Pio von Pietrelcina

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Gezeichnetes Porträt Pater Pios von Roberto Dughetti (1966)

Pio von Pietrelcina, bekannter als Pater Pio (italienisch Padre Pio; bürgerlich Francesco Forgione; * 25. Mai 1887 in Pietrelcina, Provinz Benevento, Kampanien, Königreich Italien; † 23. September 1968 in San Giovanni Rotondo in der italienischen Provinz Foggia), war Kapuziner und Ordenspriester. Ab 1918 zeigten sich bei ihm Stigmata, auch soll er über die Gaben des Heilens, der Prophetie und der Seelenschau verfügt haben. Papst Johannes Paul II. sprach Pio von Pietrelcina 1999 selig und 2002 heilig. Pater Pio gilt als einer der beliebtesten Heiligen Italiens.

Leben

Klosterzelle Pater Pios im Konvent von San Giovanni Rotondo

Francesco Forgione war das achte Kind von Grazio Forgione, einem Bauern, und Maria Giuseppa di Nunzio. Von seinen drei jüngeren Schwestern wurde eine später Birgittin. Francesco fühlte sich bereits im Alter von fünf Jahren berufen, Gott zu dienen; schon ab dem zehnten Lebensjahr arbeitete er auf dem Land seines Vaters. Am 6. Juli 1902 bewarb sich Francesco als Aspirant bei den Kapuzinern in San Giovanni. Nach Beendigung der Schulzeit trat er im Alter von sechzehn Jahren am 6. Januar 1903 als Postulant bei den Kapuzinern von Morcone ein, wo er am 22. Januar zur Einkleidung den Ordensnamen Pio („der Fromme“) annahm.

Nach den zeitlichen Gelübden am 22. Januar 1904 begann Bruder Pio mit dem Studium und legte am 27. Januar 1907 die ewigen Gelübde ab. Er wurde am 10. August 1910 zum Priester geweiht und feierte am 14. August 1910 seine Primiz in der Kirche Santa Maria degli Angeli[1] in Pietrelcina.

Pio von Pietrelcina wurde als alter Christus, als lebende Inkarnation Christi stilisiert.[2] Analog zu Franz von Assisi werteten die Anhänger das Geschehen rund um Pio als ein unmittelbares Handeln Gottes. Raffaele Carlo Rossi beschreibt, daß ein Teil der Bevölkerung von San Giovanni Rotondo Padre Pio vor allem wegen der Wunder, die ihm zugeschrieben wurden, als Jesus Christus selbst ansahen.[3]Diese extreme Exposition des ungebildeten Kapuziners führte zeitlebens zu zahllosen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern von Pio und dem Kult um seine Person.[4]

Nach der Priesterweihe verbrachte Pater Pio wegen seines schlechten Gesundheitszustands die Jahre zwischen 1910 und 1916 nicht im Kloster, sondern, mit der Erlaubnis des Kapuzinerordens, im Haus seiner Familie in Pietrelcina.[5] In einem Brief vom 21. März 1912 an seinen geistlichen Begleiter und Beichtvater Pater Agostino schrieb Pater Pio von seiner Hingabe an den mystischen Leib Christi und der Ahnung, dass er, Pio, eines Tages selbst die Wundmale Christi tragen werde. Der italienische Historiker Sergio Luzzatto weist darauf hin, dass Pio in diesem Brief nicht kenntlich gemachte Textstellen aus einem Buch der stigmatisierten Mystikerin Gemma Galgani verwendete. Später stritt Pio ab, das zitierte Buch zu besitzen.[6]

1916 wurde er in den Konvent Unserer Lieben Frau von der Gnade nach San Giovanni Rotondo im Vorgebirge von Gargano entsandt, der zu jener Zeit nur noch aus sieben Ordensbrüdern bestand. Dort blieb er bis zu seinem Tode 1968.[7]

Die erste Stigmata-Fotografie, 19. August 1919 (Ausschnitt aus einem Foto von 1919)[8]

Am 10. September 1910 traten Hautrötungen auf, ab 20. September 1918 wurden Wunden an Brust, Händen und Füßen sichtbar, was von der Kirche auf sein intensives Nachempfinden des Leidens Christi zurückgeführt wird.[9] Kritiker gingen hingegen von der Verwendung ätzender Substanzen aus.[10] So führte der Pathologe Amico Bignami 1919 nach einer Untersuchung an, es handle sich um eine Nekrose der Haut, die mit Hilfe von Chemikalien, etwa Jodtinktur, an der Abheilung gehindert werde.[11]

