 Uhr gehalten.[34] Am 23. November 2013 um 17 Uhr fand das Pontifikalamt zur Profanierung der Pfarrkirche St. Josef statt. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck leitete das Hochamt[35] (→ Liste profanierter Kirchen im Bistum Essen). Danach erfolgte die Schließung der Kirche.[36] Das Abtragen des Gotteshauses verzögerte sich über ein Jahr, weil außen an der Kirche eine Schwalbenart entdeckt wurde und auf die Brutzeit Rücksicht genommen werden musste. Erst im Dezember 2015 kam es zum Abriss.[37] Die Herz-Jesu-Kirche in Burgaltendorf wurde neue Hauptkirche der Pfarrei St. Josef.

Der Abriss der Kirche stieß bei vielen Gemeindemitgliedern auf Unverständnis, vor allem, weil erst 1995 eine Sandtnerorgel angeschafft worden war, die nur 18 Jahre Bestandteil der Kirche war. Trotz Widerstandes war die Profanierung von St. Josef nicht zu verhindern. Grund für die Schließung der Kirche sei der Sanierungsbedarf gewesen, der laut Gutachten eines Ingenieurbüros aus Dormagen Kosten in Höhe von 1 Million Euro verursacht hätte. Zweifel an dieser Kalkulation ließen Bistum und Kirchenvorstand, dem seit 2009 kein Kupferdreher mehr angehörte, unbeachtet. Pläne, das Krankenhaus in unmittelbarer Nähe zu erweitern, könnten die Entscheidung für den Abriss womöglich begünstigt haben.[30]

Im Februar 2014 begann der Abbau der Sandtnerorgel. Einen Monat danach wurde sie von der Erbauerfirma abtransportiert und in eine Kirche in Amberg umgesetzt.[38]

Am 1. Mai 2014 wurden der Altar, das Taufbecken und 18 Bänke aus der entweihten Kirche abtransportiert. Sie waren für die Pfarrei St. Katharina in Polen für die neugebaute St.-Johannes-Paul-II.-Kirche in Kośmidry vorgesehen.[39] Die Pietà im Eingangsbereich war während des Abrisses der Kirche zerstört worden.

Das Kirchengrundstück wurde am 30. September 2014 an die Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel verkauft.

Kosten von Restaurierungen

Die Gesamtkosten der Restaurierung betrugen damals etwa 833.000 Euro. Davon beanspruchte die Pfarrkirche selbst rund 462.000 Euro, der Neubau des Glockenstuhls 50.000 Euro, die Bruchsteinstützwand 89.000 Euro sowie das Gemeindeheim etwa 232.000 Euro.

Es wären jedoch noch weitere Instandsetzungskosten durch das Pfarrhaus, das ehemalige Jugendheim, die Bibliothek, die Kaplanei und die Außenanlagen entstanden. Sie fehlen (wegen der hohen Kosten für die Kirche, den Glockenstuhl usw.) in der obigen Auflistung. Darüber hinaus fielen Instandsetzungskosten in nicht bestimmter Höhe für die Sakristei und den Kircheninnenraum an.[40]

Zusammengerechnet hätten die Renovierungsarbeiten am Kirchberg St. Josef weit über 1 Million Euro gekostet.

In Anbetracht der „untragbaren wirtschaftlichen“ Lage beschlossen die Gremien 2012, St. Josef zeitnah zu schließen und als „Gottesdienst-Standort“ aufzugeben.[41]

Ende 2015 wurden alle Gebäude, die zur Kirche gehörten (mit Ausnahme des Gemeindeheimes), niedergelegt.[42]

Architektur

Ursprungsbau

Rechtes Seitenschiff (1999)

Die geostete dreischiffige Staffelkirche im Ortszentrum war aus rotem Backstein im Stil der Neugotik errichtet und ursprünglich mit einer dreiseitigen Apsis im Osten abgeschlossen worden.

Auf die Errichtung eines Turms hatte die Gemeinde aus Kostengründen verzichtet. Geplant war, den Turm dort aufzustellen, wo sich der ehemalige Glockenstuhl befand.[43]

