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Johanniskirche (Plauen)

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Die Johanniskirche in Plauen ist die evangelische Hauptkirche der Stadt. Die Weiheurkunde der Vorgängerkirche im Jahr 1122 ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung Plauens. Die ältesten Teile der heutigen Kirche stammen von einem dreischiffigen Basilikabau, der um 1224 begonnen wurde. In der Nordostecke der Kirche befindet sich die Kapelle der Vögte, die 1322 erstmals erwähnt wurde. In einer Gruft unter der Kapelle wurden der Sohn Heinrichs III., des Langen, und seine Frau Agnes von Schwarzburg beigesetzt.

Das Gotteshaus mit zwei 52 Meter hohen Türmen wurde nach mehreren Bränden als gotische Hallenkirche umgebaut. Bei einem weiteren grundlegenden Umbau der Kirche im Jahr 1815 wurden die Reste der bis dahin noch erhaltenen Innenausstattung entfernt, sodass die Kirche fast keine Originalausstattung mehr hat. Die äußere Form wurde 1885/86 verändert, die Änderungen wurden aber beim Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Kirche von 1951 bis 1963 weitgehend zurückgenommen. Die letzte Grundsanierung erfolgte zwischen 1991 und 2002. Zur heutigen Ausstattung gehören unter anderem ein Altar aus einer Kirche in Neustädtel, eine Kanzel aus der Görlitzer Nikolaikirche und verschiedene Skulpturen und Gemälde, vornehmlich aus dem Bestand des Plauener Vogtlandmuseums. Die Orgel, die 1965 neu gebaut wurde, wurde von 1991 bis 1996 umfassend saniert.

Die Kirche wird von der evangelischen St.-Johannis-Kirchgemeinde Plauen genutzt. Diese gehört zum Kirchenbezirk Plauen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.

Johanniskirche vom Rathausturm von Nordwesten her gesehen

Geschichte

Die Johanniskirche von Süden gesehen

Graf Adalbert von Everstein (auch Eberstein) gründete die Kirche auf einer Anhöhe, an der die Ost- und die Südflanke eines zum Tal der Weißen Elster steil abfallenden Berghanges aufeinander treffen. Im Jahr 1122 wurde die Kirche von Bischof Dietrich I. von Naumburg „zu Ehren des allmächtigen Gottes, der glückseligen Gottesmutter Maria und des heiligen Johannes des Täufers“ geweiht.[1] Graf Everstein dotierte die Kirche mit einer Hufe im heutigen Stadtteil Chrieschwitz, bewohnt von vier Smurden, slawischen Unfreien, die als Zinsbauern eingesetzt waren, mit Wald, Wiesen, Hofstätten und dem halben Ertrag einer Mühle an der Weißen Elster. Zugunsten der Kirche verzichtete der Bischof auf den ihm zustehenden Zehnten im Dobnagau. Dafür sicherte er sich das Besetzungsrecht der Pfarre. Der Sprengel bildete den südlichsten Teil des Bistums Naumburg-Zeitz und grenzte im Süden an das Bistum Regensburg, im Westen an das Bistum Bamberg.[1] Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie das erste Kirchgebäude konstruiert war. In manchen Quellen wird angenommen, dass nur eine kleine Missionskapelle aus Holz oder Fachwerk bestanden hat.[2] Dies erscheint jedoch sehr unwahrscheinlich, da die Kirche die Funktion der Gau-Kirche innehatte.[3] 1991 wurde nur wenige Meter südwestlich der Kirche in einem Kirchnerei-Gebäude ein romanisches Sandsteinkapitell aus der Zeit um 1180 gefunden, was ebenfalls dafür spricht, dass die Kirche größer war.

Die Basilika St. Johannis (13.–16. Jahrhundert)

Rekonstruktion des Grundrisses der Basilika St. Johannis
Schlussstein des Gewölbes in der Kapelle der Vögte

Der Deutsche Orden ließ sich wahrscheinlich im Jahr 1214 in Plauen nieder.[4] 1224 schenkte Vogt Heinrich IV., der Mittlere, dem Orden, dem er später selbst beitrat, die Pfarrkirche und den Dobnagau mit allen Rechten und Gütern. Im Jahr 1244 erwarb der Vogt das Kirchenpatronat und ließ es sich 1281 von Papst Martin IV. bestätigen.[1]

Der Deutsche Orden entwickelte sich in Plauen durch weitere ähnliche Geschenke binnen kurzer Zeit zu einer der mächtigsten Kommenden in der Ballei Thüringen.[5] Ab 1224 ließ der Orden vermutlich einen Kirchenneubau errichten, von dem wahrscheinlich die noch vorhandenen romanischen Teile stammen.[4] Die Türme mit gekuppelten Rundbogenfenstern haben spätromanische Formen, so dass sie möglicherweise schon um 1230 begonnen wurden. Der restliche Bau zog sich jedoch über mehrere Jahrzehnte hin, so dass auch frühgotische Formen erkennbar sind. An die quadratische Vierung schlossen sich im Norden und Süden das Querhaus, im Westen das Langhaus und die Doppelturmfront und im Osten der rechteckige Chor an. Das Langschiff war verhältnismäßig kurz und im Chor und in den beiden Kreuzarmen fehlten die Apsidenausbauten. Dafür hatte der Chor bereits Strebepfeilerausbauten, was auf eine Fertigstellung nach 1240 hindeutet, da in Deutschland gotische Strebewerke erst ab der Mitte des 13. Jahrhunderts üblich waren.[6]

