Koloman Moser

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Koloman Moser, 1905

Koloman Josef Moser (geboren 30. März 1868 in Wien, Österreich-Ungarn; gestorben 18. Oktober 1918 ebenda; auch Kolo Moser) war ein österreichischer Maler, Grafiker und Kunsthandwerker.

Leben

Kolo Moser kam in einem Gebäude des Theresianums, im 4. Bezirk, Favoritenstraße 15, auf die Welt. Er war der Sohn von Josef Moser, dem Verwalter am Wiener Theresianum, und dessen Gattin Theresia, geborene Hirsch. Am 4. April 1868 wurde er in der Paulanerkirche in Wien-Wieden auf die Namen Koloman und Josef getauft.[1] Er hatte zwei jüngere Schwestern, nämlich Charlotte (* 2. Juli 1869; † 8. Juni 1955)[2] und Leopoldine (* 6. November 1877; † 13. Juli 1957).[3][4]

Koloman besuchte nach der Grundschule die Handelsschule, regelmäßigen Zeichenunterricht erhielt er dann an der Gewerbeschule auf der Wieden. Dem Wunsch seines Vaters, eine Anstellung in einem Wiener Seifen- und Parfümgeschäft anzunehmen, entzog er sich. Stattdessen meldete er sich 1885 heimlich an der Akademie der bildenden Künste Wien zur Aufnahmeprüfung an, die er bestand. 1886 bis 1889 studierte er bei Franz Rumpler, 1889 bis 1890 bei Christian Griepenkerl und 1890 bis 1893 bei Josef Mathias Trenkwald. Nach dem Tod des Vaters 1888, der ihn unterstützt hatte, nahm Moser zur Finanzierung seines Fortkommens zahlreiche Illustrationsaufträge bei Kunstzeitschriften an, wie der Wiener Mode oder den Meggendorfer-Blättern. Auf Empfehlung seines Lehrers Josef Mathias Trenkwald wurde Moser 1892 für ein Jahr Zeichenlehrer der Kinder Erzherzog Karl Ludwigs von Österreich auf Schloss Wartholz in der Reichenau an der Rax. Aus dieser Zeit datiert Mosers Freundschaft mit dem zehn Jahre jüngeren Carl Otto Czeschka, an den er die Zeichenlehrerstelle auf Schloss Wartholz weitervermittelte.

1892 bis 1897 war Moser Mitglied im Siebener-Club, aus dem später die Wiener Secession entstehen sollte. Von 1893 bis 1895 studierte Moser an der Kunstgewerbeschule bei Franz von Matsch, wo er ab 1899 auch selbst unterrichtete. 1896 wurde er in die Genossenschaft der bildenden Künstler im Wiener Künstlerhaus aufgenommen, trat aber bereits nach einem halben Jahr wieder aus. In dieser Zeit arbeitete er an Beiträgen für Martin Gerlachs Mappenwerk "Allegorien. Neue Folge". 1897 war Moser Mitbegründer der Wiener Secession und gewann den Wettbewerb zur Ausgestaltung der Vignette für den Briefkopf. Über die Zeitschrift der Secession Ver Sacrum nahm er maßgeblichen Einfluss auf Konzeption und Gestaltung der Arbeit und stellte bis 1903 ca. 140 Illustrationen zur Verfügung. In den Folgejahren kümmerte er sich, teils allein teils mit anderen Künstlern zusammen um die Veranstaltungen, Ausstellungen und die Organisation der Wiener Secession. Als im November 1898 das Gebäude der Secession eröffnet wurde konnte der von Moser entworfene Fassadenschmuck in Form stilisierter Eulen, Bäume und den Fries der Kranzträgerinnen sowie das figurale Glasfenster in der Eingangshalle bewundert werden.