Die etwas niedrigeren Dächer der Seitenschiffe endeten unter der Dachtraufe des Mittelschiffes und unterstrichen dadurch die dreischiffige Anlage. Dem Mittelschiff war ein zierlicher Dachreiter mit oktogonalem Spitzhelm aufgesetzt, der von einem schlichten Kreuz bekrönt war. Vor und nach dem Umbau stand auf dem Westgiebel eine Zeit lang ein weiteres Kreuz.[44] An der Decke der Nordseite haben vor dem großen Umbau drei andere Kreuze das Kircheninnere von St. Josef geschmückt.[45] Die Kirche wurde durch spitzbogige Maßwerkfenster mit Nonnenköpfen und Dreipass im Bogenfeld belichtet. An den Langseiten waren je fünf zweibahnige Fenster eingelassen. Ein Drillingsfenster mit einem überhöhten zweibahnigen Fenster, das von zwei schmalen Fenstern flankiert war, prägte die Westseite des Mittelschiffs. Die schmalen Westfenster in den Seitenschiffen erreichten dieselbe Höhe wie die Fenster der Langseiten. Im Giebeldreieck hatte ein kleines Rundfenster ebenfalls einen Dreipass. Abgetreppte Strebepfeiler gliederten die Außenwände und endeten an den Langseiten unterhalb eines Frieses, der an der Westseite der Seitenschiffe fortgesetzt wurde, aber im Mittelschiff keine Fortsetzung fand.

Umbau 1950

Anfang der 1950er Jahre wurde der Fußboden im Chorraum angehoben und die Chorfenster zugemauert. Das farbige Mittelfenster wurde an die Rückwand der Kirche versetzt.

Erweiterung 1958

Für die Erweiterung wurde der alte Chorraum abgebrochen und die Kirche erhielt durch eine querschiffsartige Erweiterung in der Größe 27 mal 11 Meter und einen anschließenden Chor eine kreuzförmige Gestalt. Dieser Anbau war außen mit rotem und innen mit einem hellen, großflächig strukturierten Klinkermauerwerk verkleidet. Die Querhausgiebel waren jeweils in einem Beton-Glas-Wabenraster mit einzelnen Farbakzenten aufgelöst.[46] Der Ostgiebel war fenster- und schmucklos. Die querschiffartige Erweiterung hatte höhere Außenmauern als das Mittelschiff, schloss aber in derselben Firsthöhe mit dem Mittelschiff ab. Auf der Nordseite führten fünf Treppen mit grau gestrichenen Geländern zu zwei aufeinanderfolgenden Glastüren, durch die die Kirchenbesucher Zutritt zur Kirche hatten. Die Seitenschiffe öffneten sich zur Erweiterung, weshalb die beiden Seitenaltäre wegfielen. Der alte Haupteingang in der Mitte der Westseite der Kirche entfiel und wurde durch zwei gleichrangige Eingänge ersetzt, die eine Vorhalle mit einem von vier Säulen gestützten Flachdach über die ganze Breite der Westseite erhielten. Aus der Vorhalle gelangten die Besucher durch zwei nach Norden beziehungsweise Süden gerichtete Portale in Windfänge und von dort durch durchsichtige Türen ins Kircheninnere. An der Stelle der alten Eingangshalle entstand eine Marienkapelle als Ersatz für den entfallenen Marienaltar. An der Südseite war die niedrige Sakristei unter einem Flachdach angebaut. Graue Stufen führten zum Eingang. Die alte Sakristei musste wegen des Baus des neuen Querschiffes abgerissen werden.

Im Inneren öffneten spitzbogige Arkaden auf je fünf mächtigen Rundsäulen die Seitenschiffe zum Hauptschiff. Die hohen Säulen hatten achtseitige profilierte Kapitelle, die in den Farben Blau, Gelb und Rot gefasst waren. Unterhalb der einzelnen Kapitelle waren blaue, wellenförmige Ecken. Unter diesen Ecken umkreiste ein goldener Ring die Säule.

Die steile Spitzdecke des Mittelschiffs war ab 1965 mit Holz verkleidet, die Seitenschiffe waren mit einer Holzfaltendecke überwölbt, die vor dem Anbau in einem spitzbogigen Chorbogen endete.

Im Altarraum standen hinten an der Klinkerwand in der Mitte der goldene Tabernakel, links und rechts daneben die Sitze für die Messdiener. Vor dem Tabernakel stand der Hauptaltar. Vorn im Altarraum war auf der rechten Seite der Ambo aufgestellt, an dem die Lektoren die Lesungen hielten und der Priester das Evangelium verkündete.

Der Boden der Kirche war hellbraun gefliest.