Auf der Anhöhe mit der Pfarrkirche und den eigentlichen Konventsgebäuden errichtete der Orden einen oberen Komturhof und am Fuße des Felsens einen Wirtschaftshof, den unteren Komturhof. Dieser musste damals, laut einer Urkunde von 1244, in der er als curia inferior (unterer Hof) bezeichnet wird, bereits erweitert werden. Dies zeigt, wie schnell die Kommende Plauen wuchs. Der obere Hof bildete die Südostecke der Stadt und war Teil der Stadtbefestigung, während der untere Hof zur Befestigung der Neustadt gehörte.[7]

Querhaus und Chor der Kirche entstanden um 1250. Das Chorgewölbe bestand aus sechs Teilen, deren kehlprofilierte Rippen auf Konsolen ruhten und in einem großen Schlussring endeten. Dies legt die Vermutung nahe, dass sie später eingebaut oder erneuert wurden, da die Einführung dieser Formen erst später erfolgte.[6]

Im Jahr 1264 wurde eine Kapelle Johannes des Evangelisten und 1265 eine Marienkapelle beschrieben. Deren genaue Lage ist noch nicht eindeutig geklärt. Im südlichen Winkel der Kirche zwischen Querhaus und Chor befindet sich ein viereckiger zweigeschossiger Anbau, der nach dem Chor errichtet wurde, wie ein in der Ostwand verbauter Strebepfeiler belegt. Im Untergeschoss dieses Anbaus, das als Sakristei dient, befindet sich ein zweijochiges Kreuzgewölbe, was darauf hinweist, dass es sich bei dem Gebäude um die Marienkapelle handeln könnte.[3]

1266 wurde von Leipzig aus ein Dominikanerkloster neben dem Komturhof gegründet. Außerdem befand sich bis zur Reformation ein Regelhaus der Schwestern der dritten Regel zur Buße des Heiligen Dominikus in unmittelbarer Nähe. Von dieser Einrichtung leitet sich auch der Name Nonnenturm für den einzigen noch erhaltenen Turm der alten Stadtbefestigung ab, obwohl es sich bei den Schwestern streng genommen nicht um Nonnen handelte.[1]

In einer Urkunde von 1322 findet sich der erste Hinweis auf die Kapelle der Vögte in der Ecke zwischen Chor und Nordquerschiff.[6]

Als 1430 die Hussiten die Stadt Plauen verwüsteten, wurde auch die Kirche teilweise zerstört. 1473 stürzte der Nordturm teilweise ein. Im Jahr 1480 bat der Plauener Stadtrat den Stadtrat von Eger um einen Werkmeister zur Wiederherstellung der beiden Kirchtürme. Die Reparatur der Türme ist für 1530 bezeugt.[8]

Zur Ausstattung der Basilika ist nur wenig überliefert. Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1357 geht hervor, dass der Orden 16 Altäre zu versorgen hatte, wobei nicht alle in der Kirche gestanden haben dürften.[9] Einige Altäre der Kirche sind jedoch in weiteren Urkunden bezeugt. So wird 1263 ein Altar des Heiligen Michael und 1266 ein Altar des Heiligen Georg erwähnt. Die Kalandbruderschaften, die 1298 urkundlich bezeugt sind, hatten bis zur Reformation einen Altar des Heiligen Fabian und des Heiligen Sebastian. 1320 gab es einen Altar des Heiligen Kreuzes und 1323 einen Marienaltar. Außerdem wurden ein Altar der Heiligen Anna und der Heiligen Katharina erwähnt.[9] Keiner der genannten Altäre ist erhalten geblieben.

Die Stadtkirche St. Johannis seit dem 16. Jahrhundert

Die Johanniskirche in einem Ausschnitt aus dem Kupferstich der Plauener Stadtansicht von Matthäus Merian aus dem Jahr 1650 in der Topographia Germaniae.
Das Sterngewölbe der Johanniskirche

Zwischen 1529 und 1533 erfolgte die Einführung der Reformation in Plauen. Der letzte Komtur Georg Eulner soll jedoch schon 1521 im Sinne Luthers gewirkt haben. 1529 wurde er als Superintendent berufen und schließlich 1533 zum Obersuperintendenten im Vogtland und im Oberkreis in Meißen ernannt. Damit ist Plauen die erste Superintendentur Kursachsens.[10]

Der Rat der Stadt hatte schon 1525 Martin Luther zur Auflösung des Dominikanerklosters befragt und es diente seitdem nur noch als Wohngebäude. 1544 wurde das Deutsche Haus, das bis dahin noch formale Selbständigkeit besessen hatte, säkularisiert. 1552 wurde eine Kirchenordnung erlassen. Bis dahin hatte Burggraf Heinrich IV. alle Ansprüche des Deutschen Ordens und auch des letzten katholischen Bischofs von Naumburg-Zeitz, Julius von Pflug, abgewehrt und 1548 ein Konsistorium gegründet, um sein landesherrliches Kirchenregiment durchzusetzen.[11]

Beim großen Stadtbrand von 1548 wurde die Kirche schwer beschädigt[8] und musste wieder aufgebaut werden, dabei wurden große Änderungen am Bauwerk vorgenommen. Durch die Verbindung von Langhaus und Querhaus und die Erhöhung der Seitenschiffmauern entstand die Kirche als dreischiffige Hallenkirche wieder.