Die Stigmata führten zu wiederholten, kirchlich angeordneten medizinischen Untersuchungen. So bestätigte Monsignore Raffaele Carlo Rossi 1921 bei einer Untersuchung Pios zwar die Handwunden, konnte aber weder an der Brust noch an den Füßen Wunden feststellen. An den Füßen gab es nur eine leichte Hellfäbung der Oberhaut an zwei Stellen. Über seine Untersuchung verfaßte Rossi einen 150 Seiten langen Bericht. [12] Um die Wunden an den Händen zu verbergen, trug Pater Pio meist fingerlose Handschuhe. Eine medizinisch-psychiatrische Untersuchung wurde durch den Psychiater, Franziskaner und Priester Agostino Gemelli im Jahr 1920 durchgeführt. Er kam zu der Ansicht, Pater Pio sei ein Mann von „eingeschränktem Wissensbereich, niedriger psychischer Energie, monotonen Ideen, wenig Willen.“[13] Es handle sich „um einen Fall von Suggestion, unbewußt eingeplanzt von Pater Benedetto in den schwachen Geist von Pater Pio, die die charakteristischen Manifestationen von Psittazismus ergibt, wie sie typisch für den hysterischen Geist sind.“[14]

Trotz großer – auch kirchlicher – Zweifel an der Echtheit der Stigmata reisten zunehmend Pilger nach San Giovanni Rotondo zu den Heiligen Messen, die Pater Pio feierte und wählten ihn als Beichtvater. Zeitweise verboten ihm die Oberen, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Der Generalprokurator der Kapuziner, Pater Melchiorre da Benisa, verbot im April 1924 in einem Rundbrief an alle Kapuzinerklöster, Pilgerreisen zu Pater Pio zu unternehmen, sich schriftlich zu ihm zu äußern oder Bilder von ihm zu verbreiten.[15]

Luzzatto zitiert Papst Johannes XXIII., demzufolge Pater Pio „intime und unanständige Beziehungen mit den Frauen, die seine Prätorianergarde bilden“, unterhalten habe.[16] Luzzatto behauptet des Weiteren, Pater Pio habe um 1920 offen die im Aufwind begriffene faschistische Bewegung unterstützt. Damals habe sich „um Padre Pio herum ein klerikal-faschistisches Gemisch herausgebildet“[17] und der Padre habe gegenüber Benito Mussolini eine positive Haltung eingenommen.[18]

Nach Luzzatto seien die Wunden Pater Pios auf den gezielten Einsatz von Karbolsäure (Phenol) zurückzuführen und damit ohne übernatürliche Verursachung erklärbar.[19] Pater Pio soll über die Cousine des Apothekers Valentini Vista versucht haben, an größere Mengen Phenol zu kommen. Die Cousine gehörte zu einem Kreis frommer Frauen, die Luzzatto zufolge in San Giovanni Rotondo ein und aus gingen. In einem erhaltenen Brief benennt Pio als Verwendungszweck des Phenols die Desinfektion von Spritzen. Bei dieser Cousine soll er auch um eine große Menge Veratrin gebeten haben, eine äußerst giftige Mischung verschiedener Alkaloide sowie weitere Medikamente.[20] Die Einnahme des Alkaloidgemischs hat eine Unempfindlichkeit gegen Wundschmerzen zur Folge.[19] Pater Pio habe Vista keine ärztlichen Rezepte vorgelegt, wie dieser anmerkt. Vista zog den Bioschof von Foggia, Salvatore Bella, ins Vertrauen und zeigte ihm entsprechende Briefe. Bella schickte diese Dokumente an das Heilige Offizium in Rom.[21] Nachdem Luzzattos Veröffentlichungen in Italien Aufsehen erregt hatten, erklärte der Kapuzinerorden im September 2007, Pater Pio sei in seinem Konvent auch für medizinische Dienste zuständig gewesen und wiederholte die bereits von Pater Pio abgegebene Erklärung, dass das Phenol zur Desinfektion von Spritzen benutzt worden sei.[22]

Ab 1940 betätigte sich Pater Pio als Heiler, zudem soll er die Gabe der Prophetie besessen haben. So wird ihm nachgesagt, dem jungen Priester Karol Wojtyła 1947 sowohl die Wahl zum Papst als auch das Attentat von 1981 vorausgesagt zu haben. Mehrfache Berichte erwähnen bei der Aufzählung der Wunder auch, dass Pater Pio zur selben Zeit an ganz verschiedenen Orten überall auf der Welt erschienen sein soll (Bilokation).[23]