Im Herbst 1897 unternahm Moser eine Reise über München, Nürnberg und Bamberg nach Leipzig, Dresden und Prag. Zwischendurch arbeitete er am Entwurf weiblicher Porträtmedaillions als Allegorien der Tugenden, die für das 1898 fertiggestellte Wohn- und Geschäftshaus des Architekten Otto Wagner bestimmt waren. Auch fertigte er mehrere Entwürfe zur Textilgestaltung für die österreichische Firma Joh. Backhausen & Söhne – ein renommierter Textilhersteller – an. Kolo Moser war in jenen Jahren hauptsächlich kunstgewerblich tätig. Weitere Entwürfe eines figuralen Glasfensters für das Geschäftslokal von Josef Hoffmann und Entwürfe für die Glasgestaltung des k.k. Hoflieferanten E.Bakalowits&Söhne folgten 1899. Dabei wurde er von dem in der Wiener Secession ausstellenden schottischen Künstlerpaar Charles Rennie Mackintosh und Margaret MacDonald Mackintosh und der englischen Arts & Crafts-Bewegung beeinflusst. 1899 reiste Moser wiederum nach Prag, Dresden und auch Berlin. 1900 fuhr er über München und Straßburg zur Pariser Weltausstellung. 1901 besuchte er, gemeinsam mit Ludwig Bakalowits die böhmischen Glasfabriken in Klostermühle und Winterberg, und reiste zusammen mit Carl Moll nach Dresden.

Seine Ernennung zum Professor für dekoratives Zeichnen und Malen an der Kunstgewerbeschule im Jahr 1900 war ein folgerichtiger Schritt in Anerkennung seiner bisherigen künstlerischen Arbeit. Neben seiner Unterrichtstätigkeit, die Förderung künstlerischen Nachwuchses waren auch die nächsten Jahre sehr stark von handwerklich-gestalterischen Aufgaben geprägt. So fertigte er für den Möbel- und Innenausstatter-Betrieb der Firma Portois&Fix eine Serie von Möbelentwürfen, für die renommierte Wiener Porzellanmanufaktur Josef Böck stellte er Gestaltungsentwürfe bereit und fertigte 1901 ein figurales Glasfenster für das Hotel "Bristol" in Warschau an. Auch erschloss er sich weitere Aufträge im Bereich des Wiener Theaters. Für Felix Saltens "Jung-Wiener-Theater" stellte er 1901 Entwürfe für Bühnenbilder, Kostüme, Plakate und Programme bereit.

1902 bezog Moser mit seiner Mutter und Schwester das von Josef Hoffmann erbaute Wohnatelier auf der Hohen Warte in Wien Steinfeldgasse 19, in dem auch Moll wohnte. Die Wohnung wurde von Moser nach seinen eigenen Entwürfen möbliert. Im Sommer bereiste er Abbazia, Lovran, Triest, Venedig und Padua. Möbelentwürfe für die Korbwarenfabrik Prag-Rudniker und die Bugholzfirma Jacob & Josef Kohn, die gemeinsam mit Josef Hoffmann vorgenommene Ausgestaltung der Villa des Textilunternehmers Fritz Warndorf folgten. 1903 gründete Josef Hoffmann gemeinsam mit Kolo Moser und dem Industriellen Fritz Wärndorfer die Wiener Werkstätte. Diese hatte zum Ziel, das Kunsthandwerk gegenüber der industriellen Produktion zu fördern. Nach Entwürfen von Kolo Moser wurden dort Möbel, Schmuck, Leder- und Metallarbeiten, Spielzeug, Bucheinbände und weitere der Kunst verpflichtete Arbeiten ausgeführt. Für die Werkstätte selbst entwirft er zwei figurale Glasfenster "Regen" und Sonnenschein". Im Sommer reiste Moser wieder mit Moll über München nach Bern, wo er zum ersten Mal mit Ferdinand Hodler und Cuno Amiet zusammentraf, Basel, Paris, Brügge, Scheveningen, Antwerpen, Lübeck und Hamburg. 1904 fuhr er mit seiner späteren Frau Ditha (1883–1969) und deren Mutter Editha Mautner Markhof (1846–1918) nach Riva an den Gardasee, nach Verona und Venedig. Im September war er in Berlin, wo die erste Ausstellung der Wiener Werkstätte von ihm gestaltet wurde.