Am 16. September erhielt der Plauener Zimmermann Erhard Pener den Auftrag für die Zimmerarbeiten. Aus einer alten Abrechnung für Tagelöhner geht hervor, dass bei den Bauarbeiten störende Schiedmauern und Pfeiler der alten Kirche abgerissen und 1553 die neuen Pfeiler errichtet wurden.[12] Im gleichen Jahr wurde auch der Fußboden gemauert. Im Jahr 1556 erfolgte der Einbau des Sterngewölbes, das von den vier neuen Achteckpfeilern und den Wandpfeilern getragen wird. Dabei wurden die Räume zwischen den Wandpfeilern in die Gesamtwölbung einbezogen, ohne separate Quertonnen einzuwölben. Dadurch entstand eine größere Vereinheitlichung der Raumteile.[13] Ein Jahr später, im Jahr 1557, erhielten der Schleizer Schieferdecker Cuntz Dhaller und der Zimmermeister Matthes Roth den Auftrag, das Dach mit Schiefer zu decken. Auf das Dach setzte man einen neuen Dachreiter, die Türme erhielten steile Walmdächer und auf den Nordturm kam vor 1596 der bisherige Dachreiter des Kirchgebäudes.[13]

Ab 1571 wurden die Emporen eingebaut und an den Emporenbrüstungen Tafelmalereien angebracht.

Der Stadtbrand von 1635 beschädigte die Kirche erneut. Beim Wiederaufbau erhielten die Türme Achteckaufsätze mit verschieferten welschen Hauben und offenen Laternen. Der Bau dauerte mehr als zehn Jahre; ihn leitete der Thossfeller Zimmermeister Hans Schössing.[14]

Da 1775 der Nordturm erneut einsturzgefährdet war, holte der Stadtrat verschiedene Gutachten ein. Nach dem Rat von Oberlandbaumeister Christian Friedrich Exner wurde die Nordwestecke untermauert und abgestützt.

1815 wurde die Kirche unter der Leitung des Superintendenten Tischer instand gesetzt. Der Schwerpunkt lag auf dem Innenraum. Dem damaligen Zeitgeist entsprechend beseitigte man sämtliche kunsthandwerklichen Elemente und übermalte alte Bemalungen. Unter anderem wurde ein von Wolfgang Krodel 1562 gemaltes Epitaph für den Burggrafen Heinrich IV. entfernt, das 1567 aufgestellt worden war. Eine verkleinerte Kopie befand sich früher im Schloss Burgk und wird jetzt im Vogtlandmuseum Plauen aufbewahrt. Die Kopie ist 85 Zentimeter hoch und 75 Zentimeter breit und zeigt im Mittelteil den betenden Burggrafen, kniend vor der Südseite der Stadt Plauen. Es ist die älteste erhaltengebliebene Darstellung der Stadt. Die Kopie zeigt auch die geschnitzte Umrahmung des Epitaphs mit Wappen und Renaissancefüllwerk sowie einer Inschriftentafel.[15] In der Südwestecke des Chores erfolgte die Installation einer klassizistischen Kanzel. Eine frühere Kanzel von 1640 enthielt Schnitzereien des Schneeberger Bildhauers Johann Böhme. Auch Altar und Taufstein wurden ersetzt. Friedrich Matthäi schuf für den neuen Bildaltar das Gemälde der Einsetzung des Abendmahls.[16]

Ansicht um 1900, nach dem (inzwischen weitgehend zurückgenommenen) Umbau in den 1880er Jahren
Innenansicht der Johanniskirche (2008)

Ein grundlegender Umbau in den Jahren 1885 und 1886 veränderte auch die äußere Erscheinung der Kirche. Der Architekt Carl Emil Löwe (1843–1904)[17] aus Plauen plante und leitete den Umbau. Dabei wurde der Giebel des Chors erhöht und damit Chor und Kirchenschiff unter einem Dachfirst vereinigt. Das Querhaus wurde auf beiden Seiten um 3,50 Meter verlängert und ebenfalls bis zur gemeinsamen Firsthöhe erhöht. Die Giebel des Querhauses wurden mit neugotischen Fensterrosen ausgestattet. Bei den Bauarbeiten wurden auch die vielen äußeren Anbauten und die mehrgeschossigen hölzernen Logen und Emporen im Inneren abgebaut und die profilierten Kämpfer an den Achteckpfeilern entfernt. Man ersetzte das Eingangsportal aus dem 14. Jahrhundert zwischen den Türmen an der Westfront durch ein neugotisches Portal.[18] 1912/13 erfolgte unter der Leitung des Stadtbaurates Wilhelm Goette eine erneute Innenraumsanierung, wobei Otto Gussmann die farbige Ausgestaltung entwarf. Bis zu dieser Zeit wohnte ein Türmer auf dem Nordturm. Die Kanzel von 1815 wurde bei der erneuten Renovierung durch eine neugotische ersetzt.[16]