Ausstattung

Altarraum der Kirche St. Josef

Hochaltar

Im Jahr 1904 bekam die Kirche einen Hochaltar mit einem etwa 8 Meter hohen neugotischen Aufbau,[47] der von der Altarbauwerkstatt Diedrichs & Knoche in Wiedenbrück geliefert wurde.[48] 1938 wurde der Aufsatz vom Hochaltar entfernt, weil das Bild des mittleren Chorfensters sichtbar werden sollte. Dargestellt waren die Huldigung Jesu und die Jonasgeschichte. Auf dem linken Fenster war St. Josef im Kreise seiner Familie dargestellt, am rechten Fenster das Sterben des heiligen Josef.[49]

Hinter den Blumenbänken auf der Epistelseite und der Evangelienseite waren in zwei Rechtecken die Brustbilder der vier Kirchenväter Gregor des Großen, Hieronymus, Augustinus und Ambrosius angebracht. Neben dem Expositorium für die Ausstellung der Monstranz war links ein Relief der Geburt Christi angebracht. Auf der anderen Seite stand eines der Herabkunft des Heiligen Geistes. Am Altar auf jeweils beiden Seiten standen auf kleinen Podesten die Apostel Paulus und Petrus. Die Apostelfiguren stehen heute in der Kapelle des St. Josef Seniorenzentrums Kupferdreh.[50] Direkt über dem Expositorium war früher eine Halbplastik der Trinität angebracht. Darüber hat sich das Altarkreuz erhoben, neben dem die etwa 1/2 m hohen Holzfiguren der Muttergottes und des heiligen Johannes gestanden haben.[51]

In Folge der Erweiterung 1958 erhielt die Kirche einen neuen Hauptaltar, den der Essener Weihbischof Julius Angerhausen am 31. Mai 1959 konsekrierte. Er bezeichnete ihn als „Quellgrund aller Ströme der Gnade“. Der Altar bestand aus zwei Marmorteilen mit einem Gewicht von 100 Zentnern. Der Wallenfels-Marmor stammte aus Köstenberg in Oberfranken.[19] Im Altar wurden die Reliquien des heiligen Apostels Matthias und der heiligen Märtyrerin Theodora eingelassen. Der Altar wurde bei den Westdeutschen Marmorwerken in Dortmund hergestellt und kostete 7.500 DM.[52]

In den späteren Jahren standen links neben dem Hochaltar die Herz-Jesu-Figur und rechts die Statue der Muttergottes. Über den Verbleib der Herz-Jesu-Statue ist nichts bekannt. Die Marienfigur hingegen stand noch bis zuletzt in der Kirche. Allerdings wurde die Figur von 1951 bis 1982 sicher im Keller der Sakristei aufbewahrt. Kurz darauf renovierte die Pfarrei sie. Nach der Restaurierung schmückte sie wieder den Marienaltar. Inzwischen befindet sie sich im Konvent der Karmelitenschwestern am Kupferdreher Krankenhaus.[53]

Marienaltar (linker Nebenaltar)

Ein paar vermögende Privatleute stifteten die Nebenaltäre; die Figuren dieser Altäre beschaffte die Gemeinde. Auf dem Marienaltar stand in der Mitte die Statue der Maria unbefleckte Empfängnis, eine Mondsichelmadonna mit einem Strahlenkranz und einer Mondsichel sowie der Schlange als Symbol des Bösen, deren Kopf Maria zertrat. Der Typ der Mondsichelmadonna wandelte sich im 17. und 18. Jahrhundert in den Typ der Maria Immaculata. Links stand die heilige Barbara, Schutzheilige der Bergleute, rechts die heilige Elisabeth, die Patronin christlicher Nächstenliebe.

Diese Figuren wurden nach der Aufhebung des Altares im Zuge der Erweiterung 1958 an die Stirnwand des Altarraumes verlegt und fanden dort einen Platz bis zur Entwidmung der Kirche.[54]

Josefaltar (rechter Nebenaltar)

Die Statue des heiligen Josef stand in der Mitte der drei Figuren des rechten Seitenaltares, links daneben eine Figur des heiligen Isidor von Madrid, des Patrons der Bauern. Die Gemeinde wollte mit der Aufstellung dieses Heiligen ihre enge Verbundenheit mit dem Land und mit den Bauern ausdrücken. Ganz rechts stand die Statue des heiligen Antonius von Padua.[55]

Auch diese Figuren fanden nach der Aufhebung des Seitenaltars einen neuen Platz an der Stirnwand des Altarraumes. Die Joseffigur ging nach der Profanierung an die Kirche in Dilldorf.[56]

Kanzel

Im Februar 1903 gab die Gemeinde eine Kanzel in Auftrag, die beim Umbau 1957 entfernt wurde.[57] Sie hatte vier Brustbilder der vier Evangelisten und galt als „derb und kernig“. Eine Renovierung kurz vor dem Zweiten Weltkrieg veränderte ihr Aussehen. Vor allem sind seitdem die vorher farbigen Reliefs holzfarben überstrichen und vergoldet.[58]