Ebenfalls 1940 begann Pater Pio, Spenden für ein Krankenhaus zu sammeln. 1956 schließlich wurde die Casa Sollievo della Sofferenza in San Giovanni Rotondo eröffnet, die damals zu den größten und modernsten Kliniken Süditaliens zählte. 1968 begann sich seine Gesundheit zu verschlechtern, weshalb er zuletzt einen Rollstuhl gebrauchen musste. Pater Pio feierte seine letzte Heilige Messe in den frühen Morgenstunden des 22. September 1968 und starb am Tag darauf im Alter von 81 Jahren. Zur kirchlichen Begräbnisfeier kamen über 100.000 Menschen.[24]

Verehrung

Heiligenstatue in St. Joseph in Hamburg-Wandsbek

Nach langjähriger Skepsis und auch Sanktionen seitens der katholischen Kirche wurde das Wirken Pater Pios von Papst Paul VI. 1971 schließlich positiv gewürdigt.[25] 1997 erklärte ihn der Heilige Stuhl zum ehrwürdigen Diener Gottes, am 2. Mai 1999 wurde Pater Pio seliggesprochen. Der Petersplatz war zu klein, um alle Gläubigen aufzunehmen, die der Feier beiwohnen wollten. Die Heiligsprechung folgte am 16. Juni 2002. Der Gedenktag Pios von Pietrelcina ist der 23. September.

Im Sommer 2004 wurde nach mehrjähriger Bauzeit die neue Kirche San Pio da Pietrelcina des Architekten Renzo Piano neben dem Grab des Paters in San Giovanni Rotondo geweiht, da die bisherige Kirche zu klein geworden war.

Die Kommerzialisierung des Heiligen in San Giovanni Rotondo wurde teils scharf kritisiert: Der Bischof von Como, Alessandro Maggiolini, sprach sich am Tag vor der Kanonisierung Pater Pios gegen die florierenden Geschäfte aus, die sich in Verbindung mit diesem Geistlichen entwickelt hätten. „Jesus Christus vertrieb die Händler aus dem Tempel, aber ich muss jetzt feststellen, dass sie zurückgekehrt sind“, sagte er in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung La Repubblica.[26] Auf die Wunder angesprochen, die in den beiden Kanonisierungsverfahren auf die Fürsprache Pater Pios zurückgeführt wurden, äußerte Maggiolini sich zugleich zweifelnd.[27]

Bei der Seligsprechung am 2. Mai 1999 hob Papst Johannes Paul II. hervor, Pater Pio habe „die Welt mit seinem ganz dem Gebet und dem Anhören der Brüder gewidmeten Leben in Staunen versetzt“. Wer sich zu ihm nach San Giovanni Rotondo begeben hätte, habe in ihm „ein lebendiges Abbild des leidenden und auferstandenen Christus“ erkannt. Viele hätten durch die Begegnung mit Pater Pio den Glauben wiedergefunden.[28]

Gläserner Reliquienschrein Pater Pios

Anfang März 2008 wurde der Leichnam Pater Pios exhumiert.[29] Die sterblichen Überreste wurden nach einer Untersuchung in der Krypta der Klosterkirche Santa Maria delle Grazie für einige Monate zur Verehrung in einen gläsernen Reliquienschrein gelegt. Der örtliche Erzbischof Domenico D’Ambrosio sagte nach der Exhumierung, bei der Sargöffnung sei sogleich und gut der Bart des Heiligen erkennbar gewesen. Der obere Teil des Schädels sei teilweise skelettiert, das Kinn war jedoch einwandfrei erhalten und der Rest des Körpers in gutem Zustand. „Wenn Pater Pio gestattet, würde ich sagen, seine Hände sahen aus wie frisch manikürt.“[30]

Seit dem 19. April 2010 befinden sich die sterblichen Überreste Pater Pios in einem Reliquienschrein in der Unterkirche der neuen Wallfahrtsbasilika. Sein Gesicht wird von einer Silikonmaske verdeckt, die auch die buschigen Augenbrauen und den Bart nachbildet.[31][32] Diese Maske wurde nach einer Fotografie des Leichnams von Pater Pio aus dem Jahre 1968 von dem Londoner Gems-Studio hergestellt, das gewöhnlich für Wachsfigurenkabinette und Völkerkundemuseen tätig ist.[33]

Anfang Februar des außerordentlichen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 wurden auf ausdrücklichen Wunsch Papst Franziskus’ die Reliquien Pater Pios zur Verehrung nach Sankt Laurentius vor den Mauern und von dort in einer Prozession in den Petersdom gebracht, wo sie bis nach Aschermittwoch des Jahres blieben.[34] Papst Franziskus selbst betete am 6. Februar 2016 am Schrein des Heiligen.