Plauen entwickelte sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur größten protestantischen Parochie im Königreich Sachsen. Dies führte dazu, dass seit 1893 fünf weitere Kirchgemeinden im Plauener Stadtgebiet gegründet wurden (Luthergemeinde, Paulusgemeinde, Markusgemeinde, Christusgemeinde und Michaelisgemeinde).[11]

Bei den Bombardierungen Plauens im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche 1945 schwer beschädigt. Das Dach wurde völlig zerstört, der Südturm brannte aus. Unmittelbar nach dem Krieg begannen erste Sicherungsmaßnahmen und 1951 wurde der Wiederaufbau unter der Leitung des Architekten Johannes Höra aus Bad Elster in Angriff genommen. Mit Unterstützung des Instituts für Denkmalpflege wurden die Veränderungen von 1885/86 weitgehend zurückgenommen. Die Firsthöhen wurden wieder gestaffelt, der neugotische Dekor wurde entfernt, das vermauerte Ostfenster des Chors wieder geöffnet und mit frühgotisch geformtem Maßwerk ausgestattet. Die Verlängerungen des Querhauses wurden zwar beibehalten, doch erhielten die Querhausgiebel Spitzbogenfenster mit Ziegelmaßwerk. Auch die Portale wurden wieder mit gotischen Profilierungen versehen. Im Inneren wurde die farbige Ausgestaltung entfernt und durch einen weißen Anstrich ersetzt. Der Chor erhielt wenige farbliche Gliederungen. Die Kapelle der Vögte wurde weitgehend wieder in den alten Zustand versetzt, wobei die Fenster ebenfalls mit Maßwerk ausgestattet wurden. 1959 fand die Neuweihe der Kirche statt. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt die Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Erst 1963 wurde die Kuppel des Südturmes wieder aufgesetzt und die Renovierung damit abgeschlossen.[16]

In der Wendezeit 1989/90 fanden in der Kirche zentrale Friedensandachten statt. Der damalige Superintendent Thomas Küttler war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die erste Großdemonstration in Plauen am 7. Oktober 1989 weitgehend friedlich verlief.[19][20] Für seinen Einsatz wurde ihm 1990 die Ehrenbürgerschaft Plauens verliehen.[21]

Von 1991 bis 2002 erfolgte eine erneute grundlegende Sanierung der Kirche, bei der sie innen und außen instand gesetzt wurde. 2006 schloss sich die Generalüberholung des Altars an.

Baubeschreibung

Kirche

Der Grundriss der Johanniskirche (derzeitiger Zustand)

Die Johanniskirche ist eine gotische Hallenkirche, die in der üblichen Ausrichtung mit dem Altarraum nach Osten errichtet wurde.

Die Grundmaße des Baus beruhen auf einem Ellenmaß von etwa 54 Zentimetern. Die Seiten der quadratischen Vierung haben eine Länge von 15 Ellen (8,10 Meter). Dazu kommt eine Mauerstärke von 2 Ellen (1,08 Meter), so dass sich für den Chor ein Außenmaß von 19 Ellen (10,26 Meter) ergibt. Das Langschiff hat innen eine Länge von rund 28 Metern und eine Breite von etwa 24 Metern. Das Querschiff war ursprünglich nur etwa 4 Meter breiter, wurde aber beim Umbau 1885 um zusätzliche 3,50 Meter erweitert. Die Höhe des Innenraumes beträgt etwa 12 Meter und ist im Verhältnis zu vergleichbaren Kirchen relativ gering.[22]

Das Sterngewölbe ruht auf vier achteckigen Pfeilern, die recht massiv wirken, da die Seitenflächen nicht ausgekehlt sind. Es entwickelt sich von einem viereckigen Stern zu einem Achteckstern, ohne dass Rippenüberschneidungen oder Kurvenrippen auftreten. Die Rippen selbst bestehen aus Formziegeln mit spätgotischer Profilierung. Die Emporen sind mit je zwei Stichbögen zwischen die Wandpfeiler gespannt und mit halbhohen Wandpfeilern zusätzlich abgestützt, die mit Kapitellen versehen sind. An der Emporen-Unterseite befinden sich doppelt gekehlte Rippen aus Formziegeln. Unter den Emporen sind kleine Rundbogenfenster und darüber hohe Spitzbogenfenster angebracht.[22]

Die Türme sind mit einer Grundfläche von 8,30×8,80 Metern annähernd quadratisch und haben Achteckaufsätze und verschieferte Welsche Hauben mit offenen Laternen. Die Mauerdicke beträgt unten etwa 2,30 Meter und nimmt nach oben absatzweise ab. Bis zum Hauptsims haben die Türme eine Höhe von etwa 32 Metern,[15] bei einer Gesamthöhe von 52 Metern.[23] Der Südturm stammt noch aus der Zeit der Basilika, während der Nordturm später wieder aufgebaut wurde. Zwischen den Türmen befindet sich ein Sterngewölbe.