Kirchenbänke

Nach der Fertigstellung erhielt die Kirche nach und nach Kirchenbänke. 1906 waren die Bänke für das Mittelschiff vorhanden. Sie hatten geschnitzte Vorder- und Seitenteile, die auch Jahre später nach der Restaurierung und dem Austausch der Sitzteile erhalten blieben. Später folgten einige Kinderbänke und die Bänke für die Seitenschiffe.[59]

Taufbecken

Ende 1908 bestellte die Gemeinde ein Taufbecken.[60] Es stand nach dem Umbau vor dem alten Eingang an der Rückwand der Kirche. Später folgte die Versetzung in die 1982 eingerichtete Taufkapelle. Die vier Fenster in der Taufkapelle waren von 1959, sie zeigten die Erzengel Gabriel, Michael, Raphael und Uriel. 2014, ein Jahr nach der Profanierung von St. Josef, wurden die Fenster wieder ausgebaut. Danach kamen sie in die Friedhofskapelle des katholischen Friedhofs in Kupferdreh.[61] Das Dreifaltigkeitsrelief aus dem Aufbau des Hochaltars stand bis zuletzt auf einem Sockel in der Taufkapelle.[50]

Lourdesstatue

Im Jahr 1912 stiftete der örtliche Lourdesverein eine Nachbildung der Marienstatue der Grotte von Lourdes. Nach der Segnung der Figur in einer Feier mit Lichterprozession, Andacht und Festpredigt stand sie auf der Epistelseite der Kirche. Ihr späterer Verbleib ist unbekannt.[62]

Triptychon

Die Benediktinerin Lioba Munz schuf einen in Kupferdreh als Triptychon bezeichneten modernen Flügelaltar mit einer Darstellung der Beweinung Christi im mittleren Teil.[63] Der linke Flügel zeigt die heilige Elisabeth, der rechte die heilige Gertrud. Munz fertigte es mit brasilianischen Edelsteinen und Email in Senkschmelztechnik an.[64]

Heute steht das Kunstwerk in der Krankenhauskapelle in Kupferdreh.

Tabernakel

Im Jahr 1951 kam ein neuer goldfarbener Tabernakel hinzu. Auf der Vorderseite symbolisierten unten links drei ineinander verschlungene Ringe die Heilige Dreifaltigkeit. Rechts unten war als Zeichen für Jesus das Lamm Gottes abgebildet, das ein Kreuz hielt, im linken oberen Teil die Taube als Symbol des Heiligen Geistes. Von rechts oben deutete die Hand Gottvaters auf die Vierung des Kreuzes. An der Oberkante des Tabernakels waren zudem sieben Edelsteine angebracht.[65]

Der Tabernakel gelangte an eine kleine Kirche im polnischen Koschmider.[66]

Marienkapelle

Im Sommer 1958 haben Arbeiter die Marienkapelle an der Kirche fertig gestellt, die sich an der Westseite der Kirche an der Stelle der früheren Eingangshalle befand. Der in der Kapelle befindliche Marienaltar mit den zwei Säulen war aus Stein gefertigt. Beim Umbau des Gotteshauses wurde er durch einen Holzaltar ersetzt. Der Tabernakel war ein Geschenk der Spielschar des Mütter- und Frauenvereins. Eine Kupferplatte zeigte ein Marienbild, die sogenannte immerwährende Hilfe, das der Künstler Zangerle nach Jahren neu gestaltete. Das Bild ging nach der Profanierung nach Polen.[67] Pfarrangehörige haben vier Kerzenleuchter gestiftet.

Die Pfarrei hat den Marienaltar 1982 im linken Kirchenschiff aufgestellt und die Marienkapelle in eine Taufkapelle umgewidmet. [68]

Orgeln

Die alte Feith-Orgel mit der alten Orgelbühne

Harmonium

Anfänglich hatte St. Josef ein Harmonium zur Liedbegleitung.[69] Es stammte aus dem Katholischen Gesellenhaus Essen und kostete 600 Mark.[48]

Feith-Orgeln

Orgel von 1920

Im Herbst 1920 wurde die 1919 geplante und von der Firma Eggert Orgelbau-Anstalt gebaute Orgel fertiggestellt.[70] In den Jahren 1949, 1959 und 1968 musste die Orgel wiederholt repariert oder umgebaut werden, weil sie in einem sehr schlechten Zustand war. Die Mängel ließen sich auf Dauer jedoch nicht beheben.

