Emco-Gruppe

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EMCO

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Rechtsform GesmbH
Gründung 1947
Sitz Hallein, Salzburg
Leitung

Stefan Hansch, Horst Rettenbacher

Mitarbeiterzahl

730

Umsatz € 177,5
Branche Werkzeugmaschinenbau
Website https://www.emco-world.com/
Stand: 2017

Die Emco-Gruppe ist ein Werkzeughersteller mit Sitz in Hallein in Salzburg. Seit dem Jahr 2012 gehört die Gruppe zur österreichischen Kuhn-Gruppe. Im Geschäftsjahr 2017 erreichte sie mit 730 Mitarbeitern einen Umsatz von 177,5 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2015 konnte Emco vergleichsweise 144,6 Millionen Euro umsetzen.[1]

Unternehmen

Die Emco-Gruppe ist global tätig, wobei Zuwächse vor allem in Europa und China zu verzeichnen sind.[2]

Die Unternehmensgruppe besteht aus einem Verbund europäischer Anbieter (Emco, Famup, Mecof und Magdeburg) aus der Werkzeugmaschinenbranche, die gemeinsam Produktions- und Ausbildungslösungen für die zerspanende Industrie erarbeiten. Emco hat seinen Hauptsitz in [Hallein bei Salzburg und beschäftigt rund 730 Mitarbeiter an sechs Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland, Italien und Russland sowie in eigenen Vertriebsorganisationen in den USA, Deutschland, Italien, Tschechien, der Schweiz, Polen, Indien und China.[3]

Emco Famup ist seit 2005 Mitglied der Emco-Gruppe und fungiert als Kompetenzzentrum für CNC-Fräsmaschinen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Emco und Famup, einem italienischen Werkzeugmaschinenhersteller, sollen bei der Entwicklung und Produktion der Maschinen Synergien genutzt werden. Mit seiner Fertigungstradition seit 1892 übernimmt Emco Magdeburg als Hersteller von Maschinenkomponenten und Ersatzteilen eine zentrale Funktion innerhalb der Emco-Gruppe. Magdeburg gehört seit 2003 zur Emco-Gruppe. Emco-Mecof ist einer der Hersteller von vertikalen und horizontalen Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen. Mecof entwickelt für Unternehmen des Automotive-, Luft- und Raumfahrbereichs technologische Turnkey-Solutions.[3]

Geschichte

Im Jahr 1947 gründete Karl Maier einen Handwerksbetrieb um Drehmaschinen herzustellen. Damals noch unter der Firmierung Maier & Co. legte der Unternehmer Mitte der 1950er Jahre mit den Kleinstdrehmaschinen der Baureihe UNIMAT, den Grundstein für die heutigen Werkzeugmaschinen. Nach dem Tod von Karl Maier übernahm Ende der 1970er Jahre sein Sohn Ernst Alexander das Unternehmen, der es in Ernst Maier Company – oder kurz Emco, umbenannte.

Bis Anfang der 1990er Jahre wuchs das Unternehmen und etablierte sich als Hersteller von CNC-Industrie- und CNC-Ausbildungsmaschinen, Härteprüfgeräten, Holzbearbeitungsmaschinen sowie Laserschneidgeräten. Die Geschäfte liefen bis zum Jahr 1993 gut. Als die gesamte Werkzeugmaschinenindustrie in eine ihrer schwersten Krisen stürzte, kam auch Emco in Schwierigkeiten. Die A-Tec-Industries AG, eine internationale Industrieholding mit Sitz in Wien, übernahm den Hersteller.[4]

Nach der Insolvenz von A-Tec-Industries AG wurde das Unternehmen 2012 für 37,7 Mio. Euro von der Kuhn Holding gekauft, zu der es seither gehört.[5]

Einzelnachweise

  1. EMCO GmbH. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  2. Baublatt 07-08/18. (baublatt.at [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  3. a b Konzern/Marken: EMCO Werkzeugmaschinen Drehmaschinen Fräsmaschinen zum CNC Drehen und Fräsen. Abgerufen am 15. Mai 2017.
  4. 70 Jahre Emco: Werkzeugmaschinen, die alles können.: EMCO Werkzeugmaschinen Drehmaschinen Fräsmaschinen zum CNC Drehen und Fräsen. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  5. Kuhn Holding: Emco-Gruppe erhält neuen Eigentümer aus Österreich, Maschinenmarkt, 12. Jänner 2012