Die Kapelle der Vögte

Die Kapelle der Vögte von außen

Die Kapelle der Vögte ist ein Anbau an die Hauptkirche. Die als siebeneckiges Polygon angelegte Kapelle befindet sich an der Nordostecke und kann über den Chor betreten werden. Sie wurde 1322 erstmals erwähnt, als Vogt Heinrich III., der Lange und seine Söhne einen Altar stifteten. Sie hat ein siebenteiliges Sterngewölbe, dessen einfachgekehlte Rippen in den Wandecken in Halbrunddiensten und einfachen kelchförmigen Kapitellen auslaufen. Der Schlussstein ist mit stilisiertem Laub und Fabeltieren verziert. Unter der Kapelle wurde 1953 bei Grabungen eine Gruft freigelegt, die in den 1340er Jahren nachträglich eingebaut worden war. Bei der Entdeckung wies sie grobe Störungen auf; sie enthielt einen Kopf- oder Kissenstein aus Sandstein mit den Inschriften (oben): REQUIESCANT IN P(AC)E, (links): HENR(ICUS) FILI(US) LONGI ADVOCATI und (rechts): AGNES COMETISSA DE SWARZBURG. Demzufolge wurden dort der Sohn Heinrichs III., des Langen, und seine Frau Agnes von Schwarzburg beigesetzt. Der Stein befindet sich heute im Vogtlandmuseum Plauen.[24]

Beim Wiederaufbau der Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zwei Sandsteinreliefs in der Kapelle angebracht, die vorher möglicherweise Bestandteil eines Altars waren. Das eine Relief zeigt die Verkündigung an Maria, das andere die Geburt Jesu.

Ausstattung

Die alte Ausstattung, die seit dem Mittelalter gewachsen war, wurde bei der Innenerneuerung im Jahr 1815 komplett entfernt, so dass sich keine Originalausstattung mehr in der Kirche befindet. Der größte Teil der vorhandenen Ausstattung wurde beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg eingebracht.

Altar

Der Altar der Johanniskirche

Die spätgotischen Schnitzwerke des Altars aus dem frühen 16. Jahrhundert stammen mehrheitlich aus der Kirche in Neustädtel. Sie wurden zusammen mit einem Relief der Grablegung Christi eines unbekannten Meisters in einem neuen Gehäuse untergebracht. Es handelt sich um einen Flügelaltar in dessen linkem Flügel oben die Verkündigung an Maria und unten die Geburt Jesu dargestellt sind. Im Mittelschrein steht eine Mondsichelmadonna, die links von einer Statue Johannes des Täufers und rechts von einer Figur von Maria Magdalena flankiert wird. Auf dem rechten Flügel befindet sich oben die Darstellung der Heimsuchung Marias und unten die der Anbetung der Heiligen Drei Könige.[9] In die Predella unter dem Mittelschrein ist das Relief von der Grablegung Christi eingearbeitet, das separat zu den Flügeln des Altars mit einer ungeschmückten Klappe verschlossen werden kann. 2005 erfolgte die Restaurierung des Altars.[25]

Bis zur Umgestaltung im Jahr 1815 befand sich in der Kirche ein Steinaltar des Freiberger Künstlers Andreas Lorentz aus der Zeit vor 1569. Zwei Sandsteinreliefs, heute in der Kapelle der Vögte, könnten von diesem Altar stammen. Ab 1816 hatte ein Gemälde des Direktors der Dresdner Akademie der Künste, Johann Friedrich Matthäi als Altarbild gedient, das die Einsetzung des Heiligen Abendmahls darstellte.[26]

Unter dem Altarbereich befindet sich eine Gruft in der Burggraf Heinrich IV. begraben liegt. Seit 1607 ist dort auch die Frau seines Sohnes Heinrich V., Dorothea Katharina von Brandenburg-Ansbach bestattet. Obwohl sie schon 1604 gestorben war, wurde sie auf Betreiben ihres Großcousins, Kurfürst Christian II. umgebettet.[27] Mit ihr wurden zwei kleine Söhne bestattet.[28]

Kanzel

Die Kanzel der Johanniskirche

Die Kanzel an einem Pfeiler im nordöstlichen Mittelschiff stammt aus der Nikolaikirche Görlitz und wurde vor der Anbringung in der Johanniskirche umfassend restauriert. Das barocke Werk schuf vermutlich der Görlitzer Bildhauer Caspar Gottlob von Rodewitz in der Zeit zwischen 1717 und 1721. Den achteckigen Korb trägt ein stehender Engel mit der rechten Hand über dem Kopf. In der linken Hand hält er einen Schild mit dem Osterlamm. Der Engel selbst steht auf einem niedrigen quadratischen Sockel. Auf dem Schalldeckel schweben fünf weiße Engel mit goldenen israelitischen Trompeten auf blauen Wolken, so dass nur die Oberkörper sichtbar sind. Über ihnen steht ein weiterer Engel mit zwei Trompeten auf einer blauen Wolke, an der rechts und links zwei weitere weiße Engelsköpfe angebracht sind. Auf der Unterseite des Schalldeckels befindet sich eine Taube mit Strahlenkranz über dem Prediger. Der Aufstieg zur Kanzel ist durch eine Tür verschlossen, über der in einem barocken Ornament die Worte Soli Deo Gloria (Einzig Gott zur Ehre) angebracht sind.