1905 trat Moser mit der Klimt-Gruppe aus der Wiener Secession aus. Er heiratete am 1. Juli 1905 die vermögende Industriellentochter Ditha Mautner Markhof und wechselte wegen dieser Hochzeit seine Konfession. Die Mautner Markhofs waren evangelisch. Die Hochzeitsreise führte das junge Paar ins Salzkammergut nach Hallstatt und St. Gilgen zu Carl Moll. Moser übersiedelte von seinem Haus auf der Hohen Warte auf die Landstraßer Hauptstraße 138 in eine Wohnung im Gartentrakt des Palais Mautner Markhof, die er ebenfalls wieder nach eigenen Entwürfen einrichtete. Die junge Familie hielt sich auch oft in der Villa der Mautner Markhofs auf dem Semmering auf.[5] Am 21. August 1906 wurde der älteste Sohn Karl († 26. Februar 1976) geboren. Im November des gleichen Jahres erschien die von Moser entworfene Briefmarkenserie für Bosnien-Herzegowina. 1907 verließ Moser die Wiener Werkstätte wegen Differenzen mit Fritz Wärndorfer und begann sich seither wieder mehr der Malerei zu widmen. Im Sommer reiste er wieder nach Venedig und Padua, 1908 gemeinsam mit seiner Frau und Hermann Bahr ebenfalls nach Venedig. Am 1. Juli 1909 wurde der zweite Sohn Dietrich geboren, der bereits mit fast 16 Jahren am 21. Juni 1925 starb.

Grab von Kolo Moser und Ditha Moser auf dem Hietzinger Friedhof

Einen ersten Preis erhielt er 1907 für seinen Entwurf zur Ausmalung der Heilig-Geist-Kirche in Düsseldorf. Dieser Auftrag wurde aber dann nicht ausgeführt. Im folgenden Jahr führte er am Wiener Gericht einen Plagiats-Prozess gegen den Maler Karl Ederer. Nach seinem Konfessionswechsel 1905 war ihm vom beauftragten Prälat Heinrich Swoboda der Auftrag zur Ausgestaltung des Hochaltars in der Kirche am Steinhof Wien entzogen worden. Da der Entwurf von Karl Ederer fast dem bereits von Moser eingereichten und mit dem Kirchenoberhaupt besprochenen Entwurf glich, hatte er Klage eingereicht. Der Prozess endete dann mit einem Vergleich und einer Entschuldigung Mosers mit Bezug auf die "Unkenntnis der Umstände". 1908 nahm Moser an der von der Klimt-Gruppe organisierten Kunstschau Wien teil, 1909 an der Internationalen Kunstschau in Wien und an der Ausstellung für christliche Kunst in Düsseldorf. 1911 hatte er seine einzige Einzelausstellung in der Galerie Miethke in Wien und nahm auch an der Internationalen Kunstausstellung in Rom teil. Im gleichen Jahr entwarf er eine Briefmarkenserie und Korrespondenzkarten zum 60. Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef I. Aufträge zu Kostümentwürfen für das Wiener Kabarett Fledermaus, Vorschläge zur künstlerischen Gestaltung der 100-Kronen Banknote, die Ausstattung zur Aufführung der Oper "Der Musikant" von Julius Bittner folgten. Die einige Einzelausstellung der Arbeiten von Kolo Moser wurde 1911 in der Galerie Miethke in Wien gezeigt. 1912 fuhr er an den Gardasee und nach Südtirol und nahm an der Großen Kunstausstellung in Dresden teil. Als er 1913 seinen Sohn Dietrich in ein Sanatorium in die Schweiz brachte, traf er dort erneut mit Ferdinand Hodler in Genf zusammen, der nunmehr einen großen Einfluss auf Mosers Malerei ausüben sollte. Einem erneuten Besuch in Venedig folgten Ausstellungsteilnahmen bei der 1. Internationalen Secessionsausstellung in Rom, der Großen Kunstausstellung in Düsseldorf und der Szenenkunstausstellung in Mannheim. 1916 stellte er bei der Wiener Kunstschau in Berlin aus und wurde Mitglied im Deutschen Künstlerbund.[6]

1916 erkrankte Moser an Kehlkopfkrebs. Dass er sich selber vom Krankenbett aus Gedanken um seine Nachfolge in der Kunstgewerbeschule machte, zeigt die Korrespondenz mit Alfred Roller. Nur interimistisch leitete Adolf Michael Boehm die „Klasse Moser“. Nach der Ablehnung von Johannes Itten wurde der Münchner Maler Wilhelm Müller-Hofmann[7][8] von Alfred Roller zum 1. Oktober 1919 auf Mosers Stelle berufen.[9]

Kolo Moser starb am 18. Oktober 1918. Er wurde am 21. Oktober auf dem Hietzinger Friedhof beigesetzt (Lage des Grabes: Gruppe 16 - 14D).