Übernommene Orgel aus Paderborn

1969 kam es deshalb zum Kauf einer gebrauchten Feith-Orgel aus der Gaukirche in Paderborn. Beim Umbau dieses Instruments für seine neue Bestimmung ließen sich noch funktionierende Teile der alten Orgel verwenden. Am 14. Dezember 1969 wurde die neue Orgel geweiht. Sie kostete 45.000 DM und hatte 24 Register sowie zwei Manuale.

1990 berichtete ein Mitteilungsblatt der Kirche, St. Josef brauche eine neue Orgel; die Feith-Orgel sei unbrauchbar geworden.

Eine Aufnahme der abgenutzten Feith-Orgel

Schon im Oktober 1987 hatte ein Orgelsachverständiger des Bistums Essen die Situation überprüft und ein Gutachten erstellt. Diesem Gutachten zufolge waren erhebliche Verschleißerscheinungen aufgetreten, die ein präzises Spiel unmöglich machten. Eine Generalüberholung der Orgel lohnte sich aus Sicht des Kirchenvorstandes nicht, weil das Ergebnis in keinem vertretbaren Verhältnis zu den voraussehbaren Kosten gestanden hätte.[69] Daraufhin wurde die alte Orgel im April 1994 abgebaut und nach Lublin in ein neues Gotteshaus überführt. Nach ausgiebiger Instandsetzung und einer Neugestaltung des Orgelprospekts wurde sie in Lublin am 15. Juni 1997 wieder geweiht.[71]

Sandtnerorgel von 1995

Die Sandtnerorgel

Nachfolgeorgel war die am 5. März 1992 gekaufte Sandtnerorgel, die am 19. März 1995 eingeweiht wurde. Die Orgel wurde durch Spenden finanziert.[72] Die Orgelbühne in Kupferdreh musste für die Aufnahme der neuen Orgel entfernt und durch ein neues Podest ersetzt werden, das ein Kupferdreher Unternehmen anfertigte.[72] Die Sandtnerorgel von St. Josef nahm zum Schluss den gesamten Westteil der Kirche ein.[23]

Das Instrument hat 31 klingende Register auf zwei Manualen und ein Pedal. Die Spieltrakturen und Registertrakturen sind mechanisch.[73]

Disposition
I Hauptwerk C–g3
1. Bourdon 16′
2. Principal 8′
3. Copel 8′
4. Flǔte harmonique 8′
5. Viola da Gamba 8′
6. Octave 4′
7. Blockflöte 4′
8. Nazard 223
9. Superoctave 2′
10. Terz 135
11. Mixtur IV 2′
12. Trompete 8′
Tremulant
II Schwellwerk C–g3
13. Principal 8′
14. Rohrgedeckt 8′
15. Salicional 8′
16. Voix celèste 8′
17. Prestant 4′
18. Flǔte octaviante 4′
19. Cornet de Recit III 223
20. Waldflöte 2′
21. Larigot 113
22. Mixtur III 113
23. Trompette harmonique 8′
24. Hautbois 8′
Tremulant
Pedalwerk C–f1
25. Principal 16′
26. Subbaß 16′
27. Octavbaß 8′
28. Gedecktbaß 8′
29. Octave 4′
30. Posaune 16′
31. Trompete 8′
  • Koppeln: II/I, I/P, II/P
  • Spielhilfen: Organo-Pleno-Schaltung für Principal- und Zungenstimmen von Hauptwerk und Pedal, Einzelabsteller für Zungen und Mixturen
  • Stimmtonhöhe: 440 Hz bei 15° C
  • Stimmtonart: gleichschwebend

Nach der Profanierung St. Josefs wurde die Orgel an die katholische Pfarrkirche St. Konrad im bayerischen Amberg abgegeben.[74][75]

Truhen-Orgel

Die St.-Josef-Kirche besaß auch noch eine Truhen-Orgel. Diese stammte ebenfalls von der Orgelbaufirma Sandtner. Sie war von 1994.

Die Register- und Tastentrakturen sind mechanisch. Insgesamt gibt es vier Register auf einem Manual.[76][77]

Disposition
I Manualwerk C-f3
1. Copel 8′
2. Rohrflöte 4′
3. Doublette 2′
4. Quint 113
  • Stimmtonhöhe: a′ = 440 Hz

Die Truhen-Orgel wird fortan in den anderen sechs Kirchen der Kirchengemeinde St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel, benutzt.[78]

Glocken

Dachreiter-Glocke bis 2015

Glockenstuhl von Oktober 2013

Bereits 1903 wurde eine Glocke für den Dachreiter beschafft, die dort bis zum Abbruch der Kirche blieb.

