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Portal:Pyrotechnik

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Abkürzung: P:PY, P:FE
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Portal PYROTECHNIK
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Willkommen im Portal Pyrotechnik

Das Portal Pyrotechnik verfügt über 695 Artikel und bietet einen Einstieg in den Themenbereich Pyrotechnik/Feuerwerk.
Die Pyrotechnik weist auf eine Technik in Verbindung mit – meist explosiv ablaufender – Verbrennung hin. Pyrotechnische Erzeugnisse sind z. B. Streichhölzer oder die Treibladungen in Airbags, insbesondere aber Produkte der Feuerwerkerei sowie Spezialeffekte. Als Feuerwerk bezeichnet man eine Darstellung oder Darbietung, bei der pyrotechnische Gegenstände und Feuerwerkskörper koordiniert gezündet werden. Feuerwerke dienten in Europa seit der frühen Neuzeit der höfischen Repräsentation, heutzutage werden in Amerika und Europa Feuerwerke vor allem zu Neujahr abgefeuert. Zusätzlich werden Feuerwerke zu Großveranstaltungen wie Sportereignisse oder Konzerte gezündet.

bearbeiten Thematische Übersicht

Verbrennung

Die Verbrennungslehre ist ein naturwissenschaftliches Fachgebiet, das sich mit den chemischen und physikalischen Vorgängen bei der Verbrennung und den Effekten innerhalb von Flammen und Feuern befasst.

Asche • Brennstoff • Diffusionsflamme • Explosionsfähige Atmosphäre • Feuer • Flamme • Flammentemperatur • Flammpunkt • Glut (Verbrennung) • Heizwert • Mindestzündenergie • Oxidationsmittel • Ruß • Schwelen • Verbrennung (Chemie) • Verbrennungsdreieck • Verbrennungsluftverhältnis • Zündtemperatur

Explosion

Eine Explosion ist eine chemische Reaktion oder ein physikalischer Vorgang, bei dem Temperatur und Druck in kurzer Zeit erheblich ansteigen. Dabei kommt es zu einer plötzlichen Volumenausdehnung von Gasen und der Freisetzung von großen Energiemengen auf kleinem Raum.

Deflagration • Delfter Donnerschlag • Detonation • Explosionsschutz • Explosivstoff • Halifax-Explosion • Liste der größten künstlichen, nichtnuklearen Explosionen • Schwarzpulver • Sprengstoff • TNT-Äquivalent • Trinitrotoluol • Zündmittel

Rechtliche Situation

Das Sprengstoffrecht umfasst die Rechtsnormen im Umgang mit Explosivstoffen, das ist im Allgemeinen das einschlägige Gesetz und die zugehörigen Verordnungen, sowie rechtsverbindliche Richtlinien und Normen.

ATEX • Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) • EG-Baumusterprüfung • Explosionsschutzverordnung • Gefahrgutklasse • Gefahrstoff • Sprengstoffgesetz (Deutschland) • Verordnung explosionsfähige Atmosphären

Feuerwerksarten

Als Feuerwerkskörper werden pyrotechnische Gegenstände bezeichnet, die für Feuerwerkszwecke dienen. Nicht zu den Feuerwerkskörpern gerechnet werden pyrotechnische Gegenstände, die als Notsignale (Signalrakete), für den militärischen Einsatz (Schlachtfeldbeleuchtung) oder für technische Experimente dienen.

Knallerbse • Kleinstfeuerwerk • Kong-Ming-Laterne • Rauchpulver • Wunderkerze • Bengalisches Feuer • Feuerwerksbatterie • Feuerwerksrakete • Knallkörper • Luftheuler • Römisches Licht

Feuerwerksveranstaltungen

Rhein in Flammen ist die Bezeichnung von jährlichen Großfeuerwerken, die zu verschiedenen Zeitpunkten an mehreren Abschnitten des Mittelrheins stattfinden. Dabei fahren an fünf Terminen Passagierschiffe in Konvois abends über den Fluss, um ihren Gästen das gesamte Feuerwerk zeigen zu können, welches jeweils beim Eintreffen der Schiffe gezündet wird.

Fallas • Feu de Monteux • Flammende Sterne • Hogueras de San Juan • Kölner Lichter • Konstanzer Seenachtfest • Lichterfest Stuttgart • Celebration of Light • Ignis Brunensis • Internationaler Feuerwerkswettbewerb (Hannover) • L’International des Feux Loto-Québec • Pyronale

Feuerwerkshersteller und -importeure

Ein Großteil der weltweiten Feuerwerksproduktion findet in der chinesischen Stadt Liuyang statt, der größte deutsche Produzent ist die WECO Pyrotechnische Fabrik.

Depyfag • Moog (Wuppertal) • Nico Pyrotechnik • Piepenbrock Pyrotechnik • Pyrotechnische Fabrik Apel/Uftrungen • Comet Feuerwerk

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Tenchijin Fireworks at Nagaoka Festival 2011 2.jpg

Feuerwerk in Nagoaka, Japan
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Die Zündschutzart Überdruckkapselung (Ex-p) ermöglicht es, nicht explosionsgeschützte Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen zu betreiben. Der Zündschutzart Überdruckkapselung liegt der Gedanke zugrunde, explosionsfähige Gasgemische von den eingesetzten nicht-Ex-Geräten fernzuhalten. Der Explosionsschutz wird bei der Zündschutzart Ex-p dadurch realisiert, dass die nicht explosionsgeschützten Geräte in einem überdruckgekapselten Gehäuse (Ex-p-Gehäuse) betrieben werden. Dieses Gehäuse wird durch einen dauerhaften Überdruck mit Luft oder einem Inertgas vor dem Eindringen der evtl. in der Umgebung vorliegenden explosionsfähigen Atmosphäre geschützt. Abhängig von der jeweiligen Anwendung und vorhandenen Explosionsschutz-Zone, wird bei einer Inbetriebnahme des Gerätes das Ex p-Gehäuse vorgespült. Hierdurch wird sichergestellt, dass ein eventuell im Gehäuse vorhandenes, zündfähiges Gas-/Luftgemisch entfernt wird. Dieser Vorgang wird als Vorspülen bezeichnet. Moderne Überdruckkapselungssteuerungen bestehen aus einem integrierten Steuergerät, welches alle elektronischen sowie pneumatischen Bauelemente wie Steuerungskern, Drucksensoren, Durchflussmesseinrichtung, Funkensperre, Auslassventil, etc. enthält. Zusätzlich wird eingangsseitig am Ex-p-Gehäuse eine einstellbare Drossel bzw. ein Magnetventil für die Spülgaszufuhr eingesetzt. Beide Komponenten können innerhalb oder außerhalb des Ex-p-Gehäuses montiert werden. Man unterscheidet die Betriebsarten „ständige Durchspülung“, bei der das Ex-p-Gehäuse permanent mit einem Zündschutzgas durchströmt wird, sowie „Ausgleich der Leckverluste“, bei der nach der Vorspülphase das Auslassventil geschlossen wird und nur so viel Spülgas in das Gehäuse eingeleitet wird, dass ein Mindestüberdruck aufrechterhalten wird. Die meisten Anwendungsfälle basieren auf der Betriebsart „Ausgleich der Leckverluste“.

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