Nachleben

Landstraßer Hauptstraße 138, ehemals Wohnsitz Mosers

Zu seinen Ehren wurde 1969 die Kolo-Moser-Gasse in Wien-Donaustadt benannt. An seinem ehemaligen Wohnhaus in der Landstraßer Hauptstraße 138 befindet sich eine Gedenktafel.

1989 erschien die Österreichische 500 Schilling-Gedenk-Münze[10] Koloman Moser in Silber[11] mit seinem Porträt auf der Vorderseite, gestaltet von Herbert Wähner. Die Rückseite ziert Koloman Mosers Glasfenster von 1898 zur Großen Halle des Wiener Secessionsgebäudes, das während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde; daher lag nur noch der Entwurf in Aquarell und Tusche vor. Dieser Entwurf[12] symbolisiert „Die Kunst“ in Form eines geflügelten weiblichen Genius, er befindet sich heute im Eigentum des Österreichischen Museums für Angewandte Kunst.

Werke

Venus in der Grotte, ca. 1915
Blumenstock und Keramikkrug, 1912
Kaiser Franz Joseph 1848–1908 (mit Schönbrunn und Hofburg) / entworfen: Kolo Moser, gestochen: F. Schirnböck
Kirche am Steinhof, Glasfenster, Ausschnitt
Wienzeile 38 (Otto Wagner); Dekor von Koloman Moser

Kolo Moser war einer der bedeutendsten Künstler in Wien um die Jahrhundertwende. Er zählt zu den führenden Vertretern des Jugendstils. Seine Malerei war zunächst vom Impressionismus geprägt, später stand er aber ganz unter dem Einfluss von Ferdinand Hodler. Besonders vielfältig war Mosers Tätigkeit als Kunstgewerbler. Auf diesem Gebiet hat er durch seine dekorativen und geistreichen flächigen Entwürfe besonders Wichtiges geleistet. Aber es war ihm auch eine spielerische Phantasie zu eigen, wie sie zum Beispiel in marmorierten Papieren erkennbar wird, in denen er gemeinsam mit Josef Hoffmann und Leopold Stolba im Sinne der Klecksographie die Gestalten von Echsen und Schildkröten entdeckte oder versteckte, so dass Zufall und Phantasie ein besonderes Spiel entfalten.[13] Die größte öffentliche Moser-Sammlung, darunter eine große Anzahl an Gemälden und Kunsthandwerk befindet sich im Wiener Leopold Museum, ein Großteil davon wird in der Dauerausstellung „Wien 1900“ permanent gezeigt. Ferner besitzt die Bibliothek und Kunstblättersammlung des Museums für angewandte Kunst (Wien) rund 700 Zeichnungen des bedeutenden Jugendstilkünstlers, deren Bestand 2008 in einer Datenbank erfasst und mit den Informationen aus den Zeitschriften „Ver Sacrum“ und „Jugendschatz deutscher Dichtung“ abgeglichen wurde.

Malerei

  • Blick auf die Rax (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 687), Öl auf Leinwand
  • Gelbes Haus vor Berg (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 577), Öl auf Leinwand
  • Ringelblumen (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 151), Öl auf Leinwand
  • Mädchen mit Halskette (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 150), Öl auf Leinwand
  • Primeln im Korb (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 580), Öl auf Leinwand
  • Kapuzinerkresse (Privatbesitz), 1910, Öl auf Leinwand
  • Blühender Baum im Garten (Privatbesitz), 1910, Öl auf Leinwand, 50,5 × 50,5 cm
  • Blumenstock und Keramikkrug (Wien, Leopold-Museum, Inv. Nr. 579), 1912, Öl auf Leinwand, 50 × 50 cm
  • Weiblicher Rückenakt (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 581), 1912/14, Öl auf Leinwand
  • Die Rax (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 96), um 1913, Öl auf Leinwand
  • Wolfgangsee mit hohem Horizont (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 89), um 1913, Öl auf Leinwand
  • Wolfgangsee mit tiefem Horizont (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 90), um 1913, Öl auf Leinwand
  • Der Liebestrank – Tristan und Isolde (Privatbesitz), 1913/15, Öl auf Leinwand
  • Venus in der Grotte – Studie (Wien, Leopold-Museum, Inv. Nr. 583), 1914/15, Öl auf Leinwand, 75,5 × 62,7 cm
  • Venus in der Grotte (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 1999), Öl auf Leinwand
  • Wotan und Brünhilde (Wien, Leopold-Museum, Inv. Nr. 585), 1914/15, Öl auf Leinwand, 50,2 × 75,3 cm
  • Der Wanderer (Wien, Leopold-Museum, Inv. Nr. 584), 1914/15, Öl auf Leinwand, 75,5 × 62,5 cm
  • Kastanienblüten (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 631), 1915/16, Öl auf Leinwand
  • Judith und Holofernes (Wien, Leopold Museum, Inv. Nr. 578), 1916, Öl auf Karton