Seit 2016 läutet sie wieder auf dem Katholischen Friedhof in Kupferdreh.[79]

Nr. Name Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Gießer Gussjahr Gussart Durch Kriegseinwirkung vernichtet
0 Josef 750 150 Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation[48] 1903[48] Stahl[48] Nein

Glocken von 1949 bis 1960

Ein vollständiges Geläut erhielt die Kirche erstmals 1949. Die vier Glocken waren 1939, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, bei der Glockengießerei Gescher für die Erzdiözese Zentral-Chile in Auftrag gegeben und 1940 fertiggestellt, aber nicht mehr ausgeliefert worden. Die Gemeinde in Gescher hatte diese Glocken ab 1943 sechs Jahre lang genutzt, weil sie ihre alten für Kriegsverwendungszwecke abgegeben hatte. Weil der ehemalige Sekretär des Bischofs der auftraggebenden Diözese inzwischen Kaplan in Kupferdreh war, kam dieses Geläut im Frühjahr 1949 leihweise nach Kupferdreh, wo es in einem aus Stahlträgern geschmiedeten Glockenstuhl vor der Kirche aufgehängt wurde. Das erste Festtagsläuten gab es zur Auferstehungsfeier der Pfarrgemeinde St. Josef am Karsamstag, dem 16. April 1949. Dieses Geläut blieb bis 1960 in der Gemeinde. Am 27. März 1960 forderte der Bischof von Linares die Glocken für seine Diözese. Deshalb wurden sie am 4. September 1960 vom Glockenstuhl geholt, nach Hamburg gebracht und von dort nach Chile verschifft.[80]

Das Motiv war Salve Regina.[80]

 { \clef "petrucci-g" \override Staff.TimeSignature #'stencil = ##f \set Score.timing = ##f \override Voice.NoteHead #'style = #'harmonic-black d'1 fis'1 a'1 b'1 a'1 } \addlyrics { Sal- ve, Re- gi- na }
Nr. Name Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
(HT-1/16)
Gießer Gussjahr Durch Kriegseinwirkung vernichtet
1 Ambrosius 1.400 1.780 d′ Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1940 Nein
2 Hadrian 1.100 820 fis′ Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1940 Nein
3 Lioba 920 450 a′ Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1940 Nein
4 Leonore 810 310 h′ Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1940 Nein

Glocken von 1961 bis 2014

Läuten der Ludgerus- und Matthias-Glocke am 16. Juni 1990
Die Glocke St. Josef im Jahr 2013
Der Glockenstuhl am Abend der Profanierung

Ab 1961 war die St.-Josef-Kirche mit insgesamt sieben Glocken ausgestattet. Die sechs Glocken des neuen Geläuts wurden am 7. Juli 1961 in Gescher gegossen. Einen Monat später, am 13. August 1961, kamen sie in den Glockenstuhl.[81] Jede Glocke hatte einen Namen. Die größte und schwerste hieß St. Josef. Das Geläut erklang eine Viertelstunde vor der Sonntagsmesse (11:15 Uhr) für ungefähr 5 bis 10 Minuten. Ein Sonntageinläuten am Vorabend gab es immer um 18 Uhr. Das Angelusläuten um 7, 12 und 19 Uhr verteilte sich auf die Ludgerus-, Anna- und Dachreiterglocke. Erstere war ursprünglich als Angelusglocke gedacht. Sie wurde aber mit der Zeit so schadhaft, dass statt ihrer die Anna-Glocke geläutet wurde. Auch sie durfte irgendwann nicht mehr angeschaltet werden und so blieb lediglich die Dachreiterglocke zum Läuten übrig. Eine klangliche Beurteilung des Geläutes erstellte Musikdirektor Jakob Schaeben (1905–1980). Die Schlagtonstimmungslinie beurteilte er als in der vordisponierten Höhe genau getroffen und die Einzelklänge im Bereich der Prinzipaltöne als so gut geordnet, dass die in den Bewertungsrichtlinien vorgesehenen Toleranzspannen nicht in Anspruch genommen werden mussten. Die von vorlauten Störtönen freien Mixturen seien reich und mit schöner Einheitlichkeit aufgebaut.

Das Geläut musste in den letzten Jahren der Kirche nach und nach stillgelegt werden, weil die Rostschäden am Glockenstuhl zu groß geworden waren. Zuletzt läutete nur noch die Dachreiter-Glocke. Da sich die Schäden in der gleichen Zeit zeigten, als der Abriss der Kirche zur Diskussion stand, wurde auf eine Reparatur verzichtet. Am Ende des Profanierungs-Gottesdienstes erklangen die Glocken ein letztes Mal, danach wurden sie im münsterländischen Gescher für einen weiteren Gebrauch in anderen Kirchen vorläufig eingelagert.