Gemälde und Skulpturen

In der Kirche befinden sich zwei Barockfiguren des Elsterberger Bildhauers Christian Preller. Die eine stellt Mose dar, die andere Paulus. Die Figuren stammen, wie das spätgotische Kruzifix eines unbekannten Künstlers, das an der südlichen Chorwand angebracht ist, aus dem Bestand des Plauener Vogtlandmuseums.

Ein Gemälde in der Kapelle der Vögte aus der Zeit um 1725 zeigt die Taufe Jesu. Dabei wurde die Szene vor eine Stadtansicht von Plauen verlegt. Über der Stadt sind Gott der Vater in Gestalt eines weißhaarigen, bärtigen Mannes und der Heilige Geist als Taube in einer Wolke dargestellt. Das Gemälde ist einer der wenigen erhaltenen Kunstgegenstände der Johanniskirche.

Ebenfalls aus dem Inventar der Johanniskirche stammt das Bildnis des Superintendenten Gustav Landmann, das 1896 von dem Dresdner Künstler Robert Sterl geschaffen wurde.

Orgel

Schon im 16. Jahrhundert gab es eine Orgel, die mehrmals ersetzt wurde. 1651 wurde ein Instrument von Jacob Schedtlich aus Joachimsthal eingebaut. Es hatte 24 Register und acht Blasebälge. Es wurde 1814 bis 1816 durch eine Orgel von Friedrich Wilhelm Trampeli aus Adorf ersetzt. E. F. Walcker & Co. aus Ludwigsburg baute 1886 eine neue Orgel ein.[29]

Die Orgel der Johanniskirche von 1965

Die aktuelle Orgel bauten 1965 die Orgelbauer Jehmlich aus Dresden, die sie 1991 bis 1996 sanierten. Sie ist mit drei Manualen, Schwellkasten und Pedal ausgestattet und verfügt über 48 Register.

Seit 1996 hat die Orgel folgende Disposition:

I Hauptwerk C–a3
Prinzipal 16′
Oktave 8′
Oktave 4′
Rauschwerk 2′
Scharf III
Großmixtur V–VI
Trompete 8′
Clarine 4′
Schwellbar
Bordun 16′
Viola da Gamba 8′
Rohrflöte 8′
Gemshorn 4′
Waldflöte 2′
Larigot 113
Tremulant
II Oberwerk C–a3
Quintatön 16′
Prinzipal 8′
Spitzflöte 8′
Gedackt 8′
Oktave 4′
Rohrflöte 4′
Nasard 223
Oktave 2′
Terz 45′ + 135
Schweigel 1′
Zimbel II–III
Mixtur III–IV
Rohrschalmei 8′
Tremulant
III Brustwerk C–a3
Quintatön 8′
Spitzgedackt 8′
Weitprincipal 4′
Salicional 4′
Blockflöte 2′
Quinte 113
Zimbel IV
Musette 16′
Tremulant
Pedal C–f1
Prinzipal 16′
Subbass 16′
Quinte 1023
Oktave 8′
Bassflöte 8′
Oktave 4′
Nachthorn 2′
Großkornett V
Mixtur V
Posaune 16′
Trompete 8′
Clarine 4′
  • Koppeln:
    • Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, |I/P, II/P, III/P.
    • Superoktavkoppeln: II/I, III/II.
    • Suboktavkoppeln: III/II.
    • Generalkoppel
  • Spielhilfen: 4 freie Vorbereitungen
  • Zimbelstern

Glocken

Das 2011 stillgelegte Geläut der Johanniskirche steht mittlerweile auf dem Glockenfriedhof auf Friedhof I

Zu den Glocken der Johanniskirche gibt es nur wenige Überlieferungen. Insgesamt werden vier Glocken erwähnt, von denen nur eine im Original erhalten blieb.