Am 17. März 2018 unternahm Papst Franziskus eine Wallfahrt nach San Giovanni Rotondo.[35][36][37] Im Oktober 2018 gab die Vatikanstadt eine 2-Euro-Gedenkmünze zum Gedächtnis des 50. Todestages von Pater Pio heraus.

Filme

Der Schweizer Priester Hans Buschor drehte 1968 den Dokumentarfilm Pater Pio, Vater von Millionen, eine Filmbiografie über den hl. Pio mit zahlreichen Augenzeugenberichten und historischen Filmaufnahmen aus seinem Leben, seiner letzten Messe und seiner Beerdigung.[38] Aus dem Erlös des Films finanzierte Buschor den katholischen Fernsehsender K-TV.

Carlo Carlei verfilmte 2000 das Leben Pater Pios für das Fernsehen unter dem Titel Padre Pio mit Sergio Castellitto in der Hauptrolle.

Literatur

  • Renzo Allegri: Padre Pio, Lehrer des Glaubens. Parvis, Hauteville 2002, ISBN 3-907525-61-2
  • Gabriele Amorth: Pater Pio. Lebensgeschichte eines Heiligen. Christiana, Stein am Rhein 2003, ISBN 3-7171-1108-6
  • Arni Decorte: Pater Pio aus Pietrelcina. Erinnerungen an einen bevorzugten Zeugen Christi. Parvis, Hauteville 2001, ISBN 3-907523-44-X
  • Josef Hanauer: Der stigmatisierte Pater Pio von Pietrelcina, Bock und Herchen, Bad Honnef 1979, ISBN 3-88347-041-4
  • Bernd Harder: Pater Pio und die Wunder des Glaubens, Pattloch, München 2003, ISBN 3-629-01658-8
  • Michael Hesemann: Stigmata. Sie tragen die Wundmale Christi, Silberschnur, Güllesheim 2006, ISBN 3-89845-125-9
  • Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2 (2010), S. 71–96, online: https://www.z-i-g.de/pdf/ZIG_2_2010_krass.pdf
  • Urte Krass: Stigmata und Yellow Press. Die Wunder des Padre Pio. In: Alexander C. T. Geppert, Till Kössler (Hrsg.) Wunder. Poetik und Politik des Staunens im 20. Jahrhundert, Suhrkamp, Berlin 2011, S. 363–394, ISBN 978-3-518-29584-7
  • Sergio Luzzatto: Padre Pio: Miracoli e politica nell'Italia del Novecento, Einaudi, 2007 (engl. Übersetzung von Frederika Randall: Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, Verlag Henry Holt, 2010)
  • Adi Wassermann: Pater Pio. Der stigmatisierte Kapuziner. Salvator Mundi, Gaming 1991, ISBN 3-85353-010-9
  • Ingrid Malzahn: Pater Pio von Pietrelcina. Grasmück, Altenstadt 2001, ISBN 3-931723-12-7

