Georg Schätzel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Georg Schätzel (sitzend, rechts) im Kabinett Brüning (1930)

Georg Schätzel (* 13. Mai 1875 in Höchstadt an der Aisch; † 27. November 1934 in München)[1] war ein deutscher Jurist, Politiker (BVP) und langjähriger Reichspostminister in der Weimarer Republik.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur am Neuen Gymnasium[2] in Bamberg studierte Schätzel Rechtswissenschaften und wurde als Rechtsanwalt zugelassen. Während seines Studiums wurde er 1890 Mitglied der Burschenschaft Babenbergia München.[3] Er trat in den Dienst der bayerischen Postverwaltung ein, wurde 1914 zum Oberpostrat ernannt und war später in der Position eines Ministerialrats Referent der dortigen Verkehrsabteilung.

Partei

Schätzel war Mitglied der BVP.

Öffentliche Ämter

Schätzel war seit 1923 Staatssekretär der Reichspostverwaltung in München. Er amtierte von Januar 1927 bis Juni 1932 in den Kabinetten der Reichskanzler Wilhelm Marx, Hermann Müller und Heinrich Brüning als Reichspostminister. Von Februar bis April 1929 leitete er zudem kommissarisch das Reichsministerium für Verkehr.

Literatur

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 8: Supplement L–Z. Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 226–228.

Weblinks

 Commons: Georg Schätzel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Georg Schätzel bei bayerische-landesbibliothek-online.de
  2. Eugen Brand: Die ersten 25 Jahre des Neuen Gymnasiums Bamberg : (1890–1915). Gärtner, Bamberg 1915, S. 23 (Digitalisat).
  3. Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 417.