Militärschule

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Militärschulen sind Lehranstalten, die eine Vorbildung von Berufssoldaten (Vorschulen) sowie die Weiterbildung von Militärpersonen in ihrem Beruf bezwecken (Berufs- und Fachschulen). Weitergebildet werden insbesondere Unteroffiziere und Offiziere.

Beispiele für Militärschulen modernen Typs finden sich im Artikel Militärakademie.

Militärschulen waren früher in drei Kategorien einzuteilen:

  1. Vorschulen: Sie bildeten die im jugendlichen (zum Teil auch im kindlichen) Alter stehenden Schüler zum Eintritt in die militärische Laufbahn heran.
  2. Berufsschulen: Sie befähigten die bereits dem Militärstand angehörenden Schüler, entweder als Unteroffiziere in die niedere oder als Offiziere in die höhere militärische Laufbahn einzutreten.
  3. Fachschulen: Sie bezweckten die Fortbildung der Unteroffiziere und Offiziere in bestimmten Zweigen ihres Berufs.

Die unter 3. genannten Schulen waren entweder Spezialschulen für bestimmte technische Sondereinrichtungen oder aber für die höhere Gesamtbildung der Offiziere, die in bevorzugten Stellungen, z. B. beim Generalstab, dienen sollten. Deshalb wurden diese Schulen auch Generalstabsschulen genannt.

Die Grenzen zwischen den genannten Schulen waren allerdings nicht immer scharf zu ziehen.

Deutschland

Im Deutschen Reich bestanden:

Österreich-Ungarn

In der Habsburger Doppelmonarchie bestanden:

Siehe auch:

Frankreich

In Frankreich bestanden:

Großbritannien

In Großbritannien bestanden:

Norwegen

Kanada

Australien