Weblinks

 Commons: Pater Pio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Lucinda Vardey, Traveling with the Saints in Italy: Contemporary Pilgrimages on Ancient Paths, Castle Quay Books Canada, 2005, S. 402
  2. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 7 f., 36, 108. und weitere.
  3. „As Monsignore Rossi reported, to most of the populace, »Padre Pio was a saint who performed miracles, and there was no possible discussion about that. There were those who, with pitiful ignorance, declared he was Jesus Christ himself.«“ Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 108.
  4. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age S. 6 f.
  5. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 19.
  6. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 19.
  7. http://www.vatican.va/news_services/liturgy/saints/ns_lit_doc_20020616_padre-pio_en.html
  8. Vollständige Abbildung der Fotografie bei Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2, 2010, S. 74, die einen „inszenierten Charakter“ der Fotografie herausarbeitet und in einen kunsthistorischen Kontext stellt.
  9. http://www.vatican.va/news_services/liturgy/saints/ns_lit_doc_20020616_padre-pio_ge.html
  10. Florian Festl: Wunder aus der Apotheke? In: Focus Online. 4. März 2008, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  11. Sergio Luzzatto (2010): Padre Pio: Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, S. 39.
  12. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 100 ff.
  13. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 59.
  14. „The case is one of suggestion unconsciously planted by Father Benedetto in the weak mind of Padre Pio, producing those characteristic manifestations of psittacism that are intrinsic to the hysteric mind.“ Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 59.
  15. Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2 (2010), S. 80
  16. Sergio Luzzatto, Padre Pio. Miracoli e politica nell'Italia del Novecento, Einaudi, Okt. 2007 (engl. von Frederika Randall, Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, Verlag Henry Holt, 2010)
  17. Julius Müller-Meiningen: Padre Pio – Heiliger Scharlatan „Doch während Italien über Padre Pio und die Säure streitet, sind Luzzattos wirklich wichtige Thesen ganz andere: Etwa die, dass der fromme Pater um 1920 offen die im Aufwind begriffene faschistische Bewegung unterstützte und sich damals ‚um Padre Pio herum ein klerikal-faschistisches Gemisch herausgebildet‘ habe.“ Süddeutsche Zeitung, 19. Mai 2010.
  18. Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2 (2010), S. 71–96 (Paraphrase zu S. 74) https://www.z-i-g.de/pdf/ZIG_2_2010_krass.pdf
  19. a b Dirk Schümer: Der Säurenheilige. Das katholische Italien bangt: Waren die blutenden Wunden des Wundermannes Padre Pio chemische Tricks? in Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 249 vom 26. Oktober 2007
  20. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 89 ff.
  21. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 93 f.
  22. Radio Vatikan: Italien: Ende der Polemik um Padre Pio, 31. Oktober 2007, online unter Radio Vatikan
  23. Fr. Charles Mortimer Carty, Padre Pio: The Stigmatist, Radio Replies Press, St. Paul, Minnesota, 1963 S. 55ff.
  24. Süddeutsche Zeitung: Padre Pio exhumiert, 3. März 2008
  25. Heiliger Stuhl: Biographie zur Seligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, Zitat Pauls VI. vom 20. Februar 1971; auch wiedergegeben am Grab des Heiligen
  26. Orazio La Rocca: Maggiolini: I mercanti sono tornati nel tempio. In: La Repubblica vom 15. Juni 2002 (abgerufen am 7. August 2018); siehe auch Jessie Grimond: Million to see canonisation of Padre Pio, the miracle monk who makes fortunes, The Independent. 16. Juni 2002, S. 17. Abgerufen im 4. Mai 2007. 
  27. „Was die Wunder anbelangt, wenn es denn welche sind: wir müssen sehen. Wenn einer lahm war und nun umhergeht, wenn er blind war und wieder sieht, nun gut, dann bleibt wenig zu sagen. Wir müssen aber darauf bedacht sein, dass es sich nicht um Erfindungen, Übertreibungen et cetera handelt. Ich fürchte, es besteht die Möglichkeit, dass es hier einen Gefühlsniederschlag gegeben hat“. In: Orazio La Rocca: Maggiolini: I mercanti sono tornati nel tempio. In: La Repubblica vom 15. Juni 2002 (abgerufen am 23. September 2018);
  28. http://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de/homilies/1999/documents/hf_jp-ii_hom_02051999_padre-pio.html
  29. Spiegel Online: Exhumierung: Überreste von Pater Pio kaum verwest, 3. März 2008
  30. Übersetzung aus Italy exhumes revered monk’s body. BBC News, 3. März 2008, abgerufen am 25. Juni 2011.
  31. Body of saint Padre Pio exhumed, on display in Italy. Los Angeles Times, 25. April 2008, abgerufen am 25. Juni 2011.
  32. Thousands queue to see corpse of Padre Pio. The Independent, 25. April 2008, abgerufen am 25. Juni 2011.
  33. Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2 (2010), S. 95 f.
  34. The Washington Post, 11. Februar 2016: Padre Pio’s body leaves the Vatican after drawing thousands of pilgrims
  35. http://w2.vatican.va/content/francesco/en/travels/2018/inside/documents/papa-francesco-pietrelcina-sangiovannirotondo_2018.html Pastoral visit of his holiness Pope Francis to Pietrelcina and to San Giovanni Rotondo, on the 50th anniversary of the saint’s death, 17 March 2018
  36. https://www.nytimes.com/2018/03/17/world/europe/pope-francis-padre-pio.html Pope Francis Makes Pilgrimage to Honor a Rock-Star Saint, The New York Times vom 17. März 2018
  37. https://www.reuters.com/article/us-pope-padrepio/pope-pays-tribute-to-mystic-monk-said-to-have-wrestled-with-the-devil-idUSKCN1GT0EP Pope pays tribute to mystic monk said to have wrestled with the Devil
  38. Pater Pio – ein Heiliger der hl. Eucharistie (Memento vom 3. Januar 2009 im Internet Archive) adorare.de