In einer Chronik von Fiedler wird vom Stadtbrand am 1. Mai 1635 berichtet. Der Brand beschädigte auch die Türme und die Glocken der Johanniskirche.[29] Die Türme wurden bis zum Jahr 1644 wieder aufgebaut und 1649 wurden zwei neue Glocken geweiht. Zur Herstellung der beiden neuen Glocken wurde das geschmolzene Metall der 1635 zerstörten benutzt. Der Guss erfolgte auf dem Hof des Eversteinschen Schlosses (heute Malzhaus) durch Jean de Lapais und Jean Maillard aus Lothringen. Die beiden Glocken hatten ein Gewicht von 30 bzw. 45 Zentnern und eine der Glocken enthielt die Inschrift „Toutes soneres doit louer le bon dieu a jamais“ (etwa: Aller Klang soll ewig den Lieben Gott rühmen).[29]

Kurfürst Johann Georg I. schenkte der Gemeinde 1638 eine 18 Zentner schwere Marienglocke aus dem Jahr 1497. Die ursprüngliche Herkunft dieser Glocke ist nicht geklärt. Im Jahr 1782 wurde diese Glocke umgegossen und schließlich um 1900 ganz entfernt.[30]

1756 wurde eine weitere Glocke angeschafft. Die 60 Zentimeter hohe, nicht ziselierte Glocke ist mit Zierfriesen versehen und trägt die Inschrift: „Christoph Salomon Graulich gos mich zu Hof“ in lateinischen Majuskeln.[31]

Vor dem Ersten Weltkrieg läuteten damit drei Bronzeglocken (wahrscheinlich) in der Disposition b0–d1–f1, einem B-Dur-Dreiklang. Während des Ersten Weltkrieges musste Glocke II (vermutlich im Schlagton d1) abgeliefert und eingeschmolzen werden, wobei die Glocken I aus der Gießerei C. A. Bierling (Dresden) von 1907 mit dem Schlagton b0 sowie III aus der Gießerei Gebr. Ulrich (Apolda) von 1782 mit Schlagton f1 erhalten blieben.[32] Als Ersatz diente für den Verlust der Glocke II eine neue aus Stahlguss von 1922 aus der Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer.[33] 1943 ereilte zur Sicherung der Metallreserve im Zweiten Weltkrieg die verbliebenen Bronzeglocken I und III das gleiche Schicksal der Zerstörung für Metallgewinnung.[32] Nach dem Krieg wurde 1959 bei Schilling & Lattermann (Apolda, Morgenröthe-Rautenkranz) Ersatz für die Verluste dieser bronzenen Vorgängerinnen durch zwei aus Eisenhartguss bestellt, wobei die Glocke aus Stahlguss von 1922 nun die tontiefste ist (als Glocke I geführt): Die Glocken II und III aus Eisenhartguss erklingen in den Schlagtönen f1 sowie a1. Zusammen ergeben die drei Glocken die Disposition d1–f1–a1, einen d-Moll-Dreiklang.[33] Da alle drei Glocken aus Ersatzmaterial bestehen, das mittlerweile verschlissen ist und besonders an den zwei Eisenhartgussglocken Korrosionsstellen aufweist, wurde eine Erneuerung des Geläutes für das 900. Kirchweihjubiläum im Jahr 2022 geplant.[34] Am 14. Oktober 2011 wurde bei einer Untersuchung durch den Glockenverantwortlichen der Landeskirche, Christian Schumann, und den Kirchenbaurat Gabriel Püschmann festgestellt, dass die Schäden größer sind als angenommen. Bei den zwei kleineren Glocken wurden Risse im Glockenjoch festgestellt. Da auch bei der großen Glocke Probleme festgestellt wurden, wurde das gesamte Geläut umgehend stillgelegt.[35] Nach einem Umbau konnte die große Glocke zeitweise wieder in Betrieb genommen werden. Inzwischen sind aber alle Glocken aus dem Glockenturm entfernt worden. Am 21. Juni 2013 sind in der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck drei neue Glocken aus Bronze gegossen worden. Die künstlerische Gestaltung der neuen Glocken erfolgte nach inhaltlichen Vorgaben des Kirchenvorstandes durch den Metallkünstler Peter Luban aus Plauen. Die Gesamtkosten für Turmsanierung und Glockenguss liegen bei etwa 430.000 Euro. Mitte Oktober weihte der sächsische Landesbischof Jochen Bohl die Glocken.[36][37]

Nutzung

Die Kirche wird heute gottesdienstlich von der St.-Johannis-Kirchgemeinde der sächsischen Landeskirche genutzt. Regelmäßig finden dort Konzerte statt. So wurde 1999 das Musical Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webber dort weltweit erstmals in einer Kirche aufgeführt.[38] Auch für zentrale Festveranstaltungen der Stadt wird die Kirche immer wieder genutzt, zum Beispiel für das Festkonzert anlässlich der Einweihung des Wende-Denkmals in der Innenstadt.[39]