Te Deum laudamus war das Motiv dieses Geläuts.

 \relative c' { \clef "petrucci-g" \override Staff.TimeSignature #'stencil = ##f \set Score.timing = ##f \override Voice.NoteHead #'style = #'harmonic-black c1 es1( f1) f1 } \addlyrics {Te De- um }

Positionen der Glocken

Anbei eine Übersicht, an welchen Stellen die Glocken am Glockenstuhl aufgehängt waren.

Glocken-Name Aufhänge-Position
Josef-Glocke Unten in der Mitte
Maria-Glocke Unten Links
Matthias-Glocke Unten Rechts
Ludgerus-Glocke Oben Rechts
Anna-Glocke Oben Links
Barbara-Glocke Oben in der Mitte
Nr. Name Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
(HT-1/16)
Inschrift Gießer Gussjahr Abklingverlauf Gussart Konstruktion
1 St. Josef (Totenglocke) 1676 3.250 h°+1 + S T . J O S E F, PFARRPATRON UND SCHUTZPATRON Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1961 steht Bronze Mittelschwere Rippe
2 Maria 1397 1800 d′+2 + M A R I A, MUTTER VOM GUTEN RAT Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1961 steht Bronze Mittelschwere Rippe
3 St. Matthias 1240 1200 e′+2 + S T . M A T T H I A S, 2. SCHUTZ­PATRON DER PFARRGEMEINDE Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1961 steht Bronze Mittelschwere Rippe
4 St. Ludgerus (Angelusglocke) 1.102 870 fis′+2 + S T . L U D G E R U S, HEIMATMISSIONAR Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1961 glatt Bronze Mittelschwere Rippe
5 St. Anna 1026 700 g′+2 S T . A N N A Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1961 steht Bronze Mittelschwere Rippe
6 St. Barbara 907 500 a′+2 S T . B A R B A R A Hans Georg Hermann Maria Hüesker, Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1961 steht Bronze Mittelschwere Rippe

Pfarrer

Die nachstehenden Pfarrer wirkten an St. Josef bis zur Profanierung der Kirche 2013:[82][25][83][84][85]

von – bis Name
1909–1930 Friedrich Schwermann
1930–1937 Heinrich Häuser
1937–1945 Franz Thelen
1945–1953 Karl-Maria Hilger
1953–1963 Josef Schlutz
1963–1985 Bruno Riepert
1985–1999 Jürgen Goerdt
1999–2006 Hans-Werner Hegh
2006–2011 Elmar Kirchner
2011–2013 Gereon Alter

Sonstiges

Die Gottesdienste wurden im Patientenfernsehen des benachbarten Krankenhauses übertragen.[86]

Siehe auch

Literatur

  • Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv, Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 10–73.
  • Heinz Dohmen, Eckhard Sons: Kirchen, Kapellen, Synagogen in Essen. Hrsg.: Norbert Beleke. Nobel, Essen 1998, ISBN 3-922785-52-2, S. 109 f.