Grafik

Kunsthandwerk

Literatur

  • Gerd Pichler: Moser, Koloman. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 91, de Gruyter, Berlin 2016, ISBN 978-3-11-023257-8, S. 48 f.
  • Stefan Üner: Die Kunst der Präsentation. Koloman Moser als Ausstellungsgestalter. Dissertation. Universität für angewandte Kunst Wien, Wien 2016.
  • Koloman Moser: Flächenschmuck. Gerlach, Wien 1902.
  • Gertrud Pott: Die Spiegelung des Sezessionismus im Österreichischen Theater. Herausgegeben vom Institut für Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien/ Stuttgart 1975.
  • Werner Fenz: Koloman Moser – Graphik, Kunstgewerbe, Malerei. Residenz-Verlag, Salzburg/ Wien 1984, ISBN 3-7017-0369-8.
  • Maria Pötzl-Malikova: Moser, Koloman. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 18, Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-00199-0, S. 198–200 (Digitalisat).
  • Maria Rennhofer: Koloman Moser. Brandstätter, Wien 2002, ISBN 3-85498-123-6.
  • Rudolf Leopold, Gerd Pichler (Hrsg.): Koloman Moser 1868–1918. Katalog zur Ausstellung im Leopold Museum, Wien. Prestel, München 2007, ISBN 978-3-7913-3868-2.
  • Anita Kern, Bernadette Reinhold, Patrick Werkner (Hrsg.): Grafikdesign von der Wiener Moderne bis heute. Von Kolo Moser bis Stefan Sagmeister. Aus der Sammlung der Universität für angewandte Kunst Wien. Springer Verlag, Wien 2010.
  • Gerd Pichler: Koloman Moser. Die Gemälde – Werkverzeichnis. W & K Edition, Wien 2012, ISBN 978-3-200-02673-5.
  • Deutsche Kunst und Dekoration. 1907, S. 167–205, Über die Kirche am Steinhof in Wien.
  • R. Leopold, G. Pichler: Koloman Moser 1868–1918. München 2007, ISBN 978-3-943616-49-1.
  • Christian Dörring-Witt (Hrsg.): Koloman Moser. Designing modern Vienna 1897–1907. München 2013, ISBN 978-3-7913-5294-7.

Weblinks

 Commons: Koloman Moser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Digitalisat
  2. Charlotte Moser, Schwester des Künstlers, bei Belvedere
  3. Leopoldine Steindl-Moser, Schwester des Künstlers, bei Belvedere
  4. Leopoldine heiratete Rudolf Steindl (* 13. April 1871; † 14. September 1953), der von Kolo Moser zweimal porträtiert wurde. Beide bekamen zwei Kinder, Elisabeth (?-?) Digitalisat und Josef Steindl (* 14. April 1912; † 7. März 1993)
  5. Adresse: Semmering 74 - nahe dem Wolfsbergkogel und dem Südbahnhof. Das Haus wurde 1901 von dem Österreichischen Architekten Franz Neumann (1844–1905) errichtet. Später hieß es „Haus Adelmann“.
  6. kuenstlerbund.de: Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Moser, Koloman, bei Künstlerbund (abgerufen am 18. November 2015)
  7. mak-bibliothek und kunstblättersammlung - u:scholar
  8. mak.at
  9. Rudolf Leopold, Gerd Pichler (Hrsg.): Koloman Moser 1868–1918. Katalog zur Ausstellung im Leopold Museum, Wien. Prestel, München 2007, S. 426 f.
  10. Schillingmünzen Österreichische Nationalbank S. 34 PDF
  11. 500 Schilling Koloman Moser im Austria-Forum
  12. Skizze für das Rundfenster Die Kunst, bei Wikipaintings
  13. Michael Pabst: Wiener Grafik um 1900. Verlag Silke Schreiber, München 1984, S. 173–190.