Personen

Literatur

  • Walter Bachmann: Das Alte Plauen. 2. Auflage. Vogtländischer Heimatverlag Neupert, Plauen 1994, ISBN 3-929039-43-5.
  • Frank Weiß: Plauen Hauptkirche St. Johannis. 2. Auflage. Schnell & Steiner, Regensburg 2006, ISBN 3-7954-6063-8.
  • Kirchengemeindevertretung St. Johannis unter Leitung von Ernst Pietsch (Hrsg.): Festschrift zur 800jährigen Jubelfeier der St. Johannis-Kirche zu Plauen. Druck und Kommissionsverlag von Franz Neupert, Plauen 1922.
  • A. Neupert sen. (Hrsg.): Kleine Chronik der Stadt Plauen i. Vogtland von 1122 bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts. 2. Auflage. Kommissionsverlag Rud. Neupert jr, Plauen 1908, ISBN 3-929039-23-0 (Nachdruck).
  • Walther Ludwig: Ein Gang durch Alt-Plauen. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Vogtlandmuseum, Plauen 1993 (Vogtlandmuseum Plauen. Schriftenreihe 60, ZDB-ID 12916-1).
  • Horst Fröhlich, Frank Weiß und andere: Plauen – Die Altstadt. Ein Rundgang zu den historischen Denkmalen. Hrsg.: Verein der Freunde und Förderer des Vogtlandmuseums Plauen e.V. 1. Auflage. Kerchensteiner Verlag, Lappersdorf 2010, ISBN 978-3-931954-20-8, S. 92 (19. und 20. Jahresschrift des Vereins auf die Jahre 2008/2009).

Weblinks

 Commons: Johanniskirche (Plauen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d Weiß, Plauen Hauptkirche St. Johannis, Seite 4
  2. Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 75
  3. a b Weiß, Plauen Hauptkirche St. Johannis, Seite 8
  4. a b Neupert, Kleine Chronik der Stadt Plauen, Seite 1
  5. Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 72
  6. a b c Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 77
  7. Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 73
  8. a b Weiß, Plauen Hauptkirche St. Johannis, Seite 11
  9. a b c Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 80
  10. Pietsch, Festschrift zur 800jährigen Jubelfeier der St. Johannis-Kirche, Seite 10
  11. a b Weiß, Plauen Hauptkirche St. Johannis, Seite 6
  12. Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 93
  13. a b Weiß, Plauen Hauptkirche St. Johannis, Seite 12
  14. Weiß, Plauen Hauptkirche St. Johannis, Seite 14
  15. a b Bachmann, Das Alte Plauen, S. 105.
  16. a b c Weiß, Plauen Hauptkirche St. Johannis, Seite 16
  17. Emil Löwe im Stadtwiki Dresden
  18. Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 98
  19. Thomas Küttler: Die Wende in Plauen. Hrsg.: Jean Curt Röder. Neupert, Plauen 1991, ISBN 3-929039-15-X.
  20. Rolf Schwanitz: Zivilcourage. Die friedliche Revolution in Plauen anhand von Stasi-Akten sowie Rückblicke auf die Ereignisse im Herbst 1989. Hrsg.: Curt Röder. Neupert, Plauen 1998, ISBN 3-929039-65-6.
  21. Ehrenbürgerschaft Thomas Küttlers auf www.plauen.de. Abgerufen am 4. Mai 2010.
  22. a b Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 102
  23. Seite der Stadt Plauen mit der Beschreibung der Johanniskirche. Abgerufen am 4. November 2010.
  24. Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 78
  25. Fröhlich, Weiß u. a., Plauen – Die Altstadt, Seite 36
  26. Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 106
  27. Berthold Schmidt: Burggraf Heinrich IV. zu Meißen, Oberstkanzler der Krone Böhmen und seine Regierung im Vogtlande. Gera 1888., Seite 399
  28. Fröhlich, Weiß u.a., Plauen – Die Altstadt, Seite 37
  29. a b c Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 96
  30. Pietsch, Festschrift zur 800jährigen Jubelfeier der St. Johannis-Kirche, Seite 12
  31. Bachmann, Das Alte Plauen, Seite 107
  32. a b Rainer Thümmel: Glocken in Sachsen. Klänge zwischen Himmel und Erde. Evangelische Verlagsanstalt Leipzig, Leipzig 2011, ISBN 978-3-374-02871-9. Seite 405.
  33. a b Rainer Thümmel: Glocken in Sachsen. Klänge zwischen Himmel und Erde. Evangelische Verlagsanstalt Leipzig, Leipzig 2011, ISBN 978-3-374-02871-9. Seite 343.
  34. Bericht in der [[Freie Presse|Freien Presse]] zur geplanten Erneuerung der Glocken. Abgerufen am 9. Februar 2011.
  35. Bericht in der Freien Presse vom 14. Oktober 2011 zur Stilllegung der Glocken. Abgerufen am 1. März 2012.
  36. Bericht auf www.spitzenstadt.de vom 10. Januar 2012 unter anderem über die Kosten der Glockensanierung. Abgerufen am 1. März 2012.
  37. Glocken der Johanniskirche Plauen erklingen wieder. In: www.spitzenstadt.de. 22. Oktober 2013, abgerufen am 9. Dezember 2013.
  38. Bericht über die Uraufführung von „Jesus Christ Superstar“ (Auszug aus „DAS MUSICAL Aug/Sept. 1999 Heft 78“ auf der Seite von Frank Zacher). Abgerufen am 9. November 2010.
  39. Bericht über das Festkonzert zur Einweihung des Wende-Denkmals. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 9. November 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wendedenkmal.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.


Koordinaten: 50° 29′ 35″ N, 12° 8′ 15,7″ O

Dieser Artikel wurde am 1. Juni 2011 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.