Weblinks

 Commons: St. Josef (Essen-Kupferdreh) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Gemeindekirche St. Josef. In: kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 19. Oktober 2018.
  2. Pfarrkirche St. Josef. In: lokalkompass.de. Abgerufen am 3. August 2018.
  3. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 19.
  4. Abriss. Zwei Kirchen im Ort sind eine zuviel. In: WAZ.de. 25. Oktober 2016, abgerufen am 5. Oktober 2018.
  5. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 5.
  6. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 6.
  7. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 7.
  8. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 8.
  9. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 9.
  10. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 11.
  11. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 11.
  12. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 14.
  13. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 22.
  14. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 32.
  15. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 54.
  16. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 33.
  17. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 42.
  18. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 46.
  19. a b c Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 48.
  20. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 15.
  21. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 48.
  22. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 55.
  23. a b Heinz Dohmen, Eckhard Sons: Kirchen, Kapellen, Synagogen in Essen. Hrsg.: Norbert Beleke. Nobel, Essen 1998, ISBN 3-922785-52-2, S. 110.
  24. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 35.
  25. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 58.
  26. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 59.
  27. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 60.
  28. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 61.
  29. Errichtung der neuen Pfarrei. In: kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 13. Oktober 2018.
  30. a b Achim Hodde: Widerstand gegen Kirchen-Abriss. In: DerWesten.de. 14. November 2012, abgerufen am 3. August 2018.
  31. Der Countdown ist angezählt – Der Abriss der St. Josef Kirche in Kupferdreh bleibt eine Option. In: lokalkompass.de. Abgerufen am 3. August 2018.
  32. Denkmalpfad St. Josef Kupferdreh. In: media.essen.de. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  33. Chronologie Kirchberg St. Josef. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  34. Runder Tisch Kirchberg St. Josef. Protokoll der Sitzung vom 05.09.2013. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 14. Oktober 2018 (PDF; 110 kB).
  35. Sonntagsblatt; Ausgabe 48 im Jahr 2013. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 20. August 2018.
  36. Claudia Pospieszny: Ökumene und Pragmatismus. In: DerWesten.de. 10. November 2013, abgerufen am 3. August 2018.
  37. Michael Heiße: St. Josef-Kirche wird bis zum Jahresende abgerissen. In: DerWesten.de. 18. Dezember 2015, abgerufen am 3. August 2018.
  38. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 68.
  39. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 69.
  40. Information zum Baugutachten für den Standort St. Josef, Kupferdreh. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  41. Schließung der St. Josef-Kirche: Gemeinde gestaltet Zukunft nun selbst. In: lokalkompass.de. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  42. St. Josef Kirche. In: essener-ruhrperlen.de. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  43. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 46.
  44. Die Katholische Kirche St. Josef. In: media.essen.de. Abgerufen am 16. Oktober 2018.
  45. Der ehemalige Chor der St. Josef Kirche. In: r-online.net. Abgerufen am 17. Oktober 2018.
  46. Heinz Dohmen, Eckhard Sons: Kirchen, Kapellen, Synagogen in Essen. Hrsg.: Norbert Beleke. Nobel, Essen 1998, ISBN 3-922785-52-2, S. 109 f. Als Jahr der Erweiterung wird 1959 angegeben.
  47. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 23.
  48. a b c d e Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 18.
  49. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 22.
  50. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 25.
  51. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 24.
  52. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 48 f.
  53. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 26.
  54. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 27.
  55. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 28.
  56. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 70.
  57. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 29.
  58. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 34.
  59. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 53.
  60. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 30.
  61. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 51.
  62. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 31.
  63. Heinz Dohmen, Eckhard Sons: Kirchen, Kapellen, Synagogen in Essen. Hrsg.: Norbert Beleke. Nobel, Essen 1998, ISBN 3-922785-52-2, S. 110. Busch gibt als Bildtypus eine Grablegung Christi an.
  64. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 71.
  65. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 41.
  66. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 70: Der Tabernakel sei beim Bistum Essen eingelagert.
  67. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 70.
  68. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 50 f.
  69. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 62.
  70. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 52.
  71. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 63.
  72. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 64.
  73. „Orgel mit 31 Registern auf zwei Manualen und Pedal“. In: sandtner-orgelbau.de. Abgerufen am 16. September 2017.
  74. Michael Heiße: Die Orgel soll in der Nähe bleiben. In: DerWesten.de. 12. September 2013, abgerufen am 3. August 2018.
  75. Michael Heiße: Orgel zieht von Kupferdreh nach Bayern um. In: DerWesten.de. 7. Juli 2014, abgerufen am 3. August 2018.
  76. Essen, Deutschland (Nordrhein-Westfalen) – Katholische Pfarrkirche Sankt Josef (Kupferdreh), Truhen-Orgel. In: orgbase.nl. Abgerufen am 3. Oktober 2018.
  77. „Orgel mit vier Registern auf einem Manual“. In: sandtner-orgelbau.de. Abgerufen am 3. Oktober 2018.
  78. Runder Tisch Kirchberg St. Josef; Protokoll der Sitzung vom 9. Juli 2013. In: kirche-vor-ort.de. 9. Juli 2013, abgerufen am 12. Oktober 2018.
  79. Es läutet wieder eine Glocke auf dem Kath. Friedhof in Kupferdreh. In: st-josef-essen-ruhrhalbinsel.kirche-vor-ort.de. 21. Juli 2016, abgerufen am 7. September 2018.
  80. a b Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 40.
  81. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 56.
  82. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 44.
  83. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 66.
  84. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 33.
  85. Johann Rainer Busch: Die Pfarrkirche St. Josef Kupferdreh 1902 bis 2013. In: Arbeitskreis Heimatkunde und Archiv. Bürgerschaft Kupferdreh e. V. Essen 2017, S. 39.
  86. Gottesdienst-Übertragung St. Josef. In: contilia.de. Abgerufen am 17. Oktober 2018 (die Info steht auf der Seite unter dem Reiter Gottesdienste).

Koordinaten: 51° 23′ 32″ N, 7° 5′ 6,